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„Viele Unternehmen ignorieren politische Risiken“

„Viele Unternehmen ignorieren politische Risiken“

Die Katalonien-Krise spitzt sich zu, die Brexit-Verhandlungen stocken, im Iran drohen neue Sanktionen – die Zahl der internationalen Brandherde ist groß. „Die Crux ist, dass sich politische Risiken kaum quantifizieren lassen und viele Unternehmen sie deshalb ignorieren“, sagt Sven Behrendt, Gründer der auf politische Risiken spezialisierten Beratung GeoEconomica. „Damit öffnen sie Tür und Tor für Krisen.“ Wie CFOs typische Fehler vermeiden, warum Szenarioplanungen helfen und mit welchen Instrumenten man sich vor politischen Risiken schützen kann – das erfahren Sie in der heutigen Ausgabe von FINANCE-TV.

Jugendwelle auf CFO-Posten: „Unterschätzen wir nicht die Lebenserfahrung der älteren CFOs“

Immer mehr junge Finanzmanager drängen auf den CFO-Stuhl. Getrieben ist das oft durch Digitalisierungsprojekte in der Finanzabteilung. Den Nachwuchs-Finanzchefs „fehlt aber oft die Lebenserfahrung“, meint der langjährige Finanzchef und heutige CFO-Berater Paul Taaffe. „Gerade bei Change-Projekten kann die ruhige Ausstrahlung eines erfahrenen Managers Gold wert sein.“ In welchen Unternehmen es trotzdem immer stärker Altersgrenzen für neue CFOs gibt und wo die Eigentümer und Aufsichtsräte nach wie vor stärker auf Erfahrung und Ausstrahlung achten, verrät Taaffe bei FINANCE-TV.

PSD2: „Banken droht Degradierung zum Infrastrukturbetreiber“

Banken brauchen neue Geschäftsmodelle im Zahlungsverkehr, sonst drohen ihnen Fintechs und vor allem Internetgiganten wie Google, Apple und Co. den Rang abzulaufen. Denn wenn die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 in drei Monaten in Kraft tritt, sind Banken verpflichtet, Wettbewerbern Zugang zu Kundendaten und Konten gewähren. „Es besteht das Risiko, dass Banken zum Infrastrukturbetreiber degradiert werden“, sagt Valentino Pola, Manager bei der Bankberatung Cofinpro gegenüber FINANCE-TV. Warum die Konkurrenz im Zahlungsverkehr nur der Anfang ist und was dies für das Verhältnis von Banken und Fintechs bedeutet, das sehen Sie in der heutigen Sendung von FINANCE-TV.

Euronext-Repräsentant Schatzschneider: „Wollen deutsche Tech-IPOs zu uns holen“

Die Mehrländerbörse Euronext hat eine Marktoffensive gestartet, um deutsche Tech-Unternehmen für einen Börsengang in Paris, Amsterdam oder Brüssel anzuwerben – eine Kampfansage an die Deutsche Börse. „Wir haben ein ganz anderes Tech-Ökosystem als die Deutsche Börse“, behauptet Euronext-Repräsentant Michael Schatzschneider, der sich hier vor Ort um deutsche Interessenten kümmern soll, im Interview bei FINANCE-TV. Ob die Euronext-Initiative deutschen Gründern und Managern tatsächlich etwas bietet, das die Deutsche Börse nicht hat – die Antworten gibt es heute hier bei FINANCE-TV.

Unternehmensplanung im Umbruch: Was leisten Predictive Analytics & Co.?

Neue Technologien heben die Unternehmensplanung auf ein neues Level. Doch viele Unternehmen müssen erst einmal ihre Planungssysteme modernisieren, bevor sie an neue Betätigungsfelder wie Predictive Analytics überhaupt denken können, sagt Michael Kappes, Principal bei Horváth & Partner, gegenüber FINANCE-TV: „Nur etwa ein Drittel der Unternehmen nutzt eine professionelle Planungslösung.“ Den Planungsprozess zu modernisieren könne mehrere Monate dauern – ein Aufwand, den viele Unternehmen nach Kappes‘ Beobachtung bislang scheuten. Wer Predictive Analytics nutzt, kann damit besonders für kurzfristige Prognosen schon gute Ergebnisse erzielen. Womit sich Predictive-Analytics-Tools noch schwertun, was man sich von anderen Unternehmen in der Modernisierung der eigenen Planungslandschaft abschauen kann und warum nicht jeder Controller gleich ein Data Scientist sein muss, um mit modernen Planungstools umgehen zu können, erklärt Kappes im Talk bei FINANCE-TV.

