Strategie & Effizienz
28.07.17

FINANCE-M&A-Ticker

M&A-Deals: Commerzbank, Odewald, Ista

Von Julia Schmitt und Larissa Lippold

Der US-Investor Cerberus ist bei der Commerzbank eingestiegen, Odewald geht den Ausverkauf seines Portefeuilles mit mittelgroßen Unternehmen an und CVC findet einen Käufer für den Energiedienstleister Ista. Diese und andere M&A-Deals finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

M&A-Deals: Commerzbank, Odewald, Ista

Commerzbank

Der Finanzinvestor Cerberus ist jetzt der zweitgrößte Aktionär bei der Commerzbank.

Cerberus steigt bei der Commerzbank ein

Der amerikanische Investor Cerberus hat für knapp 700 Millionen Euro rund 5 Prozent der Anteile an der Commerzbank erworben, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Cerberus ist unter anderem Mehrheitseigentümer der österreichischen Bank Bawag P.S.K. und erweiterte erst kürzlich sein Portfolio an deutschen Banken mit der Übernahme der Stuttgarter Regionalbank Südwestbank.

Der als aggressiv geltende Investor machte kein Angaben zu seiner weiteren Vorgehensweise in der Commerzbank. Cerberus ist nun zweitgrößter Aktionär der Commerzbank nach dem deutschen Staat, der seit der Rettung der Commerzbank in der Finanzkrise noch rund 15 Prozent der Anteile hält.

Odewald will letzte mittelgroße Unternehmen verkaufen

Der Finanzinvestor Odewald plant nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Verkauf der letzten beiden Beteiligungen aus dem 2007 gegründeten Fond Ocie III der Sparte Odewald & Compagnie. Noch bis Ende diesen Jahres sollen die Klinikkette Oberberg, betreut von der Investmentbank Macquarie, und der Montagedienstleister Scholpp, begleitet von der Bank Rothschild, verkauft werden.

Oberberg soll bei dem Verkauf einen Preis in Höhe eines zweistelligen Ebitda-Multiples erzielen, während der Erlös für Scholpp auf ein hohes einstelliges Ebitda-Multiple vermutet wird. Odewald möchte sich in Zukunft stärker auf die Sparte KMU konzentrieren, deren Fokus auf kleineren Beteiligungen liegt.

CVC verkauft Energiedienstleister Ista

Der Essener Energiedienstleisters Ista geht nach „Handelsblatt“-Informationen an den chinesischen Investor CK Infrastructure, eine Firma des Milliardärs Li Ka-shing. Der chinesische Investor konnte den Bieterwettstreit gegen Pensionsfonds und Finanzinvestoren gewinnen.

Der Deal könnte dem bisherigen Mehrheitseigentümer Istas, Finanzinvestor CVC, Insidern zufolge rund 4,5 Milliarden Euro einspielen. Ista generierte im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 370 Millionen Euro bei einem Umsatz von rund 850 Millionen Euro. CVC hatte Ista im Jahr 2013 für 3,1 Milliarden Euro gekauft. Hengeler Mueller hat CVC bei der Transaktion beraten (Federführung: Hans-Jörg Ziegenhain und Emanuel P. Strehle). Clifford Chance war für CK Infrastructure tätig (Federführung: Markus Muhs und Anselm Raddatz) und Baker McKenzie beriet das Bankenkonsortium bei der Akquisitionsfinanzierung (Federführung: Tim Heitling).

Alno-CFO Demirtas bietet für insolvente Pino

Ipek Demirtas, die ehemalige Finanzchefin des insolventen Küchenherstellers Alno, bietet vier Millionen Euro für die ebenfalls insolvente Alno-Tochtergesellschaft Pino. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf das Umfeld von Demirtas. Dabei sollen eine Million Euro direkt an Alno fließen, weitere drei Millionen Euro im kommenden Oktober.

Gegenüber der „Wirtschaftswoche“ sagte Alno, dass über die Annahme des Angebots zu einem späteren Zeitpunkt im Gläubigerausschuss zu diskutieren sein. Es sei aber grundsätzlich das Ziel aufgrund der Verflechtungen zwischen den Unternehmen, dass Pino weiterhin ein Unternehmen der Alno-Gruppe bleibe. Es ist bereits der zweite Versuch von Demirtas, Pino zu übernehmen. Demirtas habe laut den Informationen der "Wirtschaftswoche" bereits kurz vor der Insolvenz der Alno-Tochter 100.000 Euro für Pino geboten. Damit verbunden sei die Zusage gewesen, das Unternehmen mit ausreichend Mitteln auszustatten, um die Produktion nahtlos fortzusetzen. Sie ist mittelbar größte Gläubigerin von Pino.

Kartellamt überprüft Haldex-Deal

Die Übernahmepläne des deutschen Automobilzulieferers Knorr-Bremse könnten sich weiter verzögern: Die Europäische Kommission hat nun eine eingehende Prüfung angeordnet, um herauszufinden, ob es auch nach der Übernahme der schwedischen Firma Haldex genug Wettbewerb im Markt für Nutzfahrzeugbremsen gäbe. Die Kommission muss bis zum 30. November eine Entscheidung fällen.

