Die Deutsche Bank hat einen neuen weltweiten Co-Chef im Rohstoffbereich. Oliver Schiller wechselt von Goldman Sachs zu Deutschlands größter Bank.

Deutsche Bank/Mario Andreya

27.07.17
Banking & Berater

Deutsche Bank wirbt Top-Investmentbanker von Goldman ab

Die Deutsche Bank macht FINANCE-Informationen zufolge Oliver Schiller zum neuen Global Co-Head des Bereichs Rohstoffe im Investmentbanking. Schiller kommt von Goldman Sachs.

Die Deutsche Bank hat einen Top-Manager von der Konkurrenz abgeworben: FINANCE-Informationen zufolge stößt Oliver Schiller als weltweiter Co-Chef des Bereichs Rohstoffe der Investmentbanking-Sparte dazu. Schiller wird vom Frankfurter Büro aus arbeiten.

Schiller kommt von Goldman Sachs, wo er als Senior Managing Director und Co-Chef des Bereichs Chemie gearbeitet hat. Er hat fast 20 Jahre Erfahrung im Investmentbanking und bringt laut FINANCE-Informationen auf seinen neuen Posten bei der Deutschen Bank seine Kontakte zu großen europäischen Kunden aus dem Chemie- und Versorgungsgeschäft mit.

Schiller hat BWL an der WHU Otto Beisheim School of Management studiert und einen MBA an der University of Chicago Booth School of Business gemacht. Seine Karriere begann er als Berater bei Booz Allen Hamilton.

Alasdair Warren kommt ebenfalls von Goldman Sachs

Er wird den Bereich Rohstoffe zusammen mit Greg Sommer leiten. Schiller wird an Alasdair Warren berichten, den die Deutsche Bank im Frühjahr 2016 zum Leiter Corporate & Investment Banking Europa, Nahost und Afrika ernannt hatte. Der Brite Warren war vorher ebenfalls bei Goldman Sachs tätig.

Die Deutsche Bank hat seit Juli ihre Aktivitäten im Corporate & Investment Banking (CIB) zusammengelegt, sie bündelt dort jetzt die ehemaligen Bereiche Global Markets, Corporate Finance und das Global Transaction Banking. Die heute vorgelegten Halbjahreszahlen waren ernüchternd: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sanken die Erträge von rund 9 Milliarden auf 8 Milliarden Euro.

julia.schmitt[at]finance-magazin.de