Equity Story
13.05.13 11:55

Am 25. Mai steht man sich im Champions-League-Finale gegenüber, und die Bayern wildern im BVB-Kader – es herrscht viel Stress zwischen den beiden erfolgreichsten deutschen Fußballklubs. Die BVB-Führung will sich dennoch nicht dazu hinreißen lassen, den Pfad der finanziellen Gesundung zu verlassen: „Wir werden uns jetzt kein Wettrüsten mit den Bayern leisten“, erklärte BVB-CFO Thomas Treß im Interview bei FINANCE-TV. Wieso er davor zurückschreckt, wie gut die Vereinskasse gefüllt ist und ob Trainer Jürgen Klopp dem Finanzchef jetzt Druck macht, die Kasse aufzumachen – der Blick hinter die Kulissen des BVB mit CFO Thomas Treß nur hier bei FINANCE-TV.

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Am 25. Mai steht man sich im Champions-League-Finale gegenüber, und die Bayern wildern im BVB-Kader – es herrscht viel Stress zwischen den beiden erfolgreichsten deutschen Fußballklubs. Die BVB-Führung will sich dennoch nicht dazu hinreißen lassen, den Pfad der finanziellen Gesundung zu verlassen: „Wir werden uns jetzt kein Wettrüsten mit den Bayern leisten“, erklärte BVB-CFO Thomas Treß im Interview bei FINANCE-TV. Wieso er davor zurückschreckt, wie gut die Vereinskasse gefüllt ist und ob Trainer Jürgen Klopp dem Finanzchef jetzt Druck macht, die Kasse aufzumachen – der Blick hinter die Kulissen des BVB mit CFO Thomas Treß nur hier bei FINANCE-TV.

Der Technologiekonzern Jenoptik nimmt mehr als 20 Millionen Euro in die Hand, um eine einheitliche IT- und ERP-Infrastruktur zu schaffen. „Die Schnelligkeit und die Transparenz reichen für unsere aktuelle Unternehmenssituation nicht aus“, sagt Jenoptik-CFO Rüdiger A. Günther. Bei FINANCE-TV erklärt er die Hintergründe des Großprojekts. „Als zunehmend global agierendes Unternehmen können wir es uns nicht mehr leisten, uns mit Excel-Tabellen und Definitionsfragen zu beschäftigen“, stellt Günther klar. Wie weit das Projekt schon vorangeschritten ist, was die größten Probleme sind und ob er persönlich auch gut ohne das ERP-Projekt leben könnte, erzählt Günther hier bei FINANCE-TV.

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr, der vor allem Autofabriken ausrüstet, hat für das abgelaufene Jahr Rekordzahlen vorgelegt. Dürr-CFO Ralph Heuwing genießt den Erfolg, aber er stellt ihn auch für besondere Aufgaben, wie er im FINANCE-TV-Interview berichtet: Er muss die Kosten unter Kontrolle halten und darauf achten, dass im Überschwang nicht Verschwendung und Schlendrian bei Dürr einziehen. „Wir werden auch weiterhin unser Kapital sehr diszipliniert bewirtschaften. Die Hürden für Investitionen bleiben hoch“, gibt Heuwing bei FINANCE-TV die Richtung vor. Stattdessen will er Geld für M&A-Deals locker machen: „Grob 100 Millionen Euro würde ich dafür freigeben“, sagt Heuwing. „Für einen besonders attraktiven Zukauf vielleicht auch ein bisschen mehr.“ In welchen Bereichen er sucht und wieso er sich auch für den Fall eines Umsatzeinbruchs sicher fühlt, verrät der Dürr-CFO hier bei FINANCE-TV.

Nach vier Jahren harten Cost-Cuttings ist dem weltgrößten Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck im abgelaufenen Quartal der Sprung zurück in die Gewinnzone gelungen – zumindest auf EBIT-Basis. Ein harter Weg liegt hinter dem Traditionskonzern, wie CFO Dirk Kaliebe bei FINANCE-TV berichtet: „Allein im vergangenen Jahr habe ich über 100 Sitzungen zum Thema Kostensenkung geleitet.“ Auch an den Investitionen hat der Finanzchef gespart – zu stark nach dem Geschmack einiger Analysten. „Wir sind nicht unterinvestiert“, weist Kaliebe diesen Vorwurf zurück. Wie der Weg zum Turnaround weitergehen soll, wie er den Schuldenberg von mehr als 3x EBITDA abtragen und anschließend den High-Yield-Bond über 300 Millionen Euro ablösen will, verrät der Heideldruck-CFO hier bei FINANCE-TV.

Am morgigen Mittwoch endet eine Ära in Hannover: Nach 19 Jahren auf dem Chefsessel zieht sich Michael Frenzel als TUI-CEO zurück. Ihm folgt der frühere Vodafone-Manager Friedrich Joussen. TUI-Analyst Jochen Rothenbacher von Equinet verbindet mit dem Chefwechsel große Erwartungen: „Joussen wird TUI tiefgreifend reformieren“, prognostiziert er bei FINANCE-TV. Doch Joussens To-Do-Liste ist lang: Er muss eine Lösung finden, um die TUI AG mit der britischen TUI Travel zu fusionieren, ohne dass die Verlustvorträge in Höhe von 5,6 Milliarden Euro verloren gehen, den Ausstieg aus Hapag-Lloyd vorantreiben und Wachstumsmärkte in Asien erschließen. Wie das gelingen kann, diskutiert Analyst Rothenbacher im Interview bei FINANCE-TV.

Seit Jahren fährt der Stahlzulieferer SKW Steel ein großes Investitionsprogramm. Jetzt sind die meisten neuen Fabriken hochgefahren, aber genau jetzt tobt die Stahlkrise. Kein Grund zur Sorge für SWK-Chefin Ines Kolmsee: „Unser neues Werk in Buthan wird immer profitabel sein.“ In die Fabrik am anderen Ende der Welt hat SKW rund 25 Millionen Euro investiert. Warum die SKW-Chefin so optimistisch ist, wie das SDAX-Unternehmen die Probleme am Stahlmarkt dennoch zu spüren bekommt und ob sie mit einer Verschuldung von 3x EBITDA in diesem Umfeld noch ruhig schlafen können – Ines Kolmsees Antworten hier bei FINANCE-TV.

Erneuter Tiefschlag für die Biospritbranche: Vor wenigen Tagen hat die EU-Kommission das Beimischziel für Biosprit aus Nahrungsmitteln kurzerhand von 10 auf 5 Prozent halbiert. Damit hat Brüssel auch die Wachstumspläne des größten deutschen Bioethanolherstellers CropEnergies durchkreuzt, wie CFO Joachim Lutz bei FINANCE-TV beklagt: „Wir sind bereit für die weitere Expansion, das Geld ist da. Aber bevor wir Werk vier, fünf oder sechs bauen, müssen wir uns erst einmal die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen anschauen.“ In welchem Dilemma CropEnergies jetzt steckt und wieso er die Kehrtwende der EU für grundfalsch hält, erklärt Lutz exklusiv hier bei FINANCE-TV.

Gleich für zwei Paukenschläge hat der Pay-TV-Sender Sky Deutschland kürzlich gesorgt: Die Münchener präsentierten im zweiten Quartal den ersten operativen Gewinn seit Jahren, und sie erwarben im Frühjahr die Bundesliga-Übertragungsrechte bis 2016 – für einen doppelt so hohen Preis wie zuvor. Sky-Deutschland-CFO Steven Tomsic betont im Interview mit FINANCE-TV, dass das alles solide finanziert sei: „Wir müssen keinen Deal machen und der Telekom oder einem anderen Internet-TV-Anbieter die Internetrechte weiterverkaufen – einen Deal machen wir nur, wenn er für uns attraktiv ist.“ Was diese aggressive Strategie für die Finanzen und den Cashflow des TV-Riesen bedeutet und wie es sich als CFO anfühlt, seit Jahren am finanziellen Tropf des Mutterkonzerns News Corp zu hängen – dies und mehr verrät Tomsic im Gespräch mit FINANCE-TV.

Mit zwei Zukäufen innerhalb weniger Wochen hat die KWG Kommunale Wohnen ihre Unternehmensgröße kurzerhand verdoppelt. „Und unsere Einkaufstour ist noch nicht beendet“, sagte KWG-Chef Stavros Efremidis bei FINANCE-TV. Doch ein Blick auf die Hintergründe der Deals wirft Fragen auf. Wie Efremidis darauf antwortet – hier im FINANCE-Talk.

In drei Jahren hat sich der Umsatz des Garbsener Hightechmaschinenbauers LPKF von 50 auf über 90 Millionen Euro erhöht. Alle Geschäftsbereiche machen dem TecDax-Kandidaten Freude. Neben der LDS-Technologie profitiert der Laser-Konzern auch von der Welle von Ersatzinvestitionen in der krisengeschüttelten Solarindustrien. Es sei sinnvoll, an diesem Geschäftsbereich festzuhalten, da die Kernkompetenz der Oberflächenbearbeitung mit Laser zum Tragen komme. Dies überwiege den Nachteil der relativen Verwässerung der deutlich höheren Margen im LDS-Bereich. Für das Solargeschäft gab Bentz eine Ziel-EBIT-Marge von mindestens 10 Prozent an, für den Gesamtkonzern liegt die Bandbreite zwischen 15 und 17 Prozent. Der Konzern will dabei jährlich mindestens um 10 Prozent wachsen. Ob der Konzern langfristig an der Sparte festhalten will, erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.

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Gast: Dr. David Frink (CFO)

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Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.

Viele CFOs klagen über den stockenden Nachschub an Top-Talenten für die Finanzabteilung. Oft wird die Schuld beim HR-Team gesucht. Aber für die Teamqualität ist auch der CFO zuständig, meint Michael Schnetzer, Deutschland-Chef der Hackett Group: „CFOs müssen eine klare Bedarfsanalyse liefern, damit Human Resources die richtigen Leute rekrutieren kann.“ Wie man aus den Talenten anschließend wirkliche Top-Performer macht, welche Rolle Direct Reports dabei spielen und was manche Mittelständler den Großkonzernen in Sachen Talentmanagement voraus haben, verrät Schnetzer bei FINANCE-TV.

Es gibt Unternehmen, die haben eine vollintegrierte, einheitliche IT- und Steuerungsplattform als entscheidende Waffe im Kampf gegen ihre Wettbewerber für sich entdeckt. Sie investieren zig Millionen Euro, um ihre Prozesskette komplett zu digitalisieren und auf eine weltweit einheitliche Basis zu stellen: „Das senkt Prozesskosten, verbessert für das Top-Management die Steuerungsfähigkeit und eröffnet großes Wachstumspotential für die Topline“, beschreibt Reinhold Pfeiffer, der die Finance Transformation Group bei Capgemini Consulting leitet, die Vorzüge dieser Mammutprojekte im Interview bei FINANCE-TV. Wie lange sie dauern, was sie kosten und welche deutschen Unternehmen dabei besonders glänzen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

25 Übernahmen in nicht einmal 18 Monaten – das ist der Zwischenstand von Bilfingers M&A-Agenda, durch die sich der frühere Baukonzern zum Dienstleistungskonzern transformiert. Bilfinger-CFO Joachim Müller hat für die bisherigen Übernahmen, darunter Tebodin, Johnson Screens und Envicon – aber auch eine Reihe kleinerer Unternehmen bislang rund 700 Millionen Euro Enterprise Value bezahlt und rund 1 Milliarde Euro an Leistung eingekauft. 850 Millionen Euro hat Bilfinger-CFO Müller derzeit noch für Zukäufe in der Kasse. 1,7 Milliarden Euro muss der Konzern bis 2016 noch zukaufen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. „Wir gehen davon aus, dass wir genug Mittel haben“, sagt Müller im Interview mit FINANCE-TV und verweist auf die steigende Profitabilität auch durch die Zukäufe. Eine nochmalige Anleiheplatzierung – etwa einer Wandelanleihe – in 2013 oder 2014 hält er deshalb für unwahrscheinlich.

Hemdsärmelig, unternehmerisch, keine festen Strukturen: Junge Wachstumsunternehmen gelten gemeinhin nicht als das klassische Betätigungsfeld für CFOs. Doch das ist ein Fehler, meint der erfahrene Venture-Capital-Investor Bernhard Schirmers bei FINANCE-TV: „Jedes Start-up braucht einen CFO. Wenn wir einsteigen, installieren wir immer einen – am liebsten erfahrene Industrie-CFOs von außen.“ Auf was sich CFOs, die vom Konzernleben genug haben, bei Start-ups einstellen müssen, was genau ihre Aufgaben sind und an welchem Punkt die meisten Unternehmensgründer spätestens bereuen, keinen guten CFO berufen zu haben, verrät Schirmers im Interview bei FINANCE-TV.