Treasury
22.05.13 11:55

Der Modekonzern wächst solide wie ein Schweizer Uhrwerk, die gesamte Expansion kann das Familienunternehmen aus dem Cashflow finanzieren. Die Eigenkapitalquote ist so hoch, dass die Investoren das Management drängen, die Bilanz zu leveragen, wie CFO David Frink im Interview bei FINANCE-TV berichtet: „Aber wieso sollten wir mit mehr Leverage anstreben?“, fragt Fink und verweist auf den Mangel an M&A-Targets. Welchen Charme eine bedächtige Expansion für den Gerry Weber-CFO hat, welche Tücken die Eröffnung neuer Läden der Finanzabteilung beschert und wieso die wirtschaftliche Misere dem Modekonzern in manchen Ländern sogar hilft – Frinks Antworten hier bei FINANCE-TV.

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Der Modekonzern wächst solide wie ein Schweizer Uhrwerk, die gesamte Expansion kann das Familienunternehmen aus dem Cashflow finanzieren. Die Eigenkapitalquote ist so hoch, dass die Investoren das Management drängen, die Bilanz zu leveragen, wie CFO David Frink im Interview bei FINANCE-TV berichtet: „Aber wieso sollten wir mit mehr Leverage anstreben?“, fragt Fink und verweist auf den Mangel an M&A-Targets. Welchen Charme eine bedächtige Expansion für den Gerry Weber-CFO hat, welche Tücken die Eröffnung neuer Läden der Finanzabteilung beschert und wieso die wirtschaftliche Misere dem Modekonzern in manchen Ländern sogar hilft – Frinks Antworten hier bei FINANCE-TV.

Der Online-Handel wächst mit zweistelligen Raten. Da viele Kunden aber unverändert auf Zahlung per Rechnung bestehen, wachsen auch die Ausfallraten. Inzwischen summieren sich die Zahlungsausfälle allein in Deutschland auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag, rechnet Kamyar Niroumand, CEO von GFKL Financial Services, im FINANCE-TV-Interview vor. „Und die Zahlungsausfälle nehmen zu“, warnt Niroumand. Wie ein CFO die Zahlungsausfälle im Online-Handel begrenzen kann, ohne das Umsatzwachstum abzuwürgen, diskutiert Niroumand mit FINANCE-TV-Moderator Michael Hedtstück hier bei FINANCE-TV.

Angst vor Kontrollverlust, Misstrauen gegenüber den Outsourcing-Partnern, nicht gemachte Hausaufgaben: Es gibt viele Gründe dafür, dass deutsche CFOs deutlich seltener auf Outsourcing in der Finanzabteilung setzen als ihre Kollegen in den USA. „Aber die Prozesse müssen standardisierter, günstiger werden“, mahnt Michael Eberhardt, der das deutsche Enterprise-Geschäft bei HP leitet. „CFOs unterliegen dem gleichen Zwang wie die CIOs und die HR-Leute vor fünf oder zehn Jahren.“ Wie weit man das Business Process Outsourcing theoretisch treiben könnte, welche Rolle dabei Shared Service Center spielen und warum CFOs ihre Komfortzone verlassen sollten, sagt Eberhardt im Interview bei FINANCE-TV.

Es gibt Unternehmen, die haben eine vollintegrierte, einheitliche IT- und Steuerungsplattform als entscheidende Waffe im Kampf gegen ihre Wettbewerber für sich entdeckt. Sie investieren zig Millionen Euro, um ihre Prozesskette komplett zu digitalisieren und auf eine weltweit einheitliche Basis zu stellen: „Das senkt Prozesskosten, verbessert für das Top-Management die Steuerungsfähigkeit und eröffnet großes Wachstumspotential für die Topline“, beschreibt Reinhold Pfeiffer, der die Finance Transformation Group bei Capgemini Consulting leitet, die Vorzüge dieser Mammutprojekte im Interview bei FINANCE-TV. Wie lange sie dauern, was sie kosten und welche deutschen Unternehmen dabei besonders glänzen – die Antworten hier bei FINANCE-TV.

With the feared Basel III impact apparently out of the way, Baihas Baghdadi, Head of Working Capital and Trade EMEA at Barclays, explains on CFO Insight TV how the changing trade flows of Europe with the rest of the world are also changing the demands CFOs have on trade finance.

