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Capital Markets
01.09.14 11:55

Verschwundene Manager, verspätete Jahresabschlüsse, unklare Geschäftsmodelle – in den Reihen der chinesischen Emittenten um Powerland, Kinghero und Youbisheng Green Paper geht es drunter und drüber. Auch die Kursentwicklung der Firmen, die in Deutschland häufig kein operatives Geschäft unterhalten, ist desaströs. „Bei manchen herrscht mangelndes Interesse an der deutschen Börsennotiz oder der Aktienkursentwicklung“, kritisiert Christoph Karl, Senior Berater bei der Corporate Finance Beratung Blättchen & Partner in München. Dem Geschäft in China schade die schlechte Performance an der deutschen Börse schließlich nicht. Was aus seiner Sicht die kuriosesten Vorgänge rund um China-IPOs waren und welche Haftungsrisiken den deutschen Aufsichtsräten der Emittenten drohen, darüber spricht Christoph Karl im Talk bei FINANCE-TV.

Verschwundene Manager, verspätete Jahresabschlüsse, unklare Geschäftsmodelle – in den Reihen der chinesischen Emittenten um Powerland, Kinghero und Youbisheng Green Paper geht es drunter und drüber. Auch die Kursentwicklung der Firmen, die in Deutschland häufig kein operatives Geschäft unterhalten, ist desaströs. „Bei manchen herrscht mangelndes Interesse an der deutschen Börsennotiz oder der Aktienkursentwicklung“, kritisiert Christoph Karl, Senior Berater bei der Corporate Finance Beratung Blättchen & Partner in München. Dem Geschäft in China schade die schlechte Performance an der deutschen Börse schließlich nicht. Was aus seiner Sicht die kuriosesten Vorgänge rund um China-IPOs waren und welche Haftungsrisiken den deutschen Aufsichtsräten der Emittenten drohen, darüber spricht Christoph Karl im Talk bei FINANCE-TV.

Eine deutsche Partei steigt in den Goldhandel ein, die Bundesbank sucht eine Mitarbeiterin mit ungewöhnlichen Talenten und eine Smartphone-App zeigt, wo die schönsten Banker arbeiten – dies und mehr im August-Rückblick von Tut nichts zur Sache.

Mit einer Inhouse Bank, die konzerninterne Finanzdienstleistungen erbringt, wollen Unternehmen Prozesse im Treasury optimieren und Abläufe zentralisieren. Doch den Aufwand sollte man nicht unterschätzen: „Der Aufbau einer Inhouse Bank kann bis zu vier Jahre dauern“, sagt Manfred Fleckenstein, der bei der SEB als Head of Working Capital Management auch das Cash Management verantwortet. Welches die klassischen Schritte auf dem Weg zur Inhouse Bank sind und welche regulatorischen Hürden die Unternehmen bewältigen müssen, erklärt er im Talk bei FINANCE-TV.

Wer wegen der Fußball-WM jetzt kleinere Brötchen backen muss, wie der kleine Mann von der Straße Transparenz in seine Finanzverhältnisse bringt und was US-Finanzinvestoren mit den deutschen Schreibmaschinenherstellern vor haben – dies und mehr im Juli-Rückblick von Tut nichts zur Sache.

Im Firmenkundengeschäft wächst der Druck auf die Banken: Die Erträge sind seit Mitte 2012 rückläufig, die Profitabilität ging im zweiten Halbjahr 2013 gegenüber dem ersten Halbjahr sogar um rund ein Drittel zurück. Das verändert auch das Verhältnis zwischen CFOs und ihren Banken: „Die CFOs sind selbstbewusst“, sagt Walter Sinn, Deutschlandchef der Strategieberatung Bain & Company. Wie sich die laufenden Stresstests auf die Lage der Banken auswirken und ob das Firmenkundengeschäft bei einzelnen Häusern zur Disposition steht, darüber spricht Sinn im Talk bei FINANCE-TV.

In der Regel greifen Unternehmen auf einen Brückenkredit zurück, wenn sie am M&A-Markt zuschlagen wollen. Surteco, ein Hersteller von Oberflächenmaterialien mit rund 650 Millionen Euro Umsatz, hat das vermieden – und stattdessen für die Übernahme mehrerer Süddekor-Gesellschaften parallel zum M&A-Prozess eine Kapitalerhöhung aufgesetzt. „Die Finanzierung über einen Kredit war uns zu riskant“, erklärt CFO Andreas Riedl bei FINANCE-TV. Wie er für die nötige Transaktionssicherheit sorgte und wie der Aufstieg Surtecos in den SDax die Arbeit in der Finanzabteilung verändert hat, berichtet er im Talk bei FINANCE-TV.

Während Milliardendeals die Schlagzeilen beherrschen, kommt der M&A-Markt im Mittelstand langsamer in Schwung. Insbesondere bei produzierenden Unternehmen ziehen die Verkäufe verzögert an, beobachtet Hans-Gert Mayrose, Chef der Industrieholding Gesco. „Viele Unternehmen hatten 2012 ein schwaches Jahr und gehen jetzt mit den 2013er Zahlen an den Markt“, sagt er. Auf Käuferseite suchten Family Offices verstärkt nach Targets. Was ein attraktives Zielunternehmen für ihn ausmacht und warum manche Bieter bereits deutlich überzogene Übernahmepreise zahlen, berichtet er bei FINANCE-TV.

Berentzen hat die schwerste Zeit der Restrukturierung hinter sich. Noch immer aber ist der Verfall der Umsatzerlöse nicht gestoppt. Berentzen-Chef Frank Schübel sagte zu FINANCE-TV: „Wir gewinnen im deutschen Markt Marktanteile zurück, die wir in den vergangenen Jahren verloren haben.“ Der Konzern stecke in einer „Neuausrichtung am Markt“. Ende 2012 hatte Berentzen vor allem für M&A-Deals eine Mittelstandsanleihe im Volumen von 50 Millionen Euro begeben, die noch immer in der Kasse liegt. M&A-Transaktionen hat Berentzen bereits einige geprüft, aber noch nicht zugegriffen. Ob und in welchem Umfang Berentzen den Anleiheerlös noch investieren will und wann der Turnaround gelingt, erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.

Anfang Juli hat der Mannheimer Dienstleistungskonzern Bilfinger seine Anleger mit einer herben Gewinnwarnung für 2014 schockiert. „Wir gehen nicht zur Tagesordnung über“, verspricht Bilfinger-CFO Joachim Müller gegenüber FINANCE-TV. Jedoch stünden auch einige der für 2016 kommunizierten Finanzziele auf dem Prüfstand. „Wir überprüfen derzeit sowohl die Größenordnung als auch die Marktwachstumspotentiale jeder Sparte“, sagt Müller. Welche Folgen sich aus der Gewinnwarnung für Bilfingers M&A-Strategie ergeben, erfahren Sie exklusiv bei FINANCE-TV.

Restrukturierungen müssen vom Management gut vorbereitet sein: „Erst wenn ich weiß, wie ich aus der Krise rauskomme, sollte ich mit den Plänen auch an die Stakeholder herantreten“, sagt Marcus Linnepe, Chef der Beratungsfirma Canei im Gespräch mit FINANCE-TV, „sonst muss man gar nicht erst antreten“. Die Kapitalmarktgläubiger seien naturgemäß eine der schwächsten Anspruchsgruppen, jedoch müssten alle Anspruchsgruppen, auch Mitarbeiter und Lieferanten, Zugeständnisse machen. Warum Linnepe für die Restrukturierung der Passivseite außerhalb der Regelinsolvenz plädiert und welche Konflikte sich ergeben können, erfahren Sie bei FINANCE-TV.