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15.05.13 11:55

Die HV-Saison läuft, und die Reden der Dax-Chefs werden besser, findet der Managementcoach Stefan Wachtel. Vor allem BASF-Chef Kurt Bock sei besser geworden, nach einer sehr schwachen ersten HV-Rede als BASF-Chef im vergangenen Jahr. „Staging, Ton, Sprechweise, Text: Bei allem hat sich Bock verbessert“, bewertete Wachtel bei FINANCE-TV den Auftritt. Welche Tipps er deutschen Vorständen mit auf den Weg gibt, was bei HV-Reden ein absolutes No-Go ist und wieso Telekom-Chef René Obermann auch morgen wieder top vorbereitet vor seine Aktionäre treten wird – Wachtels HV-Analyse hier bei FINANCE-TV.

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Die HV-Saison läuft, und die Reden der Dax-Chefs werden besser, findet der Managementcoach Stefan Wachtel. Vor allem BASF-Chef Kurt Bock sei besser geworden, nach einer sehr schwachen ersten HV-Rede als BASF-Chef im vergangenen Jahr. „Staging, Ton, Sprechweise, Text: Bei allem hat sich Bock verbessert“, bewertete Wachtel bei FINANCE-TV den Auftritt. Welche Tipps er deutschen Vorständen mit auf den Weg gibt, was bei HV-Reden ein absolutes No-Go ist und wieso Telekom-Chef René Obermann auch morgen wieder top vorbereitet vor seine Aktionäre treten wird – Wachtels HV-Analyse hier bei FINANCE-TV.

Wer sich gern mit Zahlen beschäftigt, sich über Zahlen mitteilt und lieber über Zahlen als über Menschen spricht, der ist nach der Definition der Autorin und Managementberaterin Angelika Leder ein Zahlenmensch. Ein Großteil der Mitarbeiter in Finanzabteilungen und Banken dürfte sich in dieser Beschreibung wiederfinden. Das Faible für Fakten und Zahlen heißt allerdings nicht, dass Zahlenmenschen automatisch im zwischenmenschlichen Bereich Probleme haben: „Zahlenmenschen haben auch Beziehungskompetenz“, sagt Leder. Dennoch gebe es häufig Missverständnisse mit Nicht-Zahlenmenschen. Wie sich diese verhindern lassen, worauf Zahlenmenschen in Führungspositionen achten müssen und in welchen Branchen sie ihre Talente besonders gut einsetzen können, das erklärt Angelika Leder im Gespräch mit FINANCE-TV.

Der CFO-Job in Familienunternehmen ist ein ganz anderer als in Nicht-Familienunternehmen, meint Martin Hiebl. Der Assistenzprofessor an der Uni Linz hat umfangreich zu diesem Thema geforscht und stellt im FINANCE-TV-Interview seine wichtigsten Erkenntnisse vor. Eine davon: „Die Stellung des CFOs im Familienunternehmen ist unterm Strich umso schwächer, je jünger das Unternehmen ist“, meint Hiebl. Erst wenn die Gründergeneration abgetreten sei, räumten Unternehmerfamilien ihren Finanzchefs größeren Einfluss ein. Doch das ist nicht die einzige Schwierigkeit, die ein CFO-Job im Familienunternehmen mit sich bringt. In welchen Situationen CFOs in Familienunternehmen auf der Hut sein müssen, mit welchen Aufgaben und Anforderungen sie konfrontiert werden und wieso er dennoch lieber CFO in einem Familienunternehmen als in einer managergeführten AG wäre, verrät Hiebl bei FINANCE-TV.

Viele CFOs klagen über den stockenden Nachschub an Top-Talenten für die Finanzabteilung. Oft wird die Schuld beim HR-Team gesucht. Aber für die Teamqualität ist auch der CFO zuständig, meint Michael Schnetzer, Deutschland-Chef der Hackett Group: „CFOs müssen eine klare Bedarfsanalyse liefern, damit Human Resources die richtigen Leute rekrutieren kann.“ Wie man aus den Talenten anschließend wirkliche Top-Performer macht, welche Rolle Direct Reports dabei spielen und was manche Mittelständler den Großkonzernen in Sachen Talentmanagement voraus haben, verrät Schnetzer bei FINANCE-TV.

The world is changing for non-executive directors on company boards, and CFOs are benefitting from it. Shareholders and boards of directors are increasingly keen to have CFOs of other companies as non-executive board members. According to a recent study by Ernst & Young, in 2002, 36% of CFOs from the world’s largest companies held non-executive directorships. In 2012, this proportion has now reached 46%. “Such positions do eat up quite a bit of time,” says Gerd Stürz, partner at Ernst & Young, “but they are very rewarding for the companies, who benefit from a seasoned CFO’s expertise, and for the CFO, who gets a new perspective from outside his own company.”

Interne Kandidaten haben es schwerer denn je, als CEO oder CFO in die Chefetagen ihrer Unternehmen einzuziehen, warnt mit Andreas Halin von GlobalMind einer der erfolgreichsten deutschen Headhunter im FINANCE-TV-Interview. Der Grund: „Es ist im Moment üblich, dass sich interne Kandidaten im Rahmen eines Dual-Track-Verfahrens zuerst gegen externe Konkurrenten durchsetzen müssen, bevor sie als CFO oder CEO aufrücken können.“ Und noch ein Aspekt macht den Aufstieg schwer: „Die Fähigkeit zur Außendarstellung des Unternehmens wird ein immer wichtigeres Auswahlkriterium, zum Beispiel gegenüber aggressiven Investoren und Hedgefonds“, glaubt Halin. Das sei ein Vorteil für Kandidaten, die bereits ein CEO- oder CFO-Mandat innehaben. Aber aktuelle Beispiele wie Henkel und Lufthansa zeigen, dass es noch genügend Unternehmen gibt, die sich trauen, bei der Vorstandssuche aus dem Talentpool des eigenen Unternehmens zu schöpfen. Simone Menne und Carsten Knobel sind in diesem Jahr aus den eigenen Reihen auf die CFO-Posten der beiden DAX-Konzerne aufgerückt.

 

Nach welchen Kriterien die Aufsichtsräte im Moment ihr Führungspersonal auswählen, welche Bewerber die größten Chancen haben und wie man sich für die Top-Jobs am besten in Stellung bringt – Andreas Halins Karrieretipps hier bei FINANCE-TV.

 

The role of the chief financial officers has spread around the globe. But Armand Angeli, Europe President of the global CFO association IAFEI, points to differences in how the role is lived around the globe. Starting in Central and Eastern Europe and then looking to China, Angeli takes a broad look around.

Fuelled by Turkey's unprecedented economic growth, Turkish hard discounter BIM has seen spectacular growth rates over the past several years. Looking ahead, CFO Haluk Dortluoglu talks about the potential of international expansion and political risks in Egypt in the wake of the Arab spring.

Heute wird FINANCE-TV außerplanmäßig anlässlich der Strucutured FINANCE um 13:30 ausgestrahlt.

 

Die Entwicklung des Industriestandorts Deutschlands war zuletzt eine „Erfolgsgeschichte“, meint Dr. Rolf Kroker, Chefvolkswirt am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln: „Zwischen 1995 und jetzt sind wir bei der Standortqualität im internationalen Vergleich von Platz 14 auf Platz 5 vorgerückt“, sagt er. Bei FINANCE-TV hat Kroker die aktuelle Standortanalyse des IdW vorgestellt – und die enthält auch kritische Aussagen. „Wir haben im Reformtempo nachgelassen. Seit der Eurokrise lassen die Politiker die Standortpflege schleifen, die anderen holen auf“, warnt Kroker. Welche Bedrohungen er für den Industriestandort Deutschland sieht und was er der nächsten Bundesregierung ins Stammbuch schreiben will, erklärt er hier bei FINANCE-TV.

Few regions are as diverse in terms of culture and language as Europe's east. Michael Offermanns, CFO of Lanxess CEE and Turkey, hails the investment opportunities still existing in the region but admits he needs to be "convincing" to draw senior management's attention to them. He also says that "excellent support" and outside help from a specialised tax firm is crucial in ensuring compliance across all jurisdictions.

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27.05.

Gast: Sven Jürgensen (Co-Head FX & Metals Sales / Commodity Sales, HSBC )

Thema: Devisen: Wie der Renminbi immer weiter liberalisiert wird

 

29.05.

Gast: Bryan Marsal (Co-CEO, Alvarez & Marsal)

Thema: Lehman, Griechenland, Zypern: Wie man mit taumelnden Banken umgehen sollte

 

31.05.

Tut nichts zur Sache: Der etwas andere Wochenrückblick

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Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.

Viele CFOs klagen über den stockenden Nachschub an Top-Talenten für die Finanzabteilung. Oft wird die Schuld beim HR-Team gesucht. Aber für die Teamqualität ist auch der CFO zuständig, meint Michael Schnetzer, Deutschland-Chef der Hackett Group: „CFOs müssen eine klare Bedarfsanalyse liefern, damit Human Resources die richtigen Leute rekrutieren kann.“ Wie man aus den Talenten anschließend wirkliche Top-Performer macht, welche Rolle Direct Reports dabei spielen und was manche Mittelständler den Großkonzernen in Sachen Talentmanagement voraus haben, verrät Schnetzer bei FINANCE-TV.

Es gibt Unternehmen, die haben eine vollintegrierte, einheitliche IT- und Steuerungsplattform als entscheidende Waffe im Kampf gegen ihre Wettbewerber für sich entdeckt. Sie investieren zig Millionen Euro, um ihre Prozesskette komplett zu digitalisieren und auf eine weltweit einheitliche Basis zu stellen: „Das senkt Prozesskosten, verbessert für das Top-Management die Steuerungsfähigkeit und eröffnet großes Wachstumspotential für die Topline“, beschreibt Reinhold Pfeiffer, der die Finance Transformation Group bei Capgemini Consulting leitet, die Vorzüge dieser Mammutprojekte im Interview bei FINANCE-TV. Wie lange sie dauern, was sie kosten und welche deutschen Unternehmen dabei besonders glänzen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

Hemdsärmelig, unternehmerisch, keine festen Strukturen: Junge Wachstumsunternehmen gelten gemeinhin nicht als das klassische Betätigungsfeld für CFOs. Doch das ist ein Fehler, meint der erfahrene Venture-Capital-Investor Bernhard Schirmers bei FINANCE-TV: „Jedes Start-up braucht einen CFO. Wenn wir einsteigen, installieren wir immer einen – am liebsten erfahrene Industrie-CFOs von außen.“ Auf was sich CFOs, die vom Konzernleben genug haben, bei Start-ups einstellen müssen, was genau ihre Aufgaben sind und an welchem Punkt die meisten Unternehmensgründer spätestens bereuen, keinen guten CFO berufen zu haben, verrät Schirmers im Interview bei FINANCE-TV.

25 Übernahmen in nicht einmal 18 Monaten – das ist der Zwischenstand von Bilfingers M&A-Agenda, durch die sich der frühere Baukonzern zum Dienstleistungskonzern transformiert. Bilfinger-CFO Joachim Müller hat für die bisherigen Übernahmen, darunter Tebodin, Johnson Screens und Envicon – aber auch eine Reihe kleinerer Unternehmen bislang rund 700 Millionen Euro Enterprise Value bezahlt und rund 1 Milliarde Euro an Leistung eingekauft. 850 Millionen Euro hat Bilfinger-CFO Müller derzeit noch für Zukäufe in der Kasse. 1,7 Milliarden Euro muss der Konzern bis 2016 noch zukaufen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. „Wir gehen davon aus, dass wir genug Mittel haben“, sagt Müller im Interview mit FINANCE-TV und verweist auf die steigende Profitabilität auch durch die Zukäufe. Eine nochmalige Anleiheplatzierung – etwa einer Wandelanleihe – in 2013 oder 2014 hält er deshalb für unwahrscheinlich.