Der Kapitalbedarf der deutschen Banken ist unverändert hoch, und seit der Zypernkrise steht auch noch der unbedingte Rückhalt durch die Politik infrage – schwere Zeiten für einige der großen deutschen Kredithäuser. Ein akutes Problem im deutschen Bankensystem sieht Stefan Best, Bankenanalyst bei Standard & Poor's, zwar nicht, dennoch gibt es Anlass zur Beunruhigung. „Das deutsche Bankensystem ist schwächer als das britische und das französische, und die meisten Bankchefs sind sich dessen nicht bewusst“, warnt Best im Interview bei FINANCE-TV. Welches die größten Risiken für deutsche Banken sind, für welche Landesbank er im Gegensatz zu anderen eine Zukunft sieht und weshalb er nicht an eine Bankenunion glaubt – Bests Antworten hier bei FINANCE-TV.
Der Kapitalbedarf der deutschen Banken ist unverändert hoch, und seit der Zypernkrise steht auch noch der unbedingte Rückhalt durch die Politik infrage – schwere Zeiten für einige der großen deutschen Kredithäuser. Ein akutes Problem im deutschen Bankensystem sieht Stefan Best, Bankenanalyst bei Standard & Poor's, zwar nicht, dennoch gibt es Anlass zur Beunruhigung. „Das deutsche Bankensystem ist schwächer als das britische und das französische, und die meisten Bankchefs sind sich dessen nicht bewusst“, warnt Best im Interview bei FINANCE-TV. Welches die größten Risiken für deutsche Banken sind, für welche Landesbank er im Gegensatz zu anderen eine Zukunft sieht und weshalb er nicht an eine Bankenunion glaubt – Bests Antworten hier bei FINANCE-TV.
Bryan Marsal hat so tief in die Abgründe des globalen Finanzsystems geblickt wie kaum ein anderer. Als Insolvenzverwalter der Investmentbank Lehman Brothers hat er ab 2008 die Konkursmasse der Bank verwaltet, die die internationalen Finanzmärkte in ihren Grundfesten erschüttert hat. „Was die Stabilität des Weltfinanzsystems angeht, sind wir heute kaum weiter als vor der Lehman-Pleite“, sagt Marsal im FINANCE-TV Interview. Was er in dieser Hinsicht von europäsichen Politikern hält und wie er über die Lage in den USA denkt, sehen Sie hier im Interview mit Bryan Marsal bei FINANCE-TV.
Hemdsärmelig, unternehmerisch, keine festen Strukturen: Junge Wachstumsunternehmen gelten gemeinhin nicht als das klassische Betätigungsfeld für CFOs. Doch das ist ein Fehler, meint der erfahrene Venture-Capital-Investor Bernhard Schirmers bei FINANCE-TV: „Jedes Start-up braucht einen CFO. Wenn wir einsteigen, installieren wir immer einen – am liebsten erfahrene Industrie-CFOs von außen.“ Auf was sich CFOs, die vom Konzernleben genug haben, bei Start-ups einstellen müssen, was genau ihre Aufgaben sind und an welchem Punkt die meisten Unternehmensgründer spätestens bereuen, keinen guten CFO berufen zu haben, verrät Schirmers im Interview bei FINANCE-TV.
Die niedrigen Kapitalmarktzinsen reißen gewaltige Löcher in die Bilanzen von Deutschlands Großkonzernen. Mehr als 300 Milliarden Euro haben die Dax-Konzerne bereits an Pensionsverpflichtungen angehäuft, und die Löcher werden immer größer, wie Jörg Ambrosius, Deutschlandchef des Finanzdienstleisters State Street, bei FINANCE-TV vorrechnet. Das hat Folgen: „Viele Konzerne müssen Milliarden in ihre Pensionspläne einschießen. Manche nehmen die Pensionsschulden aus ihren Bilanzen heraus, und viele Pensionseinrichtungen erhöhen bei ihrer Anlagestrategie das Risiko“, beobachtet er. Was genau dort gerade passiert und ob Deutschlands CFOs das Schlimmste erst noch bevorsteht – die Antworten hier bei FINANCE-TV.
Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.
Der deutsche Private-Equity-Markt hat ein starkes 4. Quartal hinter sich. Das wird im laufenden Jahr aber nicht so weitergehen, glaubt Steffen Böhmert, Leiter Leveraged Finance der NIBC Bank in Deutschland. Wie er den Wettbewerb am Bankenmarkt einschätzt, wie sich die Kreditkonditionen für die PE-Investoren entwickeln und wieso die extrem hohen Kreditmargen die Banken nicht stärker ins Leveraged-Finance-Geschäft locken – Böhmerts Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.
Totgesagte leben länger, das gilt auch für die deutsche Biotech-Industrie. Mitten in den Abgesang hinein gelang der Tübinger Biotech-Firma CureVac die größte deutsche Biotech-Finanzierung aller Zeiten. Das Unternehmen hat sich vor wenigen Wochen eine Finanzspritze über 80 Millionen Euro gesichert, um die Forschungen an einem Impfstoff gegen Krebs voranzutreiben.„Wir haben eine bahnbrechende Technologie, die kein anderer auf der Welt hat“, preist CureVac-Gründer Dr. Ingmar Hoerr bei FINANCE-TV die Vorzüge CureVacs. Aber er gesteht auch die Bedeutung seines Mäzens ein: „Ohne Dietmar Hopp gäbe es uns nicht mehr.“
Wie er mit seinen Forschungen einen ganzen neuen Markt öffnen will, wie genau seine „neue Waffe gegen den Krebs“ funktionieren soll und welche Vision Hoerr mit SAP-Gründer Dietmar Hopp teilt – die Antworten hier bei FINANCE-TV.
Seit rund zwei Jahren ist Christoph Schmitz nun Finanzvorstand bei der Schweizer Holding des Aromenherstellers Wild Flavors. Das angelsächsische Private Equity-Haus KKR hat ihn ins Unternehmen geholt, um das Unternehmen kapitalmarktfähig zu machen. In dieser Zeit wurden mit A.M. Todd (Mint) und einer Sparte von Cargill (Saftmischungen) nicht nur zwei internationale Akquisitionen getätigt, durch die sich die Umsätze auf rund 1 Milliarde Schweizer Franken fast verdoppelt haben. Schmitz arrangierte ein SynLoan und platzierte einen Schuldschein. Noch hat Wild Flavors Luft für weitere Zukäufe, wenn das Wachstumstempo indes weiter so hochgehalten wird wie bisher, wird man das Unternehmen bald am Bondmarkt sehen. Schmitz kann sich das vorstellen. Die Substanz dazu dürfte Wild Flavors haben. Das Unternehmen wurde durch den KKR-Einstieg nicht weiter verschuldet. Wie die Zusammenarbeit des bis dato Familienunternehmens täglich verläuft und wann Schmitz mit dem Exit rechnet, erfahren Sie im Interview bei FINANCE-TV.
Peter Sielmann, Group CFO der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe, des weltgrößten Rohkaffeedienstleisters, wurde gestern in Karlsruhe bei der 8. Structured Finance-Konferenz als CFO des Jahres 2012 ausgezeichnet. Der 59-Jährige erhielt den Preis für sein vorbildliches und stringentes Risikomanagement und sein Geschick in Verhandlungen mit den Banken um eine passgenaue Finanzierung. Der frühere Citi-Banker verantwortet das Finanzressort in dem traditionsreichen Familienunternehmen bereits seit 25 Jahren und hat den Finanzbereich in dieser Zeit modernisiert, professionalisiert und im Dienste des Unternehmens behutsam an den Kapitalmarkt herangeführt. Auf Lob reagiert der Hanseat bescheiden: „Ein bisschen dick aufgetragen“, sagt er dann gern. Sehen Sie, wie sich unser CFO des Jahres täglich motiviert, im Interview mit FINANCE-TV.