 

The European trade pattern is changing. Less inner-European trade is supplanted with growing exports to emerging markets – and not just China. "Some regions are increasing their importance for Europe. One example is the Middle East," Head of Working Capital and Trade EMEA at Barclays, pointing to a trade volume of €275 billion in 2011. "This is creating a higher demand for bank guarantees under local laws as well as letters of credit," he says, adding that is also means that CFOs are increasingly looking for an "end-to-end working capital solution instead of cherry-picking" from different banks.

 

Ronald van Hees, CFO of Dutch health insurance provider CZ, has around €2 billion in liquid assets to invest – an increasingly difficult challenge. With risk being his overriding concern, he is even willing to accept negative yields, he tells CFO Insight TV.

Cash and liquidity management has become a full-time job for corporate treasurers as they have begun to pay banks to accept their short-term deposits, as BNY Mellon managing director Gerry Barber, tells CFO Insight TV.

 

 

To our cherished viewers:

 

CFO Insight TV wishes you and your family a wonderful holiday season and a happy, successful New Year!

 

We thank you for your interest and support in the past year, and are excited about the insightful interviews to come in 2013.

 

CFO Insight TV will return with more exclusive content on 11 January.

 

Die Entscheidung der EU war in der Ratingwelt ein Paukenschlag: Künftig müssen Ratingagenturen für Fehleinschätzungen haften. Damit wollen die Politiker den Ratingmarkt grundlegend verändern und das Entstehen neuer europäischer Ratingagenturen anstoßen. Der Ex-Roland-Berger-Berater Markus Krall arbeitet schon seit zwei Jahren am Aufbau einer Europäischen Ratingagentur – und wähnt sich kurz vorm Ziel, wie er im Interview bei FINANCE-TV sagt: „Ich denke, dass wir 2013 an den Start gehen können.“ Den Emittenten verspricht Krall viel: „Unsere Ratingprozesse werden transparent und günstiger sein, und der Managementaufwand für die Emittenten wird sinken.“ Wie genau er das bewerkstelligen will und wieso er die Methoden der großen Ratingagenturen für fragwürdig hält – das Interview mit Markus Krall hier bei FINANCE-TV.

Als Wachstumstreiber sind die Emerging Markets für viele deutsche Unternehmen wichtig, Zahlungsverkehr in diese Länder bringt aber Schwierigkeiten mit sich. Das beginnt bei umfangreicher Dokumentation und endet bei Schriftzeichen, die deutsche Tastaturen nicht abbilden können. Dennoch kann es sich lohnen, in lokaler Währung zu zahlen, beobachtet Franz-Xaver Puy Michl, Head of Payments & Cash Management Germany bei der HSBC: „Man nimmt dem Geschäftspartner vor Ort das Währungsrisiko ab. Im Gegenzug räumt dieser oft Rabatte ein.“ Bis zu 5 Prozent seien häufig drin. Oberstes Gebot sei es, die Regularien einzuhalten, auch wenn sie strikt erscheinen. „Im Zweifelsfall sollte man sich mit dem Regulierer direkt zusammensetzen, damit kein Vertrauen verspielt wird“, rät Puy Michl. Welche Fortschritte er beim Zahlungsverkehr in den Emerging Markets sieht, welche Lockerungen er für den Renminbi erwartet und welche Probleme von Firmen oft unterschätzt werden, erklärt Puy Michl im Talk bei FINANCE-TV.

Die Refinanzierung von Techem über fast 1,3 Milliarden Euro war eine der größten Transaktionen des Jahres. Für Steffen Bätjer (43), seit drei Jahren CFO beim Eschborner Energiedienstleister ist, war sie ein voller Erfolg. Es gelang dem Portfoliounternehmen im Besitz der australischen Bank Macquarie, die Laufzeiten zu verlängern, die Finanzierungsquellen zu diversifizieren, Swaps der vorherigen Bankfinanzierung abzulösen und noch immer Zinskosten einzusparen. Rund 1,6 Millionen Euro weniger muss Techem nun im Jahr berappen.