SGL-CFO Michael Majerus: „Wir wollen auch durch Zukäufe wachsen“

SGL Carbon schrumpft sich mit dem Verkauf des früheren Kerngeschäfts um Graphitelektroden und Kathoden gesund: „Wir werden Ende des Jahres nettoschuldenfrei sein“, sagte Finanzchef Michael Majerus gegenüber FINANCE-TV und kündigte an: „Wir wollen auch wieder durch Zukäufe wachsen.“ In welchen Bereichen M&A-Deals geplant sind, welche Rolle BMW in diesen Überlegungen spielt und wie allein organisch ein Umsatzplus von 37,5 Prozent in drei Jahren erreicht werden soll – Majerus‘ Antworten heute hier bei FINANCE-TV.

FINANCE-TV Coaching

TV-Coaching für CFOs, Vorstandskollegen und Geschäftsführer

Der optimale Auftritt - Wie sich Firmenchefs und Experten auf TV-Auftritte vorbereiten können

 

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FINANCE-TV Wochenvorschau

23.10.2017
Gast:  Sven Behrendt (Gründer GeoEconomica)
Thema: Türkei, Iran, Russland & Co: Wie CFOs mit politischen Risiken umgehen sollten

 

26.10.2017
Gast: Gast: Dr. Walter Uebelhoer (Partner, Allen & Overy)
Thema: Nach dem einschneidenden BGH-Urteil zu Kreditgebühren: Wie hat der Firmenkreditmarkt darauf reagiert?

Jugendwelle auf CFO-Posten: „Unterschätzen wir nicht die Lebenserfahrung der älteren CFOs“

Immer mehr junge Finanzmanager drängen auf den CFO-Stuhl. Getrieben ist das oft durch Digitalisierungsprojekte in der Finanzabteilung. Den Nachwuchs-Finanzchefs „fehlt aber oft die Lebenserfahrung“, meint der langjährige Finanzchef und heutige CFO-Berater Paul Taaffe. „Gerade bei Change-Projekten kann die ruhige Ausstrahlung eines erfahrenen Managers Gold wert sein.“ In welchen Unternehmen es trotzdem immer stärker Altersgrenzen für neue CFOs gibt und wo die Eigentümer und Aufsichtsräte nach wie vor stärker auf Erfahrung und Ausstrahlung achten, verrät Taaffe bei FINANCE-TV.

PSD2: „Banken droht Degradierung zum Infrastrukturbetreiber“

Banken brauchen neue Geschäftsmodelle im Zahlungsverkehr, sonst drohen ihnen Fintechs und vor allem Internetgiganten wie Google, Apple und Co. den Rang abzulaufen. Denn wenn die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 in drei Monaten in Kraft tritt, sind Banken verpflichtet, Wettbewerbern Zugang zu Kundendaten und Konten gewähren. „Es besteht das Risiko, dass Banken zum Infrastrukturbetreiber degradiert werden“, sagt Valentino Pola, Manager bei der Bankberatung Cofinpro gegenüber FINANCE-TV. Warum die Konkurrenz im Zahlungsverkehr nur der Anfang ist und was dies für das Verhältnis von Banken und Fintechs bedeutet, das sehen Sie in der heutigen Sendung von FINANCE-TV.

Euronext-Repräsentant Schatzschneider: „Wollen deutsche Tech-IPOs zu uns holen“

Die Mehrländerbörse Euronext hat eine Marktoffensive gestartet, um deutsche Tech-Unternehmen für einen Börsengang in Paris, Amsterdam oder Brüssel anzuwerben – eine Kampfansage an die Deutsche Börse. „Wir haben ein ganz anderes Tech-Ökosystem als die Deutsche Börse“, behauptet Euronext-Repräsentant Michael Schatzschneider, der sich hier vor Ort um deutsche Interessenten kümmern soll, im Interview bei FINANCE-TV. Ob die Euronext-Initiative deutschen Gründern und Managern tatsächlich etwas bietet, das die Deutsche Börse nicht hat – die Antworten gibt es heute hier bei FINANCE-TV.

Unternehmensplanung im Umbruch: Was leisten Predictive Analytics & Co.?

Neue Technologien heben die Unternehmensplanung auf ein neues Level. Doch viele Unternehmen müssen erst einmal ihre Planungssysteme modernisieren, bevor sie an neue Betätigungsfelder wie Predictive Analytics überhaupt denken können, sagt Michael Kappes, Principal bei Horváth & Partner, gegenüber FINANCE-TV: „Nur etwa ein Drittel der Unternehmen nutzt eine professionelle Planungslösung.“ Den Planungsprozess zu modernisieren könne mehrere Monate dauern – ein Aufwand, den viele Unternehmen nach Kappes‘ Beobachtung bislang scheuten.

Wer Predictive Analytics nutzt, kann damit besonders für kurzfristige Prognosen schon gute Ergebnisse erzielen. Womit sich Predictive-Analytics-Tools noch schwertun, was man sich von anderen Unternehmen in der Modernisierung der eigenen Planungslandschaft abschauen kann und warum nicht jeder Controller gleich ein Data Scientist sein muss, um mit modernen Planungstools umgehen zu können, erklärt Kappes im Talk bei FINANCE-TV.

 

SGL-CFO Michael Majerus: „Wir wollen auch durch Zukäufe wachsen“

SGL Carbon schrumpft sich mit dem Verkauf des früheren Kerngeschäfts um Graphitelektroden und Kathoden gesund: „Wir werden Ende des Jahres nettoschuldenfrei sein“, sagte Finanzchef Michael Majerus gegenüber FINANCE-TV und kündigte an: „Wir wollen auch wieder durch Zukäufe wachsen.“ In welchen Bereichen M&A-Deals geplant sind, welche Rolle BMW in diesen Überlegungen spielt und wie allein organisch ein Umsatzplus von 37,5 Prozent in drei Jahren erreicht werden soll – Majerus‘ Antworten heute hier bei FINANCE-TV.

RWE-CFO Markus Krebber: „Wollen unseren Kraftwerkspark ausbauen – auch durch Zukäufe“

Lang hat der Energieriese RWE seine Wunden geleckt, jetzt schaltet der Dax-Konzern wieder moderat in den Angriffsmodus, wie Finanzchef Markus Krebber gegenüber FINANCE-TV ankündigte: „RWE ist wieder handlungsfähig. Wir wollen unseren Kraftwerkspark ausbauen – auch durch Zukäufe.“ Wie viel Geld Krebber dafür mobilisieren könnte, ob die deutschen Kraftwerke der E.on-Tochter Uniper zu RWE passen würden und wie wichtig die hohen Dividenden der abgespaltenen Tochter Innogy für die RWE-Finanzen noch sind – dies und mehr im heutigen FINANCE-TV-Interview mit RWE-CFO Markus Krebber.

Carve-outs: Was BASF, Henkel & Co. richtig machen

Jeder gewinnt bei Desinvestitionen, behauptet die Strategieberatung Bain & Company in einer neuen Studie. Doch um wirklich auf der Gewinnerseite zu stehen, müssen insbesondere die CFOs und CEOs von stark wachsenden Unternehmen regelmäßig ihr Portfolio überprüfen und Randbereiche abstoßen. „Ein häufiger Fehler ist, dass zu spät verkauft wird“, sagt Wilhelm Schmundt, Partner bei Bain & Company in München und Co-Autor der Studie. Unternehmen wie BASF oder Henkel, die eine große Anzahl an Transaktionen bewältigen, profitieren seiner Beobachtung nach von einer gut eingespielten Organisation und von festen Strukturen. „Unternehmen sollten ihre besten Mitarbeiter auf Desinvestitionsprojekte setzen“, rät Schmundt. Was auch Mittelständler sich von den erfolgreichen Konzernen bei Carve-outs und Co. abschauen können und wie viel Vorlauf eine gelungene Desinvestition benötigt, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Private-Debt-Investor Jürgen Breuer: „Der Bankenmarkt mispricet Kredite“

Jürgen Breuer, Deutschlandchef des Private-Debt-Investors Pemberton, geht die Banken im Leveraged-Finance-Geschäft hart an: „Der Bankenmarkt mispricet Kredite von Unternehmen, beispielsweise mit Ratings im B-Bereich“, kritisiert er im Interview mit FINANCE-TV. Damit versucht er zu relativieren, dass Kreditpakete von Private-Debt-Providern, die auch in Deutschland auf dem Vormarsch sind, im Schnitt rund 200 bis 300 Basispunkte teurer sind als Bankfinanzierungen. Dies hat laut Breuer aber auch inhaltliche Gründe, und diese würden zunehmend nicht nur Private-Equity-Manager, sondern auch die Finanzchefs von Unternehmen erkennen: „Private Debt kommt auf die Radarschirme der CFOs“, meint Breuer. „Private Debt wird definitiv bald aus der Private-Equity-Nische ausbrechen.“ Wie das gelingen soll und noch einiges mehr – das gesamte Interview mit Jürgen Breuer sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Ebner-Stolz-Partner Wolfgang Russ: „Netzwerke bringen starke Partner im Ausland“

Für mittelständische Wirtschaftsprüfer und Berater sind Netzwerke meist die einzige Möglichkeit, um auch international aktiv sein zu können und den Big Four Paroli bieten zu können. Auch die Stuttgarter Gesellschaft Ebner Stolz setzt auf ein solches Netzwerk – Nexia. „Mandanten schätzen es, wenn die Verantwortung für die Betreuung des Konzernabschlusses in den Händen eines einziges Unternehmens liegt“, begründet Wolfgang Russ die Mitgliedschaft im Interview mit FINANCE-TV. Was Ebner Stolz auf die regelmäßig aufkommende Kritik an den Netzwerken entgegnet und warum der Aufbau eigener Auslandsbüros für Ebner Stolz keine Option ist, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Liqid-Gründer Schneider-Sickert: „Wir werden hochprofitabel“

Das Fintech Liqid positioniert sich als digitaler Vermögensverwalter für reiche Privatanleger und innovativ denkende Institutionelle. Das Ziel lautet: 1 Milliarde Euro Assets under Management. „Wir können Liqid aber auch schon klar darunter hochprofitabel machen“, kündigt Liqid-Gründer Christian Schneider-Sickert im Interview mit FINANCE-TV an. Wie das gelingen soll, was für Leute bei Liqid investieren und welche Rolle die Quandt-Familie bei dem Ganzen spielt – die Antworten heute hier bei FINANCE-TV.

Brexit-Verhandlungen: „London bleibt nichts, als zu pokern“

Volle Kraft voraus in Richtung großer Knall oder doch noch ein Happy End? Der Verhandlungsprofi Foad Forghani ist bezüglich der Brexit-Verhandlungen skeptisch: „Die Unterhändler der EU versuchen, den Brexit so hart wie möglich zu machen. Den Briten bleibt nichts anderes mehr übrig, als zu pokern“, fasst Forghani im Interview mit FINANCE-TV die aktuelle Lage zusammen. Wo London in den Verhandlungen am verwundbarsten ist, welche Trumpfkarten beide Seiten noch im Ärmel haben und ob es am Ende ein Win-win-, ein Win-lose- oder gar ein Lose-lose-Resultat geben wird – der „Shadow Negotiator“ Foad Forghani analysiert für FINANCE-TV die Brexit-Verhandlungen.

Passporting nach dem Brexit: „Es wird eine pragmatische Lösung geben“

Der 29. März 2019 ist für viele Banken mit Sitz in London ein kritisches Datum: Kommt es zu einem harten Brexit, könnten die Passporting-Rechte, mit denen Banken europaweit Geschäft machen dürfen, an diesem Tag erlöschen. Viele Auslandsbanken denken daher über einen Umzug auf den Kontinent nach, um dort eine Banklizenz zu erhalten: „Man rechnet mit bis zu 15 Banken, die eine deutsche Banklizenz beantragen werden“, sagt Kai-Michael Hingst, Partner der Kanzlei Noerr. Noch ist offen, ob es Bestandsgarantien oder Übergangsfristen für bestehende Passports geben könnte. Hingst ist aber sicher: „Es wird eine pragmatische Lösung geben.“ Wie sich die Bafin auf den Ansturm an Lizenzanträgen vorbereitet und was verhindern soll, dass die Banken für die Banklizenz nur Briefkastenfirmen gründen, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.