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Tut nichts zur Sache
28.11.14 11:55

Die geheimen Weltraumpläne von Google, Größenwahn am neuen Berliner Flughafen und das neueste M&A-Target der Samwer-Brüder – dies und mehr im November-Rückblick von Tut nichts zur Sache.

Die geheimen Weltraumpläne von Google, Größenwahn am neuen Berliner Flughafen und das neueste M&A-Target der Samwer-Brüder – dies und mehr im November-Rückblick von Tut nichts zur Sache.

Der Dachziegelhersteller Braas Monier hat eine komplexe Restrukturierung hinter sich, die mit einer finanziellen Neuaufstellung einherging. Im Juni dieses Jahres wagte das Unternehmen den Sprung an die Börse und ist seit September im SDax gelistet. Die Treasury- Abteilung hat die Voraussetzungen für den IPO geschaffen und diesen begleitet. Dafür hat das Team auf der diesjährigen Structured FINANCE von der Publikation DerTreasurer den Preis für das Treasury des Jahres erhalten. Welches der wichtigste Beitrag des Treasury für den Börsengang war, welches die nächsten Finanzierungsschritte sind und wie sich die Arbeit in der Finanzabteilung durch den IPO verändert hat, darüber berichtet Axel Zwanzig, Director Group Treasury & Corporate Finance bei Braas Monier, im Interview bei FINANCE-TV.

Ein beinharter Wettbewerb und zu hohe Schulden haben die Werkstattkette A.T.U an den Rand der Pleite gebracht. Nach einem Haircut, für den insbesondere die Anleihezeichner, aber auch der Ex-Eigentümer KKR, Verzicht üben mussten, steht nun die Neuausrichtung an. Eine Finanzspritze des neuen Mehrheitseigners Centerbridge sollen nun den Neuanfang ermöglichen: „Wir können jetzt wieder investieren“, sagt CFO Christian Sailer. Bei FINANCE-TV berichtet Sailer vom Überlebenskampf von A.T.U und sagt, wie die Werkstattkette bei der operativen Neuaufstellung vorankommt.

Als Hans-Jürgen Wiecha im Februar 2013 zum Stahlkonzern Schmolz + Bickenbach kam, waren die Covenants gerissen und das Unternehmen schrieb rote Zahlen. Ein Wechsel im Verwaltungsrat wenige Monate später hätten dem CFO eine Exit-Klausel eröffnet, doch er blieb: „Ich wollte es mir nicht zu einfach machen“, sagt Wiecha. Bis 2016 soll ein Programm zur Effizienzsteigerung auf Ebene des EBITDA eine Verbesserung von 230 Millionen Euro erzielen. Mit welchen Controlling-Methoden er die Fortschritte des Programms überwacht und welche Optionen er zur Ablösung des teuren High-Yield-Bonds in Betracht zieht, verrät CFO Wiecha im Gespräch bei FINANCE-TV.

Stephan Sturm, CFO des Gesundheitsunternehmens Fresenius, ist CFO des Jahres 2014. Der Finanzchef, der sich durch rege M&A-Tätigkeit einen Ruf als Dealmaker erarbeitet hat, erhält seine Auszeichnung dafür, dass er die Finanzierung vorbildlich in den Dienst des Unternehmenswachstums stellt, ohne dabei die Risiken aus dem Blick zu verlieren. Warum ihm ein Investmentgrade-Rating dabei nicht so wichtig ist, wie es ihm gelang, die Rhön-Kliniken doch noch zu knacken und wie es sich anfühlt, aus einer Investmentbank auf den CFO-Posten zu wechseln, darüber spricht der CFO des Jahres 2014 im heutigen Talk bei FINANCE-TV.

Kapitalmarktfinanzierungen sind auch in diesem Jahr ein Kernthema auf der Structured FINANCE. Für negative Schlagzeilen sorgte zuletzt das Segment für Mittelstandsanleihen. Wird den Emittenten der Zugang zu einfach gemacht? Und wie lassen sich Anleihen restrukturieren? Einschätzungen zu diesen Fragen sehen Sie in unserer heutigen Sendung. Außerdem erfahren Sie Wissenswertes zur Absicherung von Investitionen in Schwellenländern und bekommen eine Einschätzung, wie CFOs ihr Unternehmen für die Folgen einer globalen Verschuldungskrise wappnen können. Die Antworten sehen Sie in der heutigen Sondersendung von FINANCE-TV, direkt von der 10. Structured FINANCE in Karlsruhe.

Die ersten Zahlungen laufen bereits über das kürzlich eröffnete Renminbi Clearing Center in Frankfurt. Einige CFOs und Treasurer hoffen, dass grenzüberschreitender Zahlungsverkehr in der chinesischen Währung dadurch günstiger werden könnte – und die Hoffnung ist mittelfristig begründet, sagt Andrej Ankerst, Head of Cash Management Germany bei der BNP Paribas. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, welche weiteren Lockerungen er bei der Nutzung des Renminbi erwartet und wie er die Konkurrenz durch chinesische Banken im Wettbewerb um Firmenkunden einschätzt, sehen Sie im Talk bei FINANCE-TV.

2014 ist bislang ein gutes Jahr für Börsengänge deutscher Technologieunternehmen. Dem 3D-Druck-Unternehmen SLM Solutions gelang der IPO als erstes. Der Auftragseingang legt seitdem weiter zu, mit konkreten Zahlen hält sich der Lübecker Konzern, der 2013 knapp 22 Millionen Euro Umsatz machte, aber noch immer zurück. Bei FINANCE-TV verrät CFO Uwe Bögershausen sechs Monate nach dem Börsengang, wo die Roadshows besonders wichtig waren, ob der metallbasierte 3D-Druck den Sprung zur Serienreife schafft und wann SLM Solutions auch unterm Strich die Gewinnzone erreichen wird.

Tarifkonflikt bei den Linken, IT-Probleme bei der Bank of England und Dax-Chefs, die die Kanzlerin nerven – dies und mehr im Oktober-Rückblick von Tut nichts zur Sache.

Die Finanzierung des deutsch-russischen Agrarkonzerns Ekosem Agrar gerät gleich von zwei Seiten in Bedrängnis: einerseits durch die zunehmend kritischer werdende Stimmung gegenüber Mittelstandsanleihen, andererseits durch die sanktionsbedingt verschärften Probleme der russischen Banken, lokale Finanzierungen zu vergeben. Der CFO des hoch verschuldeten Konzerns, Wolfgang Bläsi, prüft gemeinsam mit CEO Stefan Dürr daher jetzt auch verstärkt die Aufnahme frischen Eigenkapitals – „über einen Investor oder über den Kapitalmarkt“, wie Bläsi bei FINANCE-TV berichtet. Damit rückt ein Börsengang 2015 in Reichweite. Und an welchem Börsenplatz? „Definitiv eher in Frankfurt als in Moskau“, gibt Bläsi die Richtung vor. Wie die Alternative zu einem IPO aussieht, mit welchen russischen Banken Ekosem noch Geschäfte macht und welche Rolle Milchkühe beim Re-Design der Kapitalmarktstory spielen - all das erzählt Ekosem-CFO Wolfgang Bläsi nur hier bei FINANCE-TV.