 

Techem wählte eine laut Bätjer „zinsoptimierende“ Junior-Senior-Struktur, nach der die beiden Bonds zu 410 (Laufzeit 2019) bzw. 325 Millionen Euro (Laufzeit 2020) aufgeteilt wurden. Das vergleichsweise schwache Moody’s-Rating war dabei kein Hindernis. Die Anleihen waren 9-fach überzeichnet. „Es ist verständlich, dass Ratingagenturen bei Neuemittenten vorsichtig sind“, sagt Bätjer. „Wir waren auf der Kippe zwischen einem B und einem BB. Ein stabiles BB-Rating ist unser längerfristiges Ziel.“ Dieser Zielvorgabe entsprechend will Bätjer nun die Verschuldung von 5,7 Mal EBITDA auf den Faktor 4,5 senken. Warum Bätjer keine Angst vor verschlossenen Zeitfenstern am High-Yield-Markt hatte, erfahren Sie hier.

 

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27.05.

Gast: Sven Jürgensen (Co-Head FX & Metals Sales / Commodity Sales, HSBC )

Thema: Devisen: Wie der Renminbi immer weiter liberalisiert wird

 

29.05.

Gast: Bryan Marsal (Co-CEO, Alvarez & Marsal)

Thema: Lehman, Griechenland, Zypern: Wie man mit taumelnden Banken umgehen sollte

 

31.05.

Tut nichts zur Sache: Der etwas andere Wochenrückblick

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Selten hat der Bondmarkt aus Sicht deutscher Emittenten einen so starken Jahresstart hingelegt wie in diesem Jahr: Eine Transaktion jagt die nächste, und die Stimmung ist gut. „Die Orderbücher sind voll“, berichtet Christoph Zender, Leiter Corporate Debt Origination bei der LBBW. Welche Corporate-Papiere die Investoren im Moment besonders stark nachfragen, ob der Markt über das Jahr gesehen so aufnahmefähig bleiben wird und wie manche CFOs und Treasurer ihre Funding-Strategie zuletzt umgestellt haben – Zenders Antworten hier im Interview bei FINANCE-TV.

Viele CFOs klagen über den stockenden Nachschub an Top-Talenten für die Finanzabteilung. Oft wird die Schuld beim HR-Team gesucht. Aber für die Teamqualität ist auch der CFO zuständig, meint Michael Schnetzer, Deutschland-Chef der Hackett Group: „CFOs müssen eine klare Bedarfsanalyse liefern, damit Human Resources die richtigen Leute rekrutieren kann.“ Wie man aus den Talenten anschließend wirkliche Top-Performer macht, welche Rolle Direct Reports dabei spielen und was manche Mittelständler den Großkonzernen in Sachen Talentmanagement voraus haben, verrät Schnetzer bei FINANCE-TV.

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Hemdsärmelig, unternehmerisch, keine festen Strukturen: Junge Wachstumsunternehmen gelten gemeinhin nicht als das klassische Betätigungsfeld für CFOs. Doch das ist ein Fehler, meint der erfahrene Venture-Capital-Investor Bernhard Schirmers bei FINANCE-TV: „Jedes Start-up braucht einen CFO. Wenn wir einsteigen, installieren wir immer einen – am liebsten erfahrene Industrie-CFOs von außen.“ Auf was sich CFOs, die vom Konzernleben genug haben, bei Start-ups einstellen müssen, was genau ihre Aufgaben sind und an welchem Punkt die meisten Unternehmensgründer spätestens bereuen, keinen guten CFO berufen zu haben, verrät Schirmers im Interview bei FINANCE-TV.

25 Übernahmen in nicht einmal 18 Monaten – das ist der Zwischenstand von Bilfingers M&A-Agenda, durch die sich der frühere Baukonzern zum Dienstleistungskonzern transformiert. Bilfinger-CFO Joachim Müller hat für die bisherigen Übernahmen, darunter Tebodin, Johnson Screens und Envicon – aber auch eine Reihe kleinerer Unternehmen bislang rund 700 Millionen Euro Enterprise Value bezahlt und rund 1 Milliarde Euro an Leistung eingekauft. 850 Millionen Euro hat Bilfinger-CFO Müller derzeit noch für Zukäufe in der Kasse. 1,7 Milliarden Euro muss der Konzern bis 2016 noch zukaufen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. „Wir gehen davon aus, dass wir genug Mittel haben“, sagt Müller im Interview mit FINANCE-TV und verweist auf die steigende Profitabilität auch durch die Zukäufe. Eine nochmalige Anleiheplatzierung – etwa einer Wandelanleihe – in 2013 oder 2014 hält er deshalb für unwahrscheinlich.