Haldex lehnt den rund 580 Millionen Euro schweren Deal inzwischen ab, mit der Begründung, eine Genehmigung des Kartellamts sei unwahrscheinlich. Knorr-Bremse teilte mit, dass die Prüfung nicht überraschend komme. Das Unternehmen strebe aber weiterhin an, so schnell wie möglich eine Fusionsfreigabe zu annehmbaren Bedingungen zu erhalten.

EY kauft Digitalberater

Ernst & Young (EY) beabsichtigt mit Etventure erstmals einen Digitalberater zu kaufen. Eine Absichtserklärung ist unterzeichnet, der Kaufprozess allerdings noch nicht abgeschlossen, sagte ein EY-Sprecher gegenüber FINANCE.

Etventure ist ein Berliner Start-Up, das bereits international vertreten ist und Firmen beim Digitalisierungsprozess unterstützt. EY erweitert mit dem Zukauf sein Spektrum an Beratungsdienstleistungen. Zuvor hatte das Unternehmen bereits den Supply-Chain-Berater J&M, den Versicherungsberater Innovalue und den Strategieberater Novumed erworben.

Investor will zwei Solarworld-Standorte kaufen

Der seit Mai insolvente Solartechnikhersteller Solarworld kann wahrscheinlich zwei Standorte, Freiberg in Sachsen und Arnstadt in Thüringen, an einen Investor verkaufen, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Horst Piepenburg in einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa. Er schätze die Chancen auf eine Einigung mit dem Interessenten höher ein als ein Scheitern.

Der nicht näher genannte Investor würde Grundstücke, Maschinen, Vorratsvermögen und rund 450 Mitarbeiter übernehmen. Die übrigen 1.200 Mitarbeiter an den Standorten hätten die Aussicht auf eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft, die 200 Beschäftigten in der Zentrale in Bonn allerdings nicht. Diese werden zum 1. August entlassen. Das Land Sachsen hat bekannt gegeben, den Investor zu unterstützen.

Ceconomy expandiert nach Frankreich

Der Media-Saturn-Eigner Ceconomy kaufte nach Reuters-Informationen für 452 Millionen Euro 24 Prozent der Anteile an dem französischen Elektronikhändler Fnac Darty und wird damit größter Einzelaktionär. Ceconomy wurde bei der Akquisition von Freshfields beraten. Fnac Darty erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von rund sieben Milliarden Euro.

Mit der Beteiligung verschafft sich Ceconomy nach dem gescheiterten Expansionsversuch 2010 nun erstmalig  Zugang zum französischen Markt. Ceconomy war bis Anfang Juli ein Bestandteil des Metro-Konzerns gewesen, ist nun aber als eigenständiges Unternehmen an der Börse gelistet.

Beate Uhse tätigt zwei Notverkäufe

Sowohl das niederländische B2C-Geschäft als auch das Großhandelsgeschäft hat der Erotikkonzern Beate Uhse für insgesamt vier Millionen Euro verkaufen müssen, um Zinsen für die Mittelstandsanleihe bezahlen zu können. Käufer waren eine niederländische Unternehmens- und eine irische Investorengruppe.

Zwar konnte Beate Uhse durch den Verkauf die Zinsschuld von 2,3 Millionen Euro begleichen, allerdings wird wohl auch ein nicht liquiditätswirksamer Verlust von rund 5 Millionen Euro bilanziert, der das verbliebene Eigenkapital der Flensburger ausradiert.

SHW Vorstand lehnt Übernahme ab

Der Vorstand und Aufsichtsrat des  Automobilzulieferers SHW raten ihren Aktionären von der Annahme des Übernahmeangebots des österreichischen Investors Pierer Industrie ab, da es sich unterhalb des Unternehmenswerts befinde. Die Einschätzung teilt die Investmentbank Berenberg in ihrer Fairness Opinion.

Pierer Industrie hatte den SHW-Aktionären ein freiwilliges Übernahmeangebot in Höhe von 35 Euro pro Aktie unterbreitet. Die Annahmefrist endet am 25. August. Auch der chinesische Aktionär Anhui ARN könnte an einer Übernahme interessiert sein. Durch seine Mehrheitsbeteiligung an dem SHW-Großaktionär QCP Swiss hält Pierer zuletzt mit 18,9 Prozent allerdings die meisten Anteile an SHW.

M&A-Personalien

Christopher Kellett wird zum 1. September Partner bei Linklaters und ergänzt dort das Private-Equity-Team. Seit Mitte der 90er-Jahre hatte der gebürtige Brite bei Clifford & Chance unter anderem KKR, CVC, Cinven und Advent beraten, bis er Ende April dieses Jahres aus der Kanzlei ausschied.

