11.04.14
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IT-Passwörter von 3.618 Investmentbankern geknackt

Von zahlreichen Investmentbankern – darunter Jamie Dimon – sind offenbar die IT-Passwörter geknackt worden. Dahinter steckt jedoch kein professioneller Hacking-Angriff. Die Banker hatten alle die gleiche Passwortkombination.

Nicht Heartbleed, nicht die „18 Millionen entdeckten Passwörter von Verden“, keine chinesischen Hacker und nicht mal die NSA ist schuld, dass mehr als 3.600 Investmentbanker und Trader weltweit ihre Passwörter schleunigst ändern müssen. Betroffen sind Marktgrößen wie Jamie Dimon (J.P. Morgan), ebenso wie etliche deutsche Landesbanker. Von Bankenseite hieß es inzwischen, alle betroffenen Banker hätten ihre Passwörter geändert, es sei kein größerer Schaden entstanden.

Ein 24-jähriger Student aus München hatte gestern Abend „aus Langeweile“ die Passwort-Kombination „Masteroftheuniverse“ beim E-Mail-Account eines Investmentbankers aus seinem Bekanntenkreis eingegeben. „So bin ich auf weitere Mail-Adressen gestoßen. Und Bingo: Fast alle hatten die gleiche Passwortkombination.“

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