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Capital Markets
15.09.14 11:55

Die EZB steigt voll in die Anleihekäufe ein, die US-Notenbank gerade aus. Die Folgen sind gravierend: Die Zins-Spreads laufen auseinander, der Euro fällt und fällt. Für Jürgen Michels, Chefvolkswirt der BayernLB, hat das historische Dimensionen: „Das ist etwas komplett Neues für die Märkte“, sagte er bei FINANCE-TV. Was diese Entwicklung für die Kapitalmarktzinsen bedeutet, ob deutsche CFOs die großen Gewinner sind und was den Märkten droht, wenn die Amerikaner erstmals an der Zinsschraube drehen – dies und mehr hier bei FINANCE-TV.

Die EZB steigt voll in die Anleihekäufe ein, die US-Notenbank gerade aus. Die Folgen sind gravierend: Die Zins-Spreads laufen auseinander, der Euro fällt und fällt. Für Jürgen Michels, Chefvolkswirt der BayernLB, hat das historische Dimensionen: „Das ist etwas komplett Neues für die Märkte“, sagte er bei FINANCE-TV. Was diese Entwicklung für die Kapitalmarktzinsen bedeutet, ob deutsche CFOs die großen Gewinner sind und was den Märkten droht, wenn die Amerikaner erstmals an der Zinsschraube drehen – dies und mehr hier bei FINANCE-TV.

3,5 Millionen Tickets im Jahr sind nicht genug: Mit zahlreichen Zukäufen versucht die Deutsche Entertainment AG ihre Position gegenüber den großen Ticket-Plattformen zu verbessern: „Wer den Content hat, hat eine sehr starke Position gegenüber den Vertriebsplattformen“, glaubt Diekmann. „Einen Teil der hohen Vertriebsmargen wollen wir zur Deag holen.“ Ob die Bilanz das Wachstum aushält und in welchen Ländern und Bereichen er die nächsten Zukäufe plant – Diekmanns Antworten hier bei FINANCE-TV.

Jetzt ist es amtlich: Bei der MS Deutschland müssen die die Inhaber der Mittelstandsanleihe ihren Beitrag zur Rettung des Traumschiffs leisten. Welchen genau, steht hingegen angeblich noch nicht fest. „Wir müssen mit den Gläubigern die Bilanz der MS Deutschland diskutieren: Die Eigenkapitalquote muss hoch, die Verschuldungsquote runter“, fordert Olaf Meier, Chef des Traumschiff-Eigentümers Callista Private Equity, im Interview bei FINANCE-TV. Damit lässt er durchblicken: Ohne tiefe Einschnitte wird das Schiff nicht wieder auf Kurs kommen. Callista würde bei einer Neuausrichtung mitzuziehen: „Wir sind dazu bereit, frisches Eigenkapital einzuschießen“, betont Meier. Er schränkt seine Zusage allerdings ein: „Wenn die Voraussetzungen auf Bilanzseite gegeben sind.“ Wie ernst die Lage des Traumschiffs ist und womit Olaf Meier den Gläubigern eine Restrukturierung der Mittelstandsanleihe schmackhaft machen will – die Antworten nur hier bei FINANCE-TV.

Die im Herbst 2015 auslaufende Mittelstandsanleihe will KTG Agrar schon jetzt refinanzieren. Aber KTG-Chef Siegfried Hofreiter muss dafür Widerstände überwinden, denn die Investoren sorgen sich um die aus der Balance geratene Bilanz des Landwirtschaftsunternehmens. „Wir bewegen uns in Richtung 500 Millionen Umsatz bei einer Ebit-Marge von über 10 Prozent. Dabei wird viel Cashflow abfallen“, versucht Hofreiter bei FINANCE-TV die Anleger zu beruhigen. Die Ende 2013 markierte Nettoverschuldung von 12x Ebitda hält er für eine Momentaufnahme: „In zwei, drei Jahren werden wir eher bei 5x bis 6x Ebitda stehen“, verspricht der KTG Agrar-CEO. Wie ernst es der Unternehmer und Landwirt mit dem Schuldenabbau meint und was er zu den Risiken des Unternehmens in Russland und Osteuropa sagt – FINANCE-TV fühlt Siegfried Hofreiter auf den Zahn.

Verschwundene Manager, verspätete Jahresabschlüsse, unklare Geschäftsmodelle – in den Reihen der chinesischen Emittenten um Powerland, Kinghero und Youbisheng Green Paper geht es drunter und drüber. Auch die Kursentwicklung der Firmen, die in Deutschland häufig kein operatives Geschäft unterhalten, ist desaströs. „Bei manchen herrscht mangelndes Interesse an der deutschen Börsennotiz oder der Aktienkursentwicklung“, kritisiert Christoph Karl, Senior Berater bei der Corporate Finance Beratung Blättchen & Partner in München. Dem Geschäft in China schade die schlechte Performance an der deutschen Börse schließlich nicht. Was aus seiner Sicht die kuriosesten Vorgänge rund um China-IPOs waren und welche Haftungsrisiken den deutschen Aufsichtsräten der Emittenten drohen, darüber spricht Christoph Karl im Talk bei FINANCE-TV.

Eine deutsche Partei steigt in den Goldhandel ein, die Bundesbank sucht eine Mitarbeiterin mit ungewöhnlichen Talenten und eine Smartphone-App zeigt, wo die schönsten Banker arbeiten – dies und mehr im August-Rückblick von Tut nichts zur Sache.

Mit einer Inhouse Bank, die konzerninterne Finanzdienstleistungen erbringt, wollen Unternehmen Prozesse im Treasury optimieren und Abläufe zentralisieren. Doch den Aufwand sollte man nicht unterschätzen: „Der Aufbau einer Inhouse Bank kann bis zu vier Jahre dauern“, sagt Manfred Fleckenstein, der bei der SEB als Head of Working Capital Management auch das Cash Management verantwortet. Welches die klassischen Schritte auf dem Weg zur Inhouse Bank sind und welche regulatorischen Hürden die Unternehmen bewältigen müssen, erklärt er im Talk bei FINANCE-TV.

Wer wegen der Fußball-WM jetzt kleinere Brötchen backen muss, wie der kleine Mann von der Straße Transparenz in seine Finanzverhältnisse bringt und was US-Finanzinvestoren mit den deutschen Schreibmaschinenherstellern vor haben – dies und mehr im Juli-Rückblick von Tut nichts zur Sache.

Im Firmenkundengeschäft wächst der Druck auf die Banken: Die Erträge sind seit Mitte 2012 rückläufig, die Profitabilität ging im zweiten Halbjahr 2013 gegenüber dem ersten Halbjahr sogar um rund ein Drittel zurück. Das verändert auch das Verhältnis zwischen CFOs und ihren Banken: „Die CFOs sind selbstbewusst“, sagt Walter Sinn, Deutschlandchef der Strategieberatung Bain & Company. Wie sich die laufenden Stresstests auf die Lage der Banken auswirken und ob das Firmenkundengeschäft bei einzelnen Häusern zur Disposition steht, darüber spricht Sinn im Talk bei FINANCE-TV.

In der Regel greifen Unternehmen auf einen Brückenkredit zurück, wenn sie am M&A-Markt zuschlagen wollen. Surteco, ein Hersteller von Oberflächenmaterialien mit rund 650 Millionen Euro Umsatz, hat das vermieden – und stattdessen für die Übernahme mehrerer Süddekor-Gesellschaften parallel zum M&A-Prozess eine Kapitalerhöhung aufgesetzt. „Die Finanzierung über einen Kredit war uns zu riskant“, erklärt CFO Andreas Riedl bei FINANCE-TV. Wie er für die nötige Transaktionssicherheit sorgte und wie der Aufstieg Surtecos in den SDax die Arbeit in der Finanzabteilung verändert hat, berichtet er im Talk bei FINANCE-TV.