Die Wirtschaftskanzlei Beiten Burkhard erhält Zuwachs am Düsseldorfer Standort. Mit Winfried Richardt, zuvor Abteilungsleiter Group Corporate Legal Matters des Metro-Konzerns, kommt ein neuer Salary Partner in die Kanzlei. In dieser Funktion wird Richardt die Bereiche Corporate/M&A, Kapitalmarktrecht und das Hauptversammlungsmanagement ergänzen.

Hui Zhao und Daniel Ehret kommen zum 1. Oktober als Partner in den Frankfurter Standort der Kanzlei King & Wood Mallesons (KWM). Damit baut die Kanzlei den Bereich Corporate Finance und grenzübergreifende Transaktionen  weiter aus. Hui Zhao wird vor allem Mandanten bei Transaktionen mit China-Bezug beraten. Daniel Ehret kommt von Latham & Watkins und soll nun seine Finanzierungs- und Restrukturierungsexpertise bei KWM einbringen.

Christian Nordholtz, zuletzt Senior Associate bei Clifford & Chance, arbeitet laut eines Berichts von „Juve“ ab September für die Kanzlei Göhmann in Hannover. Dort soll er als M&A-Partner sowohl das Notar- als auch das Transaktionsteam unterstützen.

Klaus Vukovich und Victor Karadjov übernehmen die Leitung des neuen Wien-Büros der M&A-Boutique Alantra. Vukovich war zuletzt bei der Unicredit Bank tätig, während Karadjov von Raiffeisen International kommt. Neben der Festigung der Präsenz im DACH-Gebiet soll der Standort in Österreich zum Ausgangspunkt der Expansion nach Osteuropa dienen.

Weitere M&A-Deals

Die Deutsche Bank schreitet offenbar mit dem Verkauf der polnischen Geschäftsbereiche voran. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters deutet sich ein Kauf von Deutsche Bank Polska durch die portugiesische Bank Millennium BCP an. Insidern zufolge könnte die Transaktion der Deutschen Bank mindestens 400 Millionen Euro einbringen.

Adidas hat sich von seiner Eishockey-Sparte getrennt. Die Marke CCM Hockey geht für 110 Millionen Euro an den PE-Investor Birch Hill Equity Partners. Der Deal belaste das Ergebnis des abgelaufenen Quartals mit einem hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Adidas will sich ganz auf Schuhe und Bekleidung der Marken Adidas und Reebok konzentrieren. Im Mai hatte das Unternehmen bereits sein Golfzubehör-Geschäft verkauft.

United Internet übernimmt den Cloud-Hosting-Spezialisten Profit Bricks vollständig. United Internet ist bereits seit 2010 an Profit Bricks beteiligt, der Anteil lag zuletzt bei 44,42 Prozent. Mit dem Deal will United Internet das unter der Tochtergesellschaft 1&1 Internet gebündelte Geschäft mit Business Applications stärken. Die Berliner Profit Bricks wurde 2010 gegründet und beschäftigt mehr als 120 Mitarbeiter.

Der französische Industriekonzern Saint-Gobain kauft den bayrischen Hersteller für Gittergelege Kirson und erweitert mit dem Zukauf sein Deutschland-Portfolio. Die Kap-Beteiligungs AG erhält für ihre Mehrheitsbeteiligung an Kirson einen Betrag im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, heißt es in der Mitteilung von Dow Jones. Kirson verzeichnete 2016 einen Umsatz von 27 Millionen Euro. Die Transaktion soll noch dieses Quartal nach Zustimmung des Kartellamts abgeschlossen werden.

Der Leuchtmittelhersteller Osram ergänzt seine Halbleitertechnik durch einen Zukauf im Bereich autonomes Fahren. Für einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag erwirbt Osram 24 Prozent der Anteile an dem Kanadier Leddartech, dessen optische Sensortechnologie künftig Osrams Halbleiterprodukte ergänzen soll.

Der Stada-Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen in einer öffentlichen Bekanntmachung das Übernahmeangebot der Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven durch die Nidda Healthcare Holding. Es handelt sich dabei um das zweite Angebot, das erste war knapp an der Mindestannahmeschwelle gescheitert. Die verbesserten Konditionen – 66.25 Euro pro Aktie anstatt 66 Euro – sowie eine Senkung der Mindestannahmeschwelle von 67,5 auf 63 Prozent sollen die Übernahme nun ermöglichen.

Der IT-Dienstleister Schneider-Neureither & Partner (SNP) kauft 60 Prozent der Anteile an dem südamerikanischen EDV-Berater Adepcon und baut damit seine internationale Präsenz weiter aus. Wirksam wird die Transaktion zum 1. August, der Kaufpreis ist nicht bekannt. Für die Finanzierung nutzt SNP sowohl liquide Mittel als auch eigene Aktien.

Siemens trennt sich nach Reuters-Informationen von seiner russischen Minderheitsbeteiligung an dem Kraftwerkzulieferer Interautomatika und reagiert damit auf die Krim-Affäre. Offenbar waren Gasturbinen an die Halbinsel Krim geliefert worden, die momentan Wirtschaftssanktionen unterliegt.

VW stellt seