Stephan Strumpf, Maximilian von Mangoldt und Lorenzo Matthaei gründen die neue Anwaltskanzlei Finkenhof in Frankfurt.

Finkenhof

05.03.15
Banking & Berater

Neue Kanzlei Finkenhof in Frankfurt gegründet

Drei Corporate Anwälte gründen die neue Anwaltskanzlei Finkenhof in Frankfurt. Die Gründungsmitglieder Maximilian von Mangoldt, Lorenzo Matthaei und Stephan Strumpf kommen von den Großkanzleien Wellensiek und Gleiss Lutz und wollen sich besonders auf Corporate- und Insolvenzrecht spezialisieren.

Die Anwälte Maximilian von Mangoldt, Lorenzo Matthaei und Stephan Strumpf haben sich selbstständig gemacht und in Frankfurt die neue Anwaltskanzlei Finkenhof gegründet. Ihre vorherigen Arbeitgeber waren die Großkanzleien Wellensiek und Gleiss Lutz.

Der Fokus der neu gegründeten Kanzlei liegt auf Gesellschafts- und Insolvenzrecht. Finkenhof richtet sich speziell an mittelständische Unternehmen, Geschäftsführer, Investoren und Insolvenzverwalter. Als weitere Schwerpunkte werden Restrukturierungs- und Insolvenzberatung, Gesellschafts- und Konzernrecht, M&A, Private Equity/Venture Capital und Prozessführung genannt – ein bunter Strauß an Corporate-Themen. Beim Werben um Mandate wird sich die Neugründung vor allem gegen internationale Großkanzleien wie Clifford Chance, Freshfields, Linklaters und CMS behaupten müssen. 

Finkenhof berät bei Insolvenz der Baufirma W. Franz

Die Gründungsmitglieder Lorenzo Matthaei und Stephan Strumpf kommen beide von Wellensiek, einer der profiliertesten Kanzleien im deutschen Insolvenzrecht. Im Dezember 2014 begleiteten Matthaei und Strumpf noch gemeinsam die Restrukturierung der insolventen Burger-King-Filialen.

Das dritte Gründungsmitglied Maximilian von Mangoldt arbeitete vor der Kanzleigründung bei Gleiss Lutz und war dort zuletzt assoziierter Partner. Er betreute überwiegend Mandate bei Unternehmenskäufen, Joint Ventures, strategischen Allianzen und Restrukturierungen.

Einen ersten Auftrag hat Finkenhof offenbar schon an Land gezogen: Die Kanzlei berät nach Angaben der Gründer das Hanauer Bauunternehmen W. Franz im Rahmen der Insolvenz in Eigenverwaltung. Allerdings gehört W. Franz mit 40 Mitarbeitern nicht zu den größeren der aktuellen Insolvenzfälle. Vorläufiger Sachwalter von W. Franz ist Christian Feketija von der Frankfurter Sozietät Winterstein. 

verena.fuchs[at]finance-magazin.de