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M&A und Private Equity
25.09.17

Jeder gewinnt bei Desinvestitionen, behauptet die Strategieberatung Bain & Company in einer neuen Studie. Doch um wirklich auf der Gewinnerseite zu stehen, müssen insbesondere die CFOs und CEOs von stark wachsenden Unternehmen regelmäßig ihr Portfolio überprüfen und Randbereiche abstoßen. „Ein häufiger Fehler ist, dass zu spät verkauft wird“, sagt Wilhelm Schmundt, Partner bei Bain & Company in München und Co-Autor der Studie. Unternehmen wie BASF oder Henkel, die eine große Anzahl an Transaktionen bewältigen, profitieren seiner Beobachtung nach von einer gut eingespielten Organisation und von festen Strukturen. „Unternehmen sollten ihre besten Mitarbeiter auf Desinvestitionsprojekte setzen“, rät Schmundt. Was auch Mittelständler sich von den erfolgreichen Konzernen bei Carve-outs und Co. abschauen können und wie viel Vorlauf eine gelungene Desinvestition benötigt, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Jeder gewinnt bei Desinvestitionen, behauptet die Strategieberatung Bain & Company in einer neuen Studie. Doch um wirklich auf der Gewinnerseite zu stehen, müssen insbesondere die CFOs und CEOs von stark wachsenden Unternehmen regelmäßig ihr Portfolio überprüfen und Randbereiche abstoßen. „Ein häufiger Fehler ist, dass zu spät verkauft wird“, sagt Wilhelm Schmundt, Partner bei Bain & Company in München und Co-Autor der Studie. Unternehmen wie BASF oder Henkel, die eine große Anzahl an Transaktionen bewältigen, profitieren seiner Beobachtung nach von einer gut eingespielten Organisation und von festen Strukturen. „Unternehmen sollten ihre besten Mitarbeiter auf Desinvestitionsprojekte setzen“, rät Schmundt. Was auch Mittelständler sich von den erfolgreichen Konzernen bei Carve-outs und Co. abschauen können und wie viel Vorlauf eine gelungene Desinvestition benötigt, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Jürgen Breuer, Deutschlandchef des Private-Debt-Investors Pemberton, geht die Banken im Leveraged-Finance-Geschäft hart an: „Der Bankenmarkt mispricet Kredite von Unternehmen, beispielsweise mit Ratings im B-Bereich“, kritisiert er im Interview mit FINANCE-TV. Damit versucht er zu relativieren, dass Kreditpakete von Private-Debt-Providern, die auch in Deutschland auf dem Vormarsch sind, im Schnitt rund 200 bis 300 Basispunkte teurer sind als Bankfinanzierungen. Dies hat laut Breuer aber auch inhaltliche Gründe, und diese würden zunehmend nicht nur Private-Equity-Manager, sondern auch die Finanzchefs von Unternehmen erkennen: „Private Debt kommt auf die Radarschirme der CFOs“, meint Breuer. „Private Debt wird definitiv bald aus der Private-Equity-Nische ausbrechen.“ Wie das gelingen soll und noch einiges mehr – das gesamte Interview mit Jürgen Breuer sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Für mittelständische Wirtschaftsprüfer und Berater sind Netzwerke meist die einzige Möglichkeit, um auch international aktiv sein zu können und den Big Four Paroli bieten zu können. Auch die Stuttgarter Gesellschaft Ebner Stolz setzt auf ein solches Netzwerk – Nexia. „Mandanten schätzen es, wenn die Verantwortung für die Betreuung des Konzernabschlusses in den Händen eines einziges Unternehmens liegt“, begründet Wolfgang Russ die Mitgliedschaft im Interview mit FINANCE-TV. Was Ebner Stolz auf die regelmäßig aufkommende Kritik an den Netzwerken entgegnet und warum der Aufbau eigener Auslandsbüros für Ebner Stolz keine Option ist, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Das Fintech Liqid positioniert sich als digitaler Vermögensverwalter für reiche Privatanleger und innovativ denkende Institutionelle. Das Ziel lautet: 1 Milliarde Euro Assets under Management. „Wir können Liqid aber auch schon klar darunter hochprofitabel machen“, kündigt Liqid-Gründer Christian Schneider-Sickert im Interview mit FINANCE-TV an. Wie das gelingen soll, was für Leute bei Liqid investieren und welche Rolle die Quandt-Familie bei dem Ganzen spielt – die Antworten heute hier bei FINANCE-TV.

Volle Kraft voraus in Richtung großer Knall oder doch noch ein Happy End? Der Verhandlungsprofi Foad Forghani ist bezüglich der Brexit-Verhandlungen skeptisch: „Die Unterhändler der EU versuchen, den Brexit so hart wie möglich zu machen. Den Briten bleibt nichts anderes mehr übrig, als zu pokern“, fasst Forghani im Interview mit FINANCE-TV die aktuelle Lage zusammen. Wo London in den Verhandlungen am verwundbarsten ist, welche Trumpfkarten beide Seiten noch im Ärmel haben und ob es am Ende ein Win-win-, ein Win-lose- oder gar ein Lose-lose-Resultat geben wird – der „Shadow Negotiator“ Foad Forghani analysiert für FINANCE-TV die Brexit-Verhandlungen.

Der 29. März 2019 ist für viele Banken mit Sitz in London ein kritisches Datum: Kommt es zu einem harten Brexit, könnten die Passporting-Rechte, mit denen Banken europaweit Geschäft machen dürfen, an diesem Tag erlöschen. Viele Auslandsbanken denken daher über einen Umzug auf den Kontinent nach, um dort eine Banklizenz zu erhalten: „Man rechnet mit bis zu 15 Banken, die eine deutsche Banklizenz beantragen werden“, sagt Kai-Michael Hingst, Partner der Kanzlei Noerr. Noch ist offen, ob es Bestandsgarantien oder Übergangsfristen für bestehende Passports geben könnte. Hingst ist aber sicher: „Es wird eine pragmatische Lösung geben.“ Wie sich die Bafin auf den Ansturm an Lizenzanträgen vorbereitet und was verhindern soll, dass die Banken für die Banklizenz nur Briefkastenfirmen gründen, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

Die Anfang 2018 in Kraft tretende Finanzmarktregulierung Mifid 2 wird den Markt für Aktien-Research um bis zu 50 Prozent zusammenbrechen lassen, fürchtet Götz Gollan, Vorstand des Brokerhauses Equinet: „Die Asset-Manager werden die Research-Budgets hart verhandeln. Das wird zu einer großen Auslese unter den Research-Häusern führen.“ Was für Research-Anbieter überleben werden, warum Mifid 2 auch den CFOs Kopfzerbrechen bereiten wird und wie er die Chancen für sein eigenes Haus einschätzt, verrät Götz Gollan hier bei FINANCE-TV.

Mit der Fake-President-Masche haben Betrüger Millionen erbeutet, prominente Opfer wie der Automobilzulieferer Leoni und der Flugzeugkomponentenhersteller FACC sind nur die Spitze des Eisbergs: „Etwa jeder zehnte Kunde hat schon einmal Geld an Betrüger überwiesen“, sagt Andreas Schulz, Berater bei dem Treasury-Softwarehaus Litreca im Interview mit FINANCE-TV. Warum die Fake-President-Masche immer noch funktioniert, welche neuen Tricks die Betrüger anwenden und wie vermeintliche Schutzmaßnahmen für Unternehmen sogar zur Gefahr werden können, das sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Die Blockchain-Technologie wird die Platzierung von Schuldscheinen gravierend vereinfachen. Davon ist die Landesbank Baden-Württemberg nach ihrem Testlauf mit Daimler überzeugt. „Wir konnten Effizienzsteigerungen von 50 Prozent verzeichnen“, berichtet Joachim Erdle, Leiter Corporate Finance bei der LBBW, bei FINANCE-TV. Ob es mit Hilfe dieser Verbesserungen für Firmenkunden billiger wird, was die LBBW nach der Daimler-Transaktion als nächstes vor hat und wann der Blockchain-Schuldschein in Serie gehen soll, das sehen Sie nur hier bei FINANCE-TV.

Fintechs können Banken als Kooperationspartner mit neuen Technologien versorgen. Sie können aber in bestimmten Bereichen auch Wettbewerber sein und den Banken mit eigenen Angeboten die Kunden streitig machen. Im Umgang mit den neuen Herausforderungen setzt die Großbank ING weniger auf Beteiligungen an Start-ups, sondern auf Kooperationen. Dies erlaube es besser, die Vorteile eines Fintechs zu bewahren, glaubt Andreas Becker, Leiter Kunden & Produkte bei der ING: „Ein Kauf kann den Geist des Fintechs zerstören“, sagte er gegenüber FINANCE-TV.

 

Wo seiner Meinung nach die Stärken und Schwächen der Fintechs liegen und in welchen Bereichen des Firmenkundengeschäfts sich besonders viele Fintechs tummeln, verrät Becker im Talk bei FINANCE-TV.