Persönlich & Personal
13.07.17

Die neue FINANCE erscheint heute

Generationswechsel im Dax: So sieht der CFO der Zukunft aus

Von Markus Dentz

Im Dax findet ein Umbruch statt. Neue, jüngere CFOs erobern die Unternehmen in Deutschlands Leitindex. Was die neue Generation ausmacht und wer die Finanzchefs sind, erfahren Sie in der neuen FINANCE-Ausgabe.

Hip, hipper, CFO: Eine neue Generation von Dax-Finanzchefs an. Was sie ausmacht, hat FINANCE recherchiert.

Arndt Benedikt

Hip, hipper, CFO: Eine neue Generation von Dax-Finanzchefs tritt an. Was sie ausmacht, hat FINANCE recherchiert.

Ist FINANCE jetzt ein People-Magazin? Diese Frage werden sich vermutlich einige Leser stellen, wenn Sie die neue Juli/August-Ausgabe in den Händen halten. Personen spielen in der neuen Ausgabe in der Tat eine besonders wichtige Rolle, aus gutem Grund.

In den Dax-Unternehmen findet derzeit ein Umbruch statt. Erfahrene CFOs treten ab und übergeben die Finanzleitung in jüngere Hände. Finanz-Know-how bleibt zwar das A und O, die neuen Finanzmanager werden jedoch massiv die Digitalisierung vorantreiben müssen. Wer sind die neuen Finanzchefs? Was kann man von ihnen erwarten? Und warum setzen Unternehmen manchmal doch lieber auf erfahrene Haudegen? Mehr dazu erfahren Sie in der neuen FINANCE-Titelgeschichte, die heute bereits als E-Paper erscheint.

FINANCE-Extra „Top-CFOs 2017“

In Hinsicht Personality hält die neue FINANCE-Ausgabe noch ein besonderes Schmankerl bereit: In der Beilage „Top-CFOs 2017“ portraitieren wir 20 Finanzchefs, die uns derzeit durch exzellente Arbeit besonders überzeugen.

Die Auswahl der besten aus den wichtigsten Börsenindizes, aber auch aus Stiftungs- und Familienunternehmen sowie dem Mittelstand beruht nicht nur auf den Präferenzen der Redaktion. In einer anonymen Online-Befragung sowie in zahllosen Gesprächen haben wir die Einschätzungen und Ideen von vielen hundert Marktteilnehmern eingeholt, darunter Banker und Berater, Analysten, Anwälte und Investoren. Haben wir einen übersehen? Falls ja, dann senden Sie uns gerne eine Mail.

Merck-CFO Marcus Kuhnert will digitalisieren

Einer der Top-CFOs aus der Beilage, so viel sei verraten, stand in der neuen Ausgabe ausführlich Rede und Antwort: Merck-CFO Marcus Kuhnert berichtet über seine Pläne zur weiteren Digitalisierung des Darmstädter Pharmakonzerns. Auch die Aufteilung der Geschäftsfelder Pharma, Chemie und Laborausrüstung in rechtlich selbstständige Einheiten, die Beobachter für einen M&A-motivierten Schachzug halten, kommentiert Kuhnert.

Der CFO kam übrigens zu Merck, als die Darmstädter gerade die Sigma-Aldrich-Übernahme in trockene Tücher gebracht hatten. Diese größte Übernahme der Firmengeschichte hat jetzt ein unschönes Nachspiel: Die EU-Kommission wirft Merck vor, bei der Fusionsanmeldung unrichtige oder irreführende Angaben gemacht zu haben, was allerdings erst bekannt wurde, als wir das Interview mit Kuhnert schon geführt hatten. Auch damit muss der CFO sich jetzt beschäftigen.

Wie bei dem Merck-CFO steht Digitalisieren auch ganz oben auf der Agenda von Matthias Heiden. Der frühere SAP-Finanzmanager ist im Frühjahr bei SAF-Holland angetreten und soll nun das digitale Finanzmanagement des Nutzfahrzeugzulieferers in die Spur bringen. Wie er das schaffen will und wie seine Karriere verlief, hat er uns in der Firmenzentrale erzählt, die in der unterfränkischen Provinz, in Bessenbach bei Aschaffenburg, liegt.

Welche Zukunft hat der Controller?

Digitalisierung, Automatisierung und Predictive Analytics – nicht nur der Job des CFOs, auch der des Controllers steht vor tiefgreifenden Änderungen. Am Ende könnten Controller durch die neuen Tools sogar überflüssig werden, mutmaßen ganz besonders radikale Visionäre. Bis dahin ist es aber noch lange hin, wie unser Themenschwerpunkt zeigt.

Heute verändert sich allerdings schon das Verhältnis des Controllers zum CFO. Am besten sieht man das an der Speerspitze der deutschen Wirtschaft, bei Konzernen wie Henkel. Was deren Finanzchef Carsten Knobel von seinen Controllern erwartet und warum Controlling zwar schon in Echtzeit möglich ist, diese neue Fähigkeit aber dennoch selten genutzt wird, erfahren Sie im Schwerpunkt der kommenden Ausgabe.

Zum Schluss lege ich Ihnen noch eine spannende Geschichte ans Herz: Die USA durchkreuzen immer wieder deutsche M&A-Deals, wie bei Aixtron und Infineon. Der Ausschuss, der prüft, ob ausländische Investitionen Sicherheitsrisiken für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten bergen, heißt „Committee on Foreign Investment in the United States“, kurz Cfius. Worauf sich die Finanzabteilungen der betroffenen Unternehmen einstellen müssen, wenn der Cfius anklopft, haben wir für Sie recherchiert. Nur so viel: Es kann eine wahre Sisyphusarbeit für die betroffenen Unternehmen werden.

markus.dentz[at]finance-magazin.de

Die neue FINANCE
Warum sich Rickmers-CFO Mark-Ken Erdmann nach der Insolvenz schwierige Fragen gefallen lassen muss, warum nicht alle grünen Finanzierungen so grün sind, wie man denkt, und wie die SEB in Deutschland gleichzeitig schrumpfen und wachsen will – diese und viele weitere Themen finden Sie in der neuen FINANCE-Ausgabe, die Sie hier bestellen oder als E-Paper beziehen können.