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Treasury Der Treasurer
30.07.15 11:55

Das Russland-Geschäft bereitet deutschen CFOs großes Kopfzerbrechen: Die Zahlungsausfälle in dem Land sind zuletzt nach oben geschnellt, und damit auch die Entschädigungen, die Kreditversicherer leisten müssen. „Es wird in Russland zunehmend schwieriger, geltendes Recht durchzusetzen und Forderungen per Inkasso einzutreiben“, sagt Jochen Böhm, Risk Underwriting Director bei Coface. Wie der Kreditversicherer darauf reagiert und welche Absicherungsmöglichkeiten CFOs in Russland jetzt noch haben – Böhms Antworten hier bei FINANCE-TV.

Das Russland-Geschäft bereitet deutschen CFOs großes Kopfzerbrechen: Die Zahlungsausfälle in dem Land sind zuletzt nach oben geschnellt, und damit auch die Entschädigungen, die Kreditversicherer leisten müssen. „Es wird in Russland zunehmend schwieriger, geltendes Recht durchzusetzen und Forderungen per Inkasso einzutreiben“, sagt Jochen Böhm, Risk Underwriting Director bei Coface. Wie der Kreditversicherer darauf reagiert und welche Absicherungsmöglichkeiten CFOs in Russland jetzt noch haben – Böhms Antworten hier bei FINANCE-TV.

Die Absicherung gegen Haftungsfälle wird für Führungskräfte immer wichtiger. Bei Streitigkeiten geht es oftmals um Summen, die ganze Existenzen bedrohen können. „Die Entwicklung der Haftungsgesetzgebung ging in den vergangenen Jahren zu Lasten der Vorstände“, sagt Marcel Roeder, Head of Financial Services Group bei Aon Risk Solutions in Deutschland. Die Haftungssummen seien gestiegen, zugleich seien die fachlichen Anforderungen und die Compliance-Vorgaben an Vorstände deutlich höher als noch vor einigen Jahren. Worauf Führungskräfte bei Amtsantritt achten sollten, um ihre Haftungsrisiken zu minimieren und welche Fehler es zu vermeiden gilt, erklärt Roeder im Talk bei FINANCE-TV.

Brüssel hat Großes vor: Eine europäische Kapitalmarktunion soll kleinen und mittelgroßen Unternehmen den Weg zum Kapitalmarkt ebnen, europaweit sollen die Investoren gleiche Investitionsbedingungen finden. Der Kapitalmarktrechtler Hendrik Haag hat Zweifel, ob das gelingen wird: „Warum sollte ein deutscher Investor in den Bond eines französischen Mittelständlers investieren, wenn das Unternehmen nicht einmal die Franzosen kennen?“ Hinzu kämen praktische Umsetzungshürden wie unterschiedliche Bilanzierungsvorschriften und Steuerregime. Aber dennoch stecken einige gute Ideen hinter dem Projekt, meint Haag. Welche das sind und was für Folgen es für deutsche Unternehmen hätte, wenn die Kapitalmarktunion kommt, darüber diskutiert FINANCE-TV mit Hendrik Haag.

Die harten Verhandlungen rund um den gefürchteten Grexit sind beendet und der Verhandlungsstratege Jörg Risse meint, die Griechen hätten einen großen Triumph verschenkt: „Bis kurz vor Schluss haben die Griechen sehr klug verhandelt. Aber dann haben sie überzogen.“ Was genau sie falsch gemacht haben, warum sich die Gläubiger über weite Strecken amateurhaft präsentierten und was Verhandlungsführer von Griechen-Premier Alexis Tsipras lernen können – dies alles verrät der Partner von Baker & McKenzie im heutigen FINANCE-TV-Talk.

In den USA winken Börsenneulingen deutlich höhere Bewertungen als bei IPOs in Deutschland, meint der Finanzierungsberater Arno Fuchs von FCF Fox Corporate Finance. „Amerika hat eine harte, selektive Börse, die Wachstum belohnt“, argumentiert Fuchs. Für welche Unternehmen ein Börsengang in den USA ein Alternative sein kann und was deren Management am größten Kapitalmarkt der Welt erwartet, dies und mehr hier im IPO-Talk bei FINANCE-TV.

Vor fünf Jahren schrammte Stabilus knapp an einer Pleite vorbei, jetzt kann der Autozulieferer endlich wieder nach vorne schauen: „Wir wollen unsere Präsenz in Asien und im Industriebereich ausbauen“, kündigt Stabilus-CFO Mark Wilhelms im Interview mit FINANCE-TV an. Welche Rolle M&A dabei spielt und warum der Schuldenabbau dennoch Priorität Nummer 1 für das SDax-Unternehmen bleibt, das sehen Sie hier im Interview bei FINANCE-TV.

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen gehört mit 150.000 Wohneinheiten zu den großen Spielern in der deutschen Immobilienbranche. Größter Wettbewerber ist die Deutsche Annington mit 350.000 Einheiten, die zurzeit an der Übernahme der Südewo arbeitet. Deutsche-Wohnen-CFO Andreas Segal schließt nicht aus, dass es in Deutschland einmal einen Zusammenschluss zu einem Großkonzern im Wohnimmobilienbereich geben könnte: „Ein Dax-Unternehmen würde der Branche weiterhelfen“, findet er. Welche Konsolidierungsszenarien er für die Immobilienunternehmen sieht, wie er die gescheiterte Conwert-Übernahme weggesteckt hat und welche Finanzierungsschritte er für die Deutsche Wohnen plant, verrät Segal im Talk bei FINANCE-TV.

Eine publizistische Onlineplattform nutzen, um darüber Reiseportale, Dating-Websites oder Ärzteportale bekannt zu machen: So begann das Unternehmen Tomorrow Focus. Inzwischen haben die einstigen Randbereiche den publizistischen Kern überholt. Das wachstumsstarke Geschäft mit Onlinebuchungen wird künftig den Kern des Unternehmens bilden. „Nur wenn man sich fokussiert, kann man etwas besser machen“, begründet CFO Dirk Schmelzer den Schritt bei FINANCE-TV. Wie er aus dem komplexen Bauchladen ein thematisch ausgerichtetes Unternehmen formen will, wie der Verkauf der letzten Randaktivitäten voran geht und wie er mit der Performance der Aktie zufrieden ist, verrät Schmelzer im Talk bei FINANCE-TV.

Um über 30 Prozent sind im ersten Quartal die deutschen Exporte nach Russland eingebrochen. „Dieses Ausmaß hat mich überrascht, es ist noch schlimmer als befürchtet“, sagte Eckhard Cordes, der Vorsitzende des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, bei FINANCE-TV. Wie die deutschen Exporteure darauf reagieren, was die Russen machen, und weshalb der komplette Rückzug von Opel aus Russland dennoch eine Ausnahme bleiben wird, das erklärt der frühere Mercedes- und Metro-Chef hier bei FINANCE-TV.

Das Thema Infrastruktur mausert sich langsam, aber sicher zum neuen Liebling internationaler Investoren. Mit einem ähnlichen Risikoprofil können sie dort viel bessere Renditen verdienen als inzwischen mit Unternehmensanleihen. „Und der Renditeabstand könnte sich demnächst in einzelnen Segmenten sogar noch weiter ausweiten“, sagte der Infrastrukturinvestor Markus Pimpl von der Partners Group gegenüber FINANCE-TV. Wo Infrastruktur beim Werben um die Investorengelder im Wettbewerb mit Corporate-Emittenten steht und was die beiden Assetklassen grundlegend voneinander unterscheidet, erzählt der Infrastrukturexperte hier in der aktuellen Sendung von FINANCE-TV.

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