17.07.2012 - Crowdinvesting-Experte Sven Umlauf: „Mehr als ein Hype“
Crowdinvesting-Experte Sven Umlauf glaubt fest an die heilsbringende Wirkung der Schwarmintelligenz. Menschen tun ihre Meinung kund, tauschen sich über Geschäftsmodelle aus und investieren dann gemeinsam kleine Beträge in Geschäftsmodelle, an die sie gemeinsam glauben. Umlauf glaubt an das Potenzial der Crowd, wenn die Regulierung wie in den USA größere Freiheiten gewährt. Bislang sind in Deutschland online nur begrenzt stille Beteiligungen bis 100.000 Euro erlaubt sowie nachrangige Darlehen mit unbegrenztem Limit. Crowdinvesting sei daher auch ein Thema für reifere Unternehmen, die so virale Produktbotschafter gewinnen könnten. Für institutionelle Investoren ist die Crowd hingegen tabu. Warum erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.
Die Crowd: Langfristig ein weiterer Kapitalmarkt?
Die Crowd, so gibt sich Umlauf überzeugt, eignet sich sowohl für eher karitative (Crowdfunding: etwa für Kinofilme oder soziale Zwecke) als auch kommerzielle Zwecke (Crowdinvesting). Dabei ist sie nicht nur für Start- und Wachstumsfinanzierung interessant, sondern auch für reifere Unternehmen, etwa bei der Working-Capital-Finanzierung auch für Mittelständler. Durchschnittstickets erlösen derzeit gleichwohl nur zwischen 500 und 1500 Euro.
Interessenkonflikte zwischen den Plattformbetreibern und den Investoren sieht er auf modernen Plattformen für gelöst: „Das Funding kommt erst dann zustande, wenn eine Mindestanzahl von Menschen das Geschäftsmodell als verlässlich geratet hat“, sagt der Gründer der Plattform Group Capital.
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Wolfgang Klein und sein Team wollen über Crowd Funding 60 Millionen Euro einsammeln, um ein Medikament gegen die unheilbare Augenkrankheit AMD zu finden. Vor allem betroffene Patienten will Klein zu einem Investment in seinen Fonds bewegen, der wie eine Genossenschaft aufgebaut ist: „Wir gehen einen völlig neuen Weg“, sagt Klein. Welche Pläne er hat, wie er zu institutionellen Investoren steht und wieso die Pharmakonzerne sich seiner Meinung nach nicht für die AMD-Forschung interessieren – hier im FINANCE-Talk.
The difficulties faced by many European banks to raise US dollars have crept into their relationships with corporate clients. A leading corporate banker explains how European chief financial officers have been making the best of the situation by tapping the US capital market instead. However, they need to wait for the right moment and should not forget about the additional compliance onus, says Heinz Hilger, head of corporate banking Germany, Austria and Switzerland at Bank of America Merrill Lynch.
European chief financial officers are beginning to feel the effects of US money market funds lowering their exposures to Europe. “We are beginning to see some strange changes in the documentation of credit facilities such as premium margins for US dollar draw downs or even complete limitations on US dollar availability,” says Hilger.
Axel-Peter Ohse, der für die Unicredit in Deutschland das Global Transaction Banking leitet, glaubt, dass die deutschen Unternehmen beim Management ihres Umlaufvermögens gut für eine Konjunkturabkühlung gerüstet sind: „Sie haben hart an den Prozessen gearbeitet, die Japan-Krise im Frühjahr hat sie noch fitter gemacht.“ Dennoch sieht der Banker auch Schwächen – welche, erfahren Sie hier.
Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.
DSM, a Dutch life sciences and material sciences company that posted annual revenues of €9 billion in 2012, has been pursuing a very active mergers and acquisitions strategy in recent years. Since 2010, DSM has spent over €2.8 billion on acquisitions to radically transform the company: shifting away from the cyclical chemicals business, towards a more stable nutrition business. “After some major divestments prior to 2010, we actually had negative net debt on our balance sheet, so financing the acquisitions really wasn’t a problem,” says Rolf-Dieter Schwalb on CFO Insight TV.
Hemdsärmelig, unternehmerisch, keine festen Strukturen: Junge Wachstumsunternehmen gelten gemeinhin nicht als das klassische Betätigungsfeld für CFOs. Doch das ist ein Fehler, meint der erfahrene Venture-Capital-Investor Bernhard Schirmers bei FINANCE-TV: „Jedes Start-up braucht einen CFO. Wenn wir einsteigen, installieren wir immer einen – am liebsten erfahrene Industrie-CFOs von außen.“ Auf was sich CFOs, die vom Konzernleben genug haben, bei Start-ups einstellen müssen, was genau ihre Aufgaben sind und an welchem Punkt die meisten Unternehmensgründer spätestens bereuen, keinen guten CFO berufen zu haben, verrät Schirmers im Interview bei FINANCE-TV.
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27.05.
Gast: Sven Jürgensen (Co-Head FX & Metals Sales / Commodity Sales, HSBC )
Thema: Devisen: Wie der Renminbi immer weiter liberalisiert wird
29.05.
Gast: Bryan Marsal (Co-CEO, Alvarez & Marsal)
Thema: Lehman, Griechenland, Zypern: Wie man mit taumelnden Banken umgehen sollte
31.05.
Tut nichts zur Sache: Der etwas andere Wochenrückblick
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Der optimale Auftritt - Wie sich Firmenchefs und Experten auf TV-Auftritte vorbereiten können
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Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.
Viele CFOs klagen über den stockenden Nachschub an Top-Talenten für die Finanzabteilung. Oft wird die Schuld beim HR-Team gesucht. Aber für die Teamqualität ist auch der CFO zuständig, meint Michael Schnetzer, Deutschland-Chef der Hackett Group: „CFOs müssen eine klare Bedarfsanalyse liefern, damit Human Resources die richtigen Leute rekrutieren kann.“ Wie man aus den Talenten anschließend wirkliche Top-Performer macht, welche Rolle Direct Reports dabei spielen und was manche Mittelständler den Großkonzernen in Sachen Talentmanagement voraus haben, verrät Schnetzer bei FINANCE-TV.
Es gibt Unternehmen, die haben eine vollintegrierte, einheitliche IT- und Steuerungsplattform als entscheidende Waffe im Kampf gegen ihre Wettbewerber für sich entdeckt. Sie investieren zig Millionen Euro, um ihre Prozesskette komplett zu digitalisieren und auf eine weltweit einheitliche Basis zu stellen: „Das senkt Prozesskosten, verbessert für das Top-Management die Steuerungsfähigkeit und eröffnet großes Wachstumspotential für die Topline“, beschreibt Reinhold Pfeiffer, der die Finance Transformation Group bei Capgemini Consulting leitet, die Vorzüge dieser Mammutprojekte im Interview bei FINANCE-TV. Wie lange sie dauern, was sie kosten und welche deutschen Unternehmen dabei besonders glänzen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.
Hemdsärmelig, unternehmerisch, keine festen Strukturen: Junge Wachstumsunternehmen gelten gemeinhin nicht als das klassische Betätigungsfeld für CFOs. Doch das ist ein Fehler, meint der erfahrene Venture-Capital-Investor Bernhard Schirmers bei FINANCE-TV: „Jedes Start-up braucht einen CFO. Wenn wir einsteigen, installieren wir immer einen – am liebsten erfahrene Industrie-CFOs von außen.“ Auf was sich CFOs, die vom Konzernleben genug haben, bei Start-ups einstellen müssen, was genau ihre Aufgaben sind und an welchem Punkt die meisten Unternehmensgründer spätestens bereuen, keinen guten CFO berufen zu haben, verrät Schirmers im Interview bei FINANCE-TV.
25 Übernahmen in nicht einmal 18 Monaten – das ist der Zwischenstand von Bilfingers M&A-Agenda, durch die sich der frühere Baukonzern zum Dienstleistungskonzern transformiert. Bilfinger-CFO Joachim Müller hat für die bisherigen Übernahmen, darunter Tebodin, Johnson Screens und Envicon – aber auch eine Reihe kleinerer Unternehmen bislang rund 700 Millionen Euro Enterprise Value bezahlt und rund 1 Milliarde Euro an Leistung eingekauft. 850 Millionen Euro hat Bilfinger-CFO Müller derzeit noch für Zukäufe in der Kasse. 1,7 Milliarden Euro muss der Konzern bis 2016 noch zukaufen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. „Wir gehen davon aus, dass wir genug Mittel haben“, sagt Müller im Interview mit FINANCE-TV und verweist auf die steigende Profitabilität auch durch die Zukäufe. Eine nochmalige Anleiheplatzierung – etwa einer Wandelanleihe – in 2013 oder 2014 hält er deshalb für unwahrscheinlich.
