Emotionen, Druck, Stress: Nahezu jede M&A-Verhandlung ist eine Ausnahmesituation. Viele Dealmaker gehen sie dann auch noch falsch an. „Bei M&A-Deals geht es immer um Zahlen, um sehr viele Zahlen. Aber das reicht nicht“, kritisiert der erfahrene „Ghost Negotiator“ Foad Forghani. Im Interview bei FINANCE-TV verrät der Verhandlungsprofi seine Tricks und sagt unter anderem, wie Unternehmer und Investoren ihre M&A-Berater disziplinieren können.
Emotionen, Druck, Stress: Nahezu jede M&A-Verhandlung ist eine Ausnahmesituation. Viele Dealmaker gehen sie dann auch noch falsch an. „Bei M&A-Deals geht es immer um Zahlen, um sehr viele Zahlen. Aber das reicht nicht“, kritisiert der erfahrene „Ghost Negotiator“ Foad Forghani. Im Interview bei FINANCE-TV verrät der Verhandlungsprofi seine Tricks und sagt unter anderem, wie Unternehmer und Investoren ihre M&A-Berater disziplinieren können.
Wer bei einem Unternehmensverkauf einige Denkmuster aus dem Schach anwendet, wird schneller zum gewünschten Erfolg kommen, ist Dr. Ernst Ludes, Managing Partner bei der Beratung Turning Point Investments, überzeugt. Aus Sicht von Schachgroßmeister Stefan Kindermann ist für einen erfolgreichen Schachspieler die richtige Kombination aus Ratio und Intuition entscheidend. Was M&A-Profis sich davon abgucken können, welche Schritte im M&A-Prozess entscheidend sind und warum die aktuelle Vergütungsstruktur für M&A-Berater eine vorausschauende Denkweisen eher behindert, das sehen Sie im Doppelinterview bei FINANCE-TV.
25 Übernahmen in nicht einmal 18 Monaten – das ist der Zwischenstand von Bilfingers M&A-Agenda, durch die sich der frühere Baukonzern zum Dienstleistungskonzern transformiert. Bilfinger-CFO Joachim Müller hat für die bisherigen Übernahmen, darunter Tebodin, Johnson Screens und Envicon – aber auch eine Reihe kleinerer Unternehmen bislang rund 700 Millionen Euro Enterprise Value bezahlt und rund 1 Milliarde Euro an Leistung eingekauft. 850 Millionen Euro hat Bilfinger-CFO Müller derzeit noch für Zukäufe in der Kasse. 1,7 Milliarden Euro muss der Konzern bis 2016 noch zukaufen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. „Wir gehen davon aus, dass wir genug Mittel haben“, sagt Müller im Interview mit FINANCE-TV und verweist auf die steigende Profitabilität auch durch die Zukäufe. Eine nochmalige Anleiheplatzierung – etwa einer Wandelanleihe – in 2013 oder 2014 hält er deshalb für unwahrscheinlich.
Mit dem Verkauf der Chemikalienhandelssparte hat die Hansa Group im vergangenen Jahr einen Drittel der Konzernerlöse abgegeben. „Im Umsatz wird es erstmal eine Delle geben“, sagt Vorstandssprecher Thomas Pfisterer bei FINANCE-TV. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf das Segment mit Wasch- und Körperpflegeprodukten – und will neue Märkte erobern. „Wir wollen den Fokus stärker auf das Ausland richten“, kündigt er an. Was für eine Art von Unternehmen die Hans Group jetzt genau wird, wie stark sie in diesem Jahr organisch wachsen soll und in welchen Bereichen er das größte Wachstumspotential sieht, erklärt Hansa-CEO Pfisterer im Talk mit FINANCE-TV.
DSM, a Dutch life sciences and material sciences company that posted annual revenues of €9 billion in 2012, has been pursuing a very active mergers and acquisitions strategy in recent years. Since 2010, DSM has spent over €2.8 billion on acquisitions to radically transform the company: shifting away from the cyclical chemicals business, towards a more stable nutrition business. “After some major divestments prior to 2010, we actually had negative net debt on our balance sheet, so financing the acquisitions really wasn’t a problem,” says Rolf-Dieter Schwalb on CFO Insight TV.
Obwohl die schwache Konjunktur sich jetzt auch in der Performance der Gesco-Unternehmen niederschlägt, tritt der Chef der im SDAX notierten Industrieholding, Hans-Gert Mayrose, so entschlossen am M&A-Markt auf wie nie zuvor. „Jetzt ist die Zeit, Mittelständler zu kaufen“, sagt Mayrose im Interview bei FINANCE-TV. Wieso dafür eine frühe Aussaat nötig ist, wie sehr ihm bei seinen M&A-Deals die PE-Investoren und Family Offices das Leben schwer machen und wie die Unternehmensverkäufer im Moment agieren, verrät der Gesco-Chef im Interview bei FINANCE-TV.
Die überstürzte Ausgründung von Unternehmensteilen ist einer der häufigsten Fehler bei Carve-outs, beobachtet Dr. Günter Lubos, Mitglied der Geschäftsleitung des Beratungshauses Dr. Wieselhuber & Partner. Wie viel Zeit und Personal ein Unternehmen für den Carve-out einplanen sollte und wie viel Nähe es nach der Ausgründung zum ehemaligen Mutterkonzern zulassen darf, erklärt Lubos im Talk bei FINANCE-TV.
Das kommende M&A-Jahr wird besser als die enttäuschenden beiden vergangenen Jahre, erwartet Adam Bolek, Managing Director im M&A-Team der Mediobanca. Ein Grund dafür: Die Preisvorstellungen sind wieder realistischer. Dennoch wird es nur wenige wirkliche Mega-Deals geben. Wie sich dieser Mangel auf die Beraterbranche auswirkt und wie es um das Finanzierungsumfeld für M&A-Deals bestellt ist, erklärt er im Talk mit FINANCE-TV.
Die Konjunkturflaute hat die Portfolios der Private-Equity-Investoren erreicht, die Ertragserwartungen der PE-Profis sind bei der aktuellen Befragung des FINANCE Private Equity Panels auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren gefallen. Konjunkturanfällige Branchen wie Automotive und Logistik sind in der Investorengunst gegenüber Mai dramatisch gesunken. „Im Moment wird bei Zyklikern ganz klar abgewartet“, beobachtet Dr. Joachim Dietrich, Partner und Private-Equity-Spezialist der Kanzlei CMS Hasche Sigle. Ob die Bewertungslücke zwischen den Vorstellungen von Käufern und Verkäufern jetzt noch größer wird, und was die aktuelle Entwicklung für das so wichtige Jahresendgeschäft am M&A-Markt bedeutet – Dietrichs Bericht von der Transaktionsfront hier bei FINANCE-TV.
Frisch aus dem Fundraising für den neuen 5,5-Milliarden-Dollar-Fonds berichtet Axel Hansing, Partner des Private-Equity-Investors Coller Capital, bei FINANCE-TV von der Stimmung der institutionellen Investoren: „Das Fundraising ist schwieriger geworden, viele kleinere PE-Häuser werden es schwer haben, neue Fonds aufzulegen. Aber als Ganzes wird die Assetklasse Private Equity mit Sicherheit nicht schrumpfen.“ Welche Erwartungen die Investoren mittlerweile an Private Equity haben, wie das Niedrigzinsumfeld sie beeinflusst und welche aktuellen Erfahrungen er vor allem mit deutschen Investoren gemacht hat – Hansings aktueller Frontbericht, nur hier bei FINANCE-TV.
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22.05.
Gast: Dr. David Frink (CFO)
Thema: Mehr Wachstum, mehr Komplexität? Wie Gerry Weber den massiven Store-Roll-out managt
24.05.
Tut nichts zur Sache: Der etwas andere Wochenrückblick
TV-Coaching
Der optimale Auftritt - Wie sich Firmenchefs und Experten auf TV-Auftritte vorbereiten können
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Viele CFOs klagen über den stockenden Nachschub an Top-Talenten für die Finanzabteilung. Oft wird die Schuld beim HR-Team gesucht. Aber für die Teamqualität ist auch der CFO zuständig, meint Michael Schnetzer, Deutschland-Chef der Hackett Group: „CFOs müssen eine klare Bedarfsanalyse liefern, damit Human Resources die richtigen Leute rekrutieren kann.“ Wie man aus den Talenten anschließend wirkliche Top-Performer macht, welche Rolle Direct Reports dabei spielen und was manche Mittelständler den Großkonzernen in Sachen Talentmanagement voraus haben, verrät Schnetzer bei FINANCE-TV.
Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.
Es gibt Unternehmen, die haben eine vollintegrierte, einheitliche IT- und Steuerungsplattform als entscheidende Waffe im Kampf gegen ihre Wettbewerber für sich entdeckt. Sie investieren zig Millionen Euro, um ihre Prozesskette komplett zu digitalisieren und auf eine weltweit einheitliche Basis zu stellen: „Das senkt Prozesskosten, verbessert für das Top-Management die Steuerungsfähigkeit und eröffnet großes Wachstumspotential für die Topline“, beschreibt Reinhold Pfeiffer, der die Finance Transformation Group bei Capgemini Consulting leitet, die Vorzüge dieser Mammutprojekte im Interview bei FINANCE-TV. Wie lange sie dauern, was sie kosten und welche deutschen Unternehmen dabei besonders glänzen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.
25 Übernahmen in nicht einmal 18 Monaten – das ist der Zwischenstand von Bilfingers M&A-Agenda, durch die sich der frühere Baukonzern zum Dienstleistungskonzern transformiert. Bilfinger-CFO Joachim Müller hat für die bisherigen Übernahmen, darunter Tebodin, Johnson Screens und Envicon – aber auch eine Reihe kleinerer Unternehmen bislang rund 700 Millionen Euro Enterprise Value bezahlt und rund 1 Milliarde Euro an Leistung eingekauft. 850 Millionen Euro hat Bilfinger-CFO Müller derzeit noch für Zukäufe in der Kasse. 1,7 Milliarden Euro muss der Konzern bis 2016 noch zukaufen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. „Wir gehen davon aus, dass wir genug Mittel haben“, sagt Müller im Interview mit FINANCE-TV und verweist auf die steigende Profitabilität auch durch die Zukäufe. Eine nochmalige Anleiheplatzierung – etwa einer Wandelanleihe – in 2013 oder 2014 hält er deshalb für unwahrscheinlich.
Das kommende M&A-Jahr wird besser als die enttäuschenden beiden vergangenen Jahre, erwartet Adam Bolek, Managing Director im M&A-Team der Mediobanca. Ein Grund dafür: Die Preisvorstellungen sind wieder realistischer. Dennoch wird es nur wenige wirkliche Mega-Deals geben. Wie sich dieser Mangel auf die Beraterbranche auswirkt und wie es um das Finanzierungsumfeld für M&A-Deals bestellt ist, erklärt er im Talk mit FINANCE-TV.
