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15.02.17

Einschneidende Prognose: Das Beratungshaus Oliver Wyman sagt eine große Zeitenwende im Banking voraus, die auch das Firmenkundengeschäft betreffen soll. „Die Firmenkunden werden künftig ihr Geschäft mit den Banken über Plattformen abwickeln. Viele Banken werden dadurch ihren direkten Kundenzugang verlieren“, sagt Finja Kütz, die Deutschlandchefin von Oliver Wyman, gegenüber FINANCE-TV. Wo die CFOs persönliche Betreuung durch Banker noch brauchen werden und warum die Personalkosten der Banken für diese Geschäfte viel zu hoch sind, erläutert Finja Kütz im Gespräch mit FINANCE-TV.

Einschneidende Prognose: Das Beratungshaus Oliver Wyman sagt eine große Zeitenwende im Banking voraus, die auch das Firmenkundengeschäft betreffen soll. „Die Firmenkunden werden künftig ihr Geschäft mit den Banken über Plattformen abwickeln. Viele Banken werden dadurch ihren direkten Kundenzugang verlieren“, sagt Finja Kütz, die Deutschlandchefin von Oliver Wyman, gegenüber FINANCE-TV. Wo die CFOs persönliche Betreuung durch Banker noch brauchen werden und warum die Personalkosten der Banken für diese Geschäfte viel zu hoch sind, erläutert Finja Kütz im Gespräch mit FINANCE-TV.

Die Deka zieht die Zügel an. Auf viel mehr Hauptversammlungen als in der Vergangenheit will die Fondsgesellschaft sich kritisch über die Leistungen von Vorständen und Aufsichtsräten äußern. „Unsere HV-Auftritte sind aber nur die Spitze der Pyramide. Zentral sind unsere vorherigen Gespräche mit den Unternehmen“, erklärt Michael Schmidt, Geschäftsführer von Deka Investment, die neue Strategie in der Sparkassen-Gruppe. Zwar weist Schmidt im Interview bei FINANCE-TV den Vorwurf zurück, die Deka werde zum aktivistischen Investor. Schulterschlüsse mit anderen kritischen Aktionären bezeichnet er jedoch als gut möglich. Ob das auch auf aggressive Hedgefonds zutrifft und welche Managementpraktiken die Deka ganz besonders im Blick haben will, verrät Deka-Manager Schmidt heute bei FINANCE-TV.

Der Kapitalmarktforscher Henning Zülch, dessen Team jedes Jahr Hunderte Geschäftsberichte und IR-Präsentationen systematisch auswertet, geht mit der Offenlegungspolitik vieler CFOs hart ins Gericht: Wenn die Finanzchefs für die Kapitalmarktkommunikation verantwortlich sind, seien die Darstellungen zur Unternehmensstrategie oft „defizitär“, kritisiert Zülch bei FINANCE-TV: „Manche Unternehmen lassen strategische Ziele in ihrer Investorenkommunikation komplett vermissen. Und diese Unternehmen berichten dann auch schlecht über ihr Wertmanagement.“ Die negativen Folgen lassen sich laut Zülch empirisch nachweisen: Informationsasymmetrie in der Investorenschaft, steigende Risikoprämien, unterdurchschnittliche Aktienkursentwicklung. Was genau im Argen liegt und was die Investoren an Offenlegung erwarten – Henning Zülchs Forschungsergebnisse und Schlussfolgerungen sehen Sie heute hier bei FINANCE-TV.

Mit ihrer Bargeldreform hat die indische Regierung das Land ins Chaos gestürzt, und die Krise ebbt nur langsam ab. Auch ausländische Konzerne sind betroffen, vor allem solche mit Endkundengeschäft in Indien, berichtet Wilbert Evers, Cash-Management-Experte der HSBC, bei FINANCE-TV: „Aber jetzt beruhigt sich die Lage. Und die Krise stellt sich als ein enormer Push für den elektronischen Zahlungsverkehr heraus.“ Wie sich dadurch jetzt die gesamte Cash-Management-Landschaft in Indien ändert, und wie widerstandsfähig die neue Struktur für politische Hauruckaktionen ist – die wichtigsten Antworten für Treasurer und CFOs, heute hier bei FINANCE-TV.