Das Hoch am Bond- und Schuldscheinmarkt wird auch 2013 andauern. Das ist die einhellige Meinung hochrangiger deutscher Banker und Marktexperten, die wir auf der 8. Structured Finance-Konferenz befragten. Die Kapitalmarktorientierung vieler Unternehmen geht zulasten klassischer syndizierter Kredite. Was die Syn-Loan-Experten Johannes Heinloth (Bayern LB), Ulrich Kittmann (DZ Bank) erwarten, erfahren Sie hier. Sehen Sie außerdem den High-Yield-Experten Tim Hoffmeister (UniCredit) und Britta Becker, Leiterin Debt & Capital Advisory bei Ernst&Young, im Expertenpanel direkt von Deutschlands führendem Kongress für strukturierte Unternehmensfinanzierung.
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17.06.
Gast: Dr. Thomas Gutschlag (CEO)
Thema: Ölboom in den USA: Die Deutsche Rohstoff AG zapft auch den Bondmarkt an
19.06.
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Thema: Karlie Heimtierbedarf: Wie ein Mini-Bond die Buy-and-Build-Strategie befeuern soll
21.06.
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Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.
Viele CFOs klagen über den stockenden Nachschub an Top-Talenten für die Finanzabteilung. Oft wird die Schuld beim HR-Team gesucht. Aber für die Teamqualität ist auch der CFO zuständig, meint Michael Schnetzer, Deutschland-Chef der Hackett Group: „CFOs müssen eine klare Bedarfsanalyse liefern, damit Human Resources die richtigen Leute rekrutieren kann.“ Wie man aus den Talenten anschließend wirkliche Top-Performer macht, welche Rolle Direct Reports dabei spielen und was manche Mittelständler den Großkonzernen in Sachen Talentmanagement voraus haben, verrät Schnetzer bei FINANCE-TV.
Hemdsärmelig, unternehmerisch, keine festen Strukturen: Junge Wachstumsunternehmen gelten gemeinhin nicht als das klassische Betätigungsfeld für CFOs. Doch das ist ein Fehler, meint der erfahrene Venture-Capital-Investor Bernhard Schirmers bei FINANCE-TV: „Jedes Start-up braucht einen CFO. Wenn wir einsteigen, installieren wir immer einen – am liebsten erfahrene Industrie-CFOs von außen.“ Auf was sich CFOs, die vom Konzernleben genug haben, bei Start-ups einstellen müssen, was genau ihre Aufgaben sind und an welchem Punkt die meisten Unternehmensgründer spätestens bereuen, keinen guten CFO berufen zu haben, verrät Schirmers im Interview bei FINANCE-TV.
Emotionen, Druck, Stress: Nahezu jede M&A-Verhandlung ist eine Ausnahmesituation. Viele Dealmaker gehen sie dann auch noch falsch an. „Bei M&A-Deals geht es immer um Zahlen, um sehr viele Zahlen. Aber das reicht nicht“, kritisiert der erfahrene „Ghost Negotiator“ Foad Forghani. Im Interview bei FINANCE-TV verrät der Verhandlungsprofi seine Tricks und sagt unter anderem, wie Unternehmer und Investoren ihre M&A-Berater disziplinieren können.
Es gibt Unternehmen, die haben eine vollintegrierte, einheitliche IT- und Steuerungsplattform als entscheidende Waffe im Kampf gegen ihre Wettbewerber für sich entdeckt. Sie investieren zig Millionen Euro, um ihre Prozesskette komplett zu digitalisieren und auf eine weltweit einheitliche Basis zu stellen: „Das senkt Prozesskosten, verbessert für das Top-Management die Steuerungsfähigkeit und eröffnet großes Wachstumspotential für die Topline“, beschreibt Reinhold Pfeiffer, der die Finance Transformation Group bei Capgemini Consulting leitet, die Vorzüge dieser Mammutprojekte im Interview bei FINANCE-TV. Wie lange sie dauern, was sie kosten und welche deutschen Unternehmen dabei besonders glänzen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.
