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Treasury Der Treasurer
25.03.15 12:35

Seit gut einem Jahr ist die Derivaterichtlinie Emir mit ihren Reportingpflichten in Kraft. Auch Unternehmen, die Derivate in erster Linie für Hedging-Vorhaben einsetzen, unterliegen den neuen Meldevorgaben. Im ersten Jahr nach der Einführung ist nicht alles glatt gelaufen, beobachtet Norbert Kuhn, Leiter Unternehmensfinanzierung beim Deutschen Aktieninstitut: „Der Umstellungsaufwand war insgesamt enorm, viele Regelungen waren anfangs noch unklar.“ Er befürchtet, dass die Detailtiefe der Meldungen weiter zunehmen könnte. Wie die Verantwortlichen in den Finanzabteilungen auf die neue Situation reagieren und welche weiteren regulatorischen Änderungen in den kommenden Monaten noch auf CFOs und Treasurer zukommen werden, das erklärt Kuhn im Talk bei FINANCE-TV.

Seit gut einem Jahr ist die Derivaterichtlinie Emir mit ihren Reportingpflichten in Kraft. Auch Unternehmen, die Derivate in erster Linie für Hedging-Vorhaben einsetzen, unterliegen den neuen Meldevorgaben. Im ersten Jahr nach der Einführung ist nicht alles glatt gelaufen, beobachtet Norbert Kuhn, Leiter Unternehmensfinanzierung beim Deutschen Aktieninstitut: „Der Umstellungsaufwand war insgesamt enorm, viele Regelungen waren anfangs noch unklar.“ Er befürchtet, dass die Detailtiefe der Meldungen weiter zunehmen könnte. Wie die Verantwortlichen in den Finanzabteilungen auf die neue Situation reagieren und welche weiteren regulatorischen Änderungen in den kommenden Monaten noch auf CFOs und Treasurer zukommen werden, das erklärt Kuhn im Talk bei FINANCE-TV.

„Top-Manager verhandeln schlechter als Unternehmer und als Spitzenpolitiker“, meint der erfahrene Verhandlungsprofi Foad Forghani. Bei FINANCE-TV deckt er die gröbsten Fehler der Manager auf und gibt Tipps, wie sich Manager besser auf Verhandlungen vorbereiten können.

Selbst die Kürzungsorgien bei der Royal Bank of Scotland, Barclays und der UBS werden die Abwärtsspirale der globalen Investmentbanken nicht durchbrechen helfen. „Der Ertragsdruck im Investmentbanking wird sogar noch weiter zunehmen“, befürchtet der Banking-Experte Jörg Oliveri del Castillo-Schulz von der Unternehmensberatung Roland Berger. Bei FINANCE-TV erklärt er, wie die Investmentbanken darauf reagieren und welche Häuser die Auslese überleben könnten. Barclays kürzt, RBS zieht sich zurück: Auslaufmodell Investmentbanking?

Die Software AG will bis 2020 ihre operative Gewinnmarge von jetzt 28 auf 32 bis 35 Prozent ausbauen. „Dieses Ziel gilt aber rein organisch“, schränkt Software AG-CFO Arnd Zinnhardt bei FINANCE-TV ein. Und zu M&A-Deals könnte es durchaus kommen, wie Zinnhardt betont: „Wir werden mit Sicherheit in Zukunft auch wieder große Akquisitionen machen.“ Welchen Fingerabdruck die Finanzabteilung bei der M&A-Strategie und dem Margenwachstum hinterlassen wird, verrät Zinnhardt im Interview mit FINANCE-TV.

Osram kämpft an zwei Fronten: mit einem profitablen, aber schrumpfenden Altgeschäft und dem immer noch defizitären Zukunftsgeschäft mit LED-Leuchten. „Das traditionelle Geschäft fahren wir diszipliniert nach unten, damit es profitabel bleibt“, erläutert Osram-CFO Klaus Patzak bei FINANCE-TV die aktuell größte Aufgabe. Ob das auch in Zukunft in der aktuellen Konzernstruktur geschehen soll, darüber denkt das Osram-Management gerade intensiv nach – mit offenem Ausgang, wie Patzak betont: „Bei unserem Strategieprozess gibt es keine Denkverbote.“ Welche Optionen auf dem Tisch liegen und welche Schlüsselrolle dabei dem margenstarken Industriegeschäft zukommt – die Antworten von Osram-CFO Patzak hier im aktuellen Talk von FINANCE-TV.

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase waren Internetgründungen nicht mehr allzu gut gelitten, doch die Börsengänge von jungen Unternehmen wie Rocket Internet und Zalando haben die Stimmung gedreht: „Das Interesse von Investoren an Start-ups nimmt wieder zu“, beobachtet Florian Calmbach, Gründungspartner des Unternehmens Venture Stars, das in Online-Geschäftsmodelle investiert. Auch junge Absolventen könnten sich zunehmend einen Job bei einem Start-up vorstellen. Welches die häufigsten Fehler sind, an denen Gründer und Investoren scheitern, wie sich die deutsche Gründerszene im Vergleich zur Konkurrenz aus den USA schlägt und wann endlich wieder ein deutsches Start-up Weltniveau erreichen wird – Calmbachs Einschätzung sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Die deutsche Finanzierungsfamilie bekommt Zuwachs: Immer stärker drängen die so genannten „Unitranches“ auf den deutschen Finanzierungsmarkt – aktuell erst im Private-Equity-Bereich, bald vielleicht auch schon bei Corporate-Finanzierungen. „Anfangs gab es noch viel Skepsis, aber jetzt nimmt die Zahl der Unitranche-Finanzierungen deutlich zu“, berichtet Richard Rösener von der Finanzierungsberatung Cubus Partners bei FINANCE-TV. Wer diese Finanzierungen schon nutzt, was sie bringen und wo die Gefahren liegen – ein erster Überblick hier im aktuellen FINANCE-TV-Talk.

Nicht nur Großkonzerne, auch viele Mittelständler sind inzwischen international aufgestellt und arbeiten mit Tochterfirmen und Banken rund um den Globus zusammen. Bei der Einbindung der internationalen Töchter in das zentrale Treasury stehen viele Mittelständler aber noch am Anfang, meint Treasury-Softwareanbieter Martin Bellin. Er hält inzwischen auch das ursprünglich für die Interbankenkommunikation gestartete Netzwerk Swift für mittelstandsfähig: „Das ist noch als teuer und komplex belegt“, räumt er ein. Inzwischen könnten Mittelständler aber schon für „wenige Hunderte Euro im Monat“ daran teilnehmen. Welche Voraussetzungen ein Mittelständler für eine Vernetzung schaffen muss, welche Fortschritte die Automatisierungsbemühungen in papierlastigen Domänen wie Trade Finance machen und bis wann internationale Treasury-Prozesse nach Meinung von Martin Bellin sogar nahezu ganz ohne Papier auskommen werden, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-DiBa, fürchtet, dass die Finanzmärkte das Ringen um einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone falsch einschätzen: „Die Finanzmärkte sind gegenüber einem Grexit zu naiv, zu entspannt“, warnte Brzeski im Interview mit FINANCE-TV. Die Chance, dass Griechenland noch in diesem Jahr einen Zahlungsausfall erleidet, schätzt er auf 30 Prozent. Wo genau die Gefahren liegen, aber welche Signale ihm auch Hoffnung machen – eine Analyse der aktuellen Griechenland-Situation hier bei FINANCE-TV.

Noch sitzt der Schock tief, nachdem die Schweizer Nationalbank das Ziel eines festen Wechselkurses zwischen Euro und Franken aufgegeben hat. Aber der Staub legt sich, sagt David Kohl, Chefvolkswirt Deutschland der Schweizer Bank Julius Bär, bei FINANCE-TV: „Der Franken wird zum Euro wieder nachgeben, und die Schweizer Nationalbank wird verdeckt intervenieren.“ Dies ändere aber nichts daran, dass die Schweizer Notenbanker mit ihrer Kapitulation der Schweizer Industrie schwer geschadet habe. Wie groß der Schaden ist, ob Deutschland davon profitiert und wie sich der Franken in den kommenden Monaten schlagen wird – David Kohl sortiert die Lage hier bei FINANCE-TV.

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