Das Fintech Firstwire rollt seine Handelsplattform für nicht liquide Fremdkapitalprodukte wie Schuldscheine und Firmenkredite weiter aus. Inzwischen wurden schon über 15 zum Teil sehr große Investoren an die Plattform angeschlossen, berichtet Firstwire-Gründer Johannes Haidl bei FINANCE-TV – und nennt erstmals einen Zeitplan, der für CFOs interessant ist: „Ich glaube, dass wir gegen Jahresende die erste größere Corporate-Finanzierung über Firstwire sehen werden“, so Haidl. Bei wie vielen Investoren auf der Plattform er die kritische Masse erreicht sieht, wie sich Firstwire überhaupt finanziert und warum er keinen Gegenangriff der Banken auf Firstwire fürchtet – die Antworten gibt es nur hier bei FINANCE-TV.

Nach den B2C-Fintechs im Banking- und Anlagebereich stehen nun auch die B2B-Fintechs für Banken und Firmenkunden vor dem Durchbruch, zeigt sich der Banker Jörg Diewald von Targo Commercial Finance überzeugt: „Die B2B-Fintechwelle rollt“, sagte Diewald gegenüber FINANCE-TV. Warum er Fintechs wie CRX Markets den großen Durchbruch vorhersagt und warum der Siegeszug der Fintechs das Hausbankenprinzip aushöhlen wird – die aktuelle Sendung von FINANCE-TV.

Eine 1,2 Milliarden-Akquisition in Griechenland, eine mögliche Übernahme brasilianischer Airports und jetzt auch noch der 3 Milliarden Euro schwere Bau des neuen Terminals am Frankfurter Flughafen: Der Flughafenbetreiber Fraport dreht ein großes Rad. Bald auch wieder am Kapitalmarkt? „Die Investitionen zahlen wir großteils aus dem Cashflow. Aber zur Refinanzierung auslaufender Kredite werden wir ziemlich wahrscheinlich an den Fremdkapitalmarkt gehen“, kündigte Fraport-CFO Matthias Zieschang bei FINANCE-TV an. Ob Bonds oder Schuldscheine anstehen, was für einen Kupon er bereit wäre zu zahlen und warum er sich trotz des politischen Gegenwinds auf die griechischen Flughäfen freut – die Antworten gibt Fraport-CFO Matthias Zieschang heute bei FINANCE-TV.

Die ING sieht sich mit ihrer Wachstumsoffensive im deutschen Firmenkundengeschäft auf Kurs: 130 deutsche Unternehmen zählt die niederländische Großbank inzwischen zu ihren Kunden, sagte Firmenkundenvorstand Joachim von Schorlemer im Interview mit FINANCE-TV und kündigte an: „Wir werden weiter kräftig investieren und wachsen.“ Welche Rolle der Kredit dabei spielt, wie sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis der Bank entwickelt hat und wie sich die ING im hartumkämpften deutschen Markt von Wettbewerbern abgrenzen will – von Schorlemers Antworten sehen Sie nur hier bei FINANCE-TV.

Der Bondmarkt boomt: In den ersten zwei Wochen 2017 haben Unternehmen Euro-Anleihen über 17 Milliarden Euro platziert – so viel wie seit über vier Jahren nicht mehr. „2017 gilt: Je früher man an den Markt geht, desto besser“, sagt Christoph Paul, DCM-Banker bei der Crédit Agricole CIB im Interview mit FINANCE-TV. Denn die exzellenten Konditionen aus dem vergangenen Herbst sind wohl passé. Warum das so ist und wie die Zinswende konkret abläuft – Pauls Prognosen hier bei FINANCE-TV.

Zölle hoch, Freihandelsabkommen weg, Sanktionen für Produktionsverlagerungen aus den USA – vielen deutschen Exporteuren graut es vor dem zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump. Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt der DZ Bank hält dagegen: „Es wird keinen Handelskrieg geben“, sagt er. Weshalb Donald Trump zumindest kurzfristig eine positive Überraschung sein könnte und welche Prognosen Bielmeier für Zinsen und Wechselkurse anstellt – das alles hier bei FINANCE-TV.