FINANCE-TV - Suche & Filter
Capital Markets
04.06.14

Schaden maximiert? „Der große Crash wird kommen – und tödlich sein“

Mit ihrem Buch „Der Crash ist die Lösung“ stürmen sie die Bestsellerlisten, ihre Lesungen füllen Hallen. Bei FINANCE-TV legen die beiden Autoren Marc Friedrich und Matthias Weik dar, warum der Crash des Weltfinanzsystems kommt, aber auch die Lösung sein wird. „Die Politik und die Banken haben Schadensmaximierung betrieben, mit ihren Rettungsmaßnahmen die Fallhöhe gesteigert“, mahnt Marc Friedrich bei FINANCE-TV. „Jetzt wird der Aufprall definitiv tödlich sein.“ Ob ihre Thesen auch den Nachfragen der FINANCE-TV-Redaktion Stand halten, sehen Sie hier.

Neuer Bestseller: Der Crash ist die Lösung

Ihr Debüt-Buch „Der größte Raubzug der Geschichte“ hat sich über 100.000-mal verkauft, stand 65 Wochen auf der Bestsellerliste des Spiegels und war damit eines der erfolgreichsten Wirtschaftsbücher der vergangenen Jahre. Jetzt haben die beiden Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich nachgelegt. „Der Crash ist die Lösung“ heißt ihr neues Buch, das im Mai 2014 erschien und auf Anhieb die Spiegel-Bestsellerliste enterte. Darin gehen sie noch einen Schritt weiter: Der große Crash, der Kollaps des Weltfinanzsystems, sei nicht nur unvermeidlich, sondern auch notwendig, um die Märkte und das Wirtschaftsgeschehen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

„Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage können sich Irland, Spanien, Italien so günstig wie selten zuvor refinanzieren. Das zeigt, dass das System nicht funktioniert“, sagte Matthias Weik im Interview FINANCE-TV. Die Folgen dieser Fehlentwicklung dürften bitter werden, meinen die beiden Autoren: „Es werden harte Jahre kommen“, befürchtet Weik.

Sein Co-Autor Marc Friedrich sieht die Schuld dafür vor allem bei der Politikern und den Bankern: „Beide Gruppen haben Hand in Hand die Schadensmaximierung vorangetrieben“, kritisiert Friedrich. „Durch die vermeintlichen Rettungsmaßnahmen ist die Fallhöhe jetzt so hoch, dass der Aufprall definitiv tödlich sein wird.“

Wie realistisch ihr Szenario ist, was den großen Crash auslösen könnte und wie er sich ankündigen wird – das FINANCE-TV-Interview mit beiden Crash-Propheten der Stunde.   

Ähnliche Sendungen

Ähnliche Sendungen

Ein aus den Fugen geratener Finanzmarkt und ein falsches Geldsystem stürzen die Welt von einer Krise in die nächste – das ist die zentrale These der beiden Beststellerautoren Marc Friedrich und Matthias Weik. „Der Finanzkapitalismus hat die Realwirtschaft gekapert“, behaupten sie bei ihrem Auftritt bei FINANCE-TV. Welche Schlüsse sie daraus ziehen und wie lange das bisherige System noch durchhalten wird – die kontroversen Antworten der beiden Autoren sehen Sie hier bei FINANCE-TV.

Schattenbanken gelten als große Bedrohung für die Stabilität des Finanzsystems. Jetzt droht ihnen selbst Ungemacht, und zwar im Zuge einer strengen Regulierung durch die G20-Staaten. Im FINANCE-Talk sagt Schattenbankenexperte Dr. Torsten Fett, wo die Politiker ansetzen werden und was das Ganze für das Finanzsystem, die Banken und die Unternehmenskunden bedeutet.

Der Boom bei börsennotierten Indexfonds (ETFs) hat die Skeptiker auf den Plan gerufen. Geht von ihnen eine immer größere Gefahr für das Finanzsystem aus, weil sie viel Derivategeschäft mit Banken machen und Aktien an Hedgefonds verleihen? ETF-Experte Gordon Rose von dem Analysehaus Morningstar hält diese Angst für übertrieben, sieht aber dennoch einen klaren Trend zu einer bestimmten Sorte ETFs. Seine detaillierte Markteinschätzung – hier im FINANCE-Talk.

Bryan Marsal hat so tief in die Abgründe des globalen Finanzsystems geblickt wie kaum ein anderer. Als Insolvenzverwalter der Investmentbank Lehman Brothers hat er ab 2008 die Konkursmasse der Bank verwaltet, die die internationalen Finanzmärkte in ihren Grundfesten erschüttert hat. „Was die Stabilität des Weltfinanzsystems angeht, sind wir heute kaum weiter als vor der Lehman-Pleite“, sagt Marsal im FINANCE-TV Interview. Was er in dieser Hinsicht von europäsichen Politikern hält und wie er über die Lage in den USA denkt, sehen Sie hier im Interview mit Bryan Marsal bei FINANCE-TV.

Die Amerikaner verlieren in der Eurokrise die Geduld mit den Europäern. Im FINANCE-TV Talk sagt Sandra Navidi, Gründerin und Chefin des New Yorker Think-Tanks Beyond Global, was die Amerikaner von den Europäern erwarten, wieso sie sich Sorgen um ihre Banken machen und was Merkel & Co. jetzt tun müssen. Morgen zu Gast bei FINANCE-TV: Fraport-CFO Dr. Matthias Zieschang.

Nach einem historisch schlechten Jahr 2011 ist der Markt für Wandelanleihen im ersten Quartal 2012 wieder angesprungen. Mit 62 Milliarden Dollar wurde fast schon das gesamte Wandlervolumen wie 2011 (73 Milliarden Dollar) erreicht. 2012 könnte der weltweite Convertible-Markt 100 bis 120 Milliarden Dollar erreichen. Das wäre noch ein ganzes Stück weg von den Rekordzahlen der Jahre 2006 und 2007, als das Volumen rund 200 Milliarden Dollar erreichte. DWS-Fondsmanager Marc-Alexander Knieß rechnet mit einem anhaltenden Trend. „CFOs bieten sich spektakulär niedrige Zinscoupons“, so Knieß. Renteninvestoren dagegen suchten einen Renditekick für ihre Portfolios und seien deshalb positiv auf Convertibles zu sprechen.

Auch wenn diese vornehmlich für Unternehmen schlechterer Bonität interessant seien, die darüber ihre Finanzierungskosten drücken können und zugleich keine Verwässerung der Aktionäre befürchten müssen. Wie CFOs Kupon und Wandelprämien ideal aufeinander abstimmen können, erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.