22.05.2012 – Ernst & Young Partner Gerd Stürz: „Man braucht eine kritische Masse an Komplexität“
Allgemeiner Kostendruck, internationale Konkurrenz, steigender Wettbewerb – das sind nur einige der Herausforderungen, denen sich die Unternehmen heute stellen müssen. Die klassische Lösung, um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist Kostensenkung. Dies kann durch Outsourcing geschehen. Doch die Hauptmotivation, Bereiche auszulagern, sieht Gerd Stürz, Partner bei Ernst & Young woanders: „Die Qualität muss im Mittelpunkt stehen. Die Kosten kommen erst an zweiter oder dritter Stelle.“
Outsourcing zur Kostensenkung ist aber kein Selbstläufer. Für das langfristige Gelingen ist eine kritische Masse an Komplexität und Größe im Unternehmen nötig. Außerdem muss man die eigenen Mitarbeiter mit ins Boot holen, betont Stürz.
Wie groß die kritische Masse als Voraussetzung für das Outsourcing sein sollte und wie heikel Reisekostenabrechnungen für die Mitarbeiterzufriedenheit sein können, erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.
Ähnliche Sendungen
The world is changing for non-executive directors on company boards, and CFOs are benefitting from it. Shareholders and boards of directors are increasingly keen to have CFOs of other companies as non-executive board members. According to a recent study by Ernst & Young, in 2002, 36% of CFOs from the world’s largest companies held non-executive directorships. In 2012, this proportion has now reached 46%. “Such positions do eat up quite a bit of time,” says Gerd Stürz, partner at Ernst & Young, “but they are very rewarding for the companies, who benefit from a seasoned CFO’s expertise, and for the CFO, who gets a new perspective from outside his own company.”
In recent years, accounting firm Ernst & Young has commissioned a string of CFO surveys that look at every aspect of the expanding role for CFOs, from their career paths to their role in external communications and their involvement in shaping corporate strategy. The results speak for themselves. In an interview with CFO Insight TV, Jay Nibbe, managing partner EMEIA Markets at Ernst & Young, explained that most CFOs spend 50% or more of their time on strategy, which is “almost necessary” in the current economic environment. The growing importance of strategy is underpinned by a staff of “world-class” and highly specialised individuals who support the CFO, including treasurers, controllers and accountants. “While it may seem they should spend more time on the operational and financial side of things, they now lead much larger and much more professional teams,” Nibbe says. “This has allowed the CFOs to step out of the details and get much more involved in the strategy.”
Die Verschuldung der westlichen Welt führt zu steigenden Refinanzierungsbedarfen der Konzernen und zu strengerer Auslegung der Steuergesetze. „Staaten weisen ihre Steuerbehörden an, härter zu veranlagen“, sagt Stephan Kuhn, für Ernst & Young zuständig für Tax in den Regionen Europa, Mittlerer Osten, Indien und Afrika (EMEIA) im FINANCE-TV-Interview. „Finanzämter wollen viel mehr Offenlegung als früher.“ Auch tauschten sich die Steuerbehörden mittlerweile viel stärker grenzübergreifend aus, um sich ein Bild vom ganzen Konzern machen zu können. Das gelte insbesondere für Multinationals und führe mitunter dazu, dass Tatbestände, die früher noch als legal galten, heute stärker in den Bereich der Vermeidung rücken.
Konzerne werden trotzdem an der Steuerplanung festhalten, glaubt Kuhn. „Steuerplanung ist unabdingbar.“ Aber CFOs müssen den Risikoappetit ihrer Konzerne genau kennen und das Steuerthema entsprechend managen. „Konzerne sind hier sehr unterschiedlich“, sagt Kuhn. Kuhn rät zu einem Beziehungsaufbau zwischen Steuerpflichtigen und Finanzämtern, so dass Schwierigkeiten zwischen Konzernen und Behörden vermieden werden können. Wo die Grenze zwischen legaler Steuervermeidung und illegaler Hinterziehung verläuft, erfahren Sie im FINANCE-TV-Interview.
When the UK Bribery Act was enacted almost three years ago, it was widely seen as a new beginning in the UK authorities' fight against bribes and corruption. As yet, however, surprisingly little legal action has been taken under the law. This, Ernst & Young's David Stulb says, is about to change.
Das europäische CO2-Handelssystem ETS steht in der Kritik: eine Flut an kostenlosen Emissionszertifikaten hat den Preis in den Keller getrieben und so den Anreizmechanismus außer Kraft gesetzt. Doch Andreas von Saldern, Experte für Klimawandel und Nachhaltigkeit bei Ernst & Young, setzt entgegen: "Das System hat genau getan, was es tun sollte. Die sinkende Industrieproduktion in Europa bei gleichzeitig steigender Energieeffizienz hat dazu geführt, dass der CO2-Preis gefallen ist.“ Im Interview bei FINANCE-TV warnt er CFOs davor, das Thema zu vernachlässigen, nur weil die gratis zugeteilten CO2-Zertifkate häufig mit dem Buchwert 0 in die Bilanz eingestellt würden. „Liefen die Schwankungen der CO2-Kosten durch die GuV, würden CFOs das Thema aufmerksamer verfolgen“, glaubt er.
Das Hoch am Bond- und Schuldscheinmarkt wird auch 2013 andauern. Das ist die einhellige Meinung hochrangiger deutscher Banker und Marktexperten, die wir auf der 8. Structured Finance-Konferenz befragten. Die Kapitalmarktorientierung vieler Unternehmen geht zulasten klassischer syndizierter Kredite. Was die Syn-Loan-Experten Johannes Heinloth (Bayern LB), Ulrich Kittmann (DZ Bank) erwarten, erfahren Sie hier. Sehen Sie außerdem den High-Yield-Experten Tim Hoffmeister (UniCredit) und Britta Becker, Leiterin Debt & Capital Advisory bei Ernst&Young, im Expertenpanel direkt von Deutschlands führendem Kongress für strukturierte Unternehmensfinanzierung.
FINANCE-TV Suche
Suchfilter
-
Themen
- CFO Insight TV (24)
- Capital Markets (58)
- Corporate Bonds (25)
- Der Treasurer (41)
- Equity Story (38)
- EuroTreasurer (15)
- M&A und Private Equity (25)
- New Markets (16)
- Out of the Box (34)
- Structured Finance (29)
- Treasury (30)
- Tut nichts zur Sache (80)
- Mehr zeigen
-
Firmen
- ADC African Development Corporation (1)
- AMD Therapy (1)
- AT Kearney (1)
- AlixPartners (1)
- Allianz Global Investors (1)
- Alpha Associates (1)
- Alvarez & Marsal (2)
- Axa Private Equity (1)
- BB Biotech AG (1)
- BHF-Bank (1)
- BIM (1)
- BNP Paribas (3)
- BNY Mellon (1)
- Baker & McKenzie (1)
- Bank Sarasin (1)
- Bank of America Merrill Lynch (1)
- Bankhaus Metzler (3)
- Barclays (3)
- BayWa (1)
- Bayer AG (1)
- BayernLB (1)
- Bellin GmbH (1)
- Bilfinger SE (1)
- Biotest (1)
- Borussia Dortmund (1)
- Boston Consulting Group (1)
- Bremer Landesbank (1)
- CMS Hasche Sigle (2)
- CZ (1)
- Cap Gemini (1)
- Centrosolar (1)
- Close Brothers GmbH (2)
- Coller Capital (1)
- Commerzbank (2)
- Continental (1)
- Creditreform Rating (1)
- CropEnergies (1)
- CureVac (1)
- DNB Asset Management (1)
- DPR (1)
- DSM (1)
- DWS Investments (5)
- DZ Bank (1)
- Deka (1)
- Deloitte (2)
- Desertec (1)
- Deutsche Bank (1)
- Deutsche Börse (1)
- Deutsche Rohstoff AG (1)
- Dürr (1)
- Ecolutions (1)
- Ekosem-Agrar GmbH (1)
- Equinet (2)
- EquityGate (2)
- Ernst & Young (7)
- Eterna (1)
- EuropeArabBank (1)
- Exceet (1)
- ExpertExecutive (1)
- Eyemaxx (1)
- Fitch Ratings (2)
- Frankfurt School (2)
- Franz Haniel & Cie. (1)
- Fresenius (1)
- GFKL (2)
- Georgsmarienhütte Holding (1)
- Gerry Weber (1)
- Gesco (2)
- GlobalMind (1)
- Graham Fisher & Co (1)
- Greenpeace (1)
- Group Capital (1)
- HP (1)
- HSBC (12)
- Hackett Group (1)
- Hamborner REIT AG (1)
- Hannover Finanz (1)
- Hansa Group (1)
- Hansgrohe (1)
- Heidelberger Druck (1)
- Henkel (1)
- Hering Schuppener Consulting (1)
- Houlihan Lokey (1)
- IAFEI (1)
- ICAEW (1)
- IHS (1)
- Immofinanz (1)
- Institut der deutschen Wirtschaft (1)
- Invesco (1)
- Isra Vision (1)
- Jenoptik (2)
- Julius Bär (2)
- KPMG (1)
- KTG Energie (1)
- KWG Kommunale Wohnen AG (1)
- Kepler Capital Markets (1)
- Kontron (1)
- LBBW (1)
- LFG Kronos (1)
- LPKF (1)
- Lanxess (2)
- Latham & Watkins (2)
- Lego (1)
- MBB Clean Energy (1)
- Mediobanca (1)
- Messer Group (1)
- Mobile TeleSystems (1)
- NIBC Bank (1)
- Neumann Kaffee Gruppe (1)
- Oliver Wyman (1)
- Pall Mall (1)
- Partners Group (1)
- Porr (1)
- Postbank (2)
- Poster XXL (1)
- Princeton University (2)
- PwC (1)
- QSC (1)
- REL (1)
- Roland Berger (1)
- S&P (2)
- SAF Holland (1)
- SAS Institute (1)
- SEB (1)
- SHS (1)
- SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (1)
- Schalke (1)
- Scope (1)
- Seidensticker (1)
- Sentix (1)
- Sky Deutschland (1)
- Software AG (1)
- Solar Millennium (1)
- Solutio (1)
- State Street (1)
- TU Kaiserslautern (1)
- TUI (1)
- Techem GmbH (1)
- Tom Tailor (1)
- Traxpay (1)
- Trifinance (1)
- Turning Point Investments (1)
- UBS (1)
- UniCredit (12)
- VCH (1)
- VP Bank (2)
- Wieselhuber & Partner (2)
- Wild Flavors (1)
- Wirtschaftsweisen (1)
- Youmex (2)
- hkp (1)
- Mehr zeigen
FINANCE-TV Wochenvorschau
22.05.
Gast: Dr. David Frink (CFO)
Thema: Mehr Wachstum, mehr Komplexität? Wie Gerry Weber den massiven Store-Roll-out managt
24.05.
Tut nichts zur Sache: Der etwas andere Wochenrückblick
TV-Coaching
Der optimale Auftritt - Wie sich Firmenchefs und Experten auf TV-Auftritte vorbereiten können
Meistgesehene Sendungen
Viele CFOs klagen über den stockenden Nachschub an Top-Talenten für die Finanzabteilung. Oft wird die Schuld beim HR-Team gesucht. Aber für die Teamqualität ist auch der CFO zuständig, meint Michael Schnetzer, Deutschland-Chef der Hackett Group: „CFOs müssen eine klare Bedarfsanalyse liefern, damit Human Resources die richtigen Leute rekrutieren kann.“ Wie man aus den Talenten anschließend wirkliche Top-Performer macht, welche Rolle Direct Reports dabei spielen und was manche Mittelständler den Großkonzernen in Sachen Talentmanagement voraus haben, verrät Schnetzer bei FINANCE-TV.
Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.
Es gibt Unternehmen, die haben eine vollintegrierte, einheitliche IT- und Steuerungsplattform als entscheidende Waffe im Kampf gegen ihre Wettbewerber für sich entdeckt. Sie investieren zig Millionen Euro, um ihre Prozesskette komplett zu digitalisieren und auf eine weltweit einheitliche Basis zu stellen: „Das senkt Prozesskosten, verbessert für das Top-Management die Steuerungsfähigkeit und eröffnet großes Wachstumspotential für die Topline“, beschreibt Reinhold Pfeiffer, der die Finance Transformation Group bei Capgemini Consulting leitet, die Vorzüge dieser Mammutprojekte im Interview bei FINANCE-TV. Wie lange sie dauern, was sie kosten und welche deutschen Unternehmen dabei besonders glänzen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.
25 Übernahmen in nicht einmal 18 Monaten – das ist der Zwischenstand von Bilfingers M&A-Agenda, durch die sich der frühere Baukonzern zum Dienstleistungskonzern transformiert. Bilfinger-CFO Joachim Müller hat für die bisherigen Übernahmen, darunter Tebodin, Johnson Screens und Envicon – aber auch eine Reihe kleinerer Unternehmen bislang rund 700 Millionen Euro Enterprise Value bezahlt und rund 1 Milliarde Euro an Leistung eingekauft. 850 Millionen Euro hat Bilfinger-CFO Müller derzeit noch für Zukäufe in der Kasse. 1,7 Milliarden Euro muss der Konzern bis 2016 noch zukaufen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. „Wir gehen davon aus, dass wir genug Mittel haben“, sagt Müller im Interview mit FINANCE-TV und verweist auf die steigende Profitabilität auch durch die Zukäufe. Eine nochmalige Anleiheplatzierung – etwa einer Wandelanleihe – in 2013 oder 2014 hält er deshalb für unwahrscheinlich.
Hemdsärmelig, unternehmerisch, keine festen Strukturen: Junge Wachstumsunternehmen gelten gemeinhin nicht als das klassische Betätigungsfeld für CFOs. Doch das ist ein Fehler, meint der erfahrene Venture-Capital-Investor Bernhard Schirmers bei FINANCE-TV: „Jedes Start-up braucht einen CFO. Wenn wir einsteigen, installieren wir immer einen – am liebsten erfahrene Industrie-CFOs von außen.“ Auf was sich CFOs, die vom Konzernleben genug haben, bei Start-ups einstellen müssen, was genau ihre Aufgaben sind und an welchem Punkt die meisten Unternehmensgründer spätestens bereuen, keinen guten CFO berufen zu haben, verrät Schirmers im Interview bei FINANCE-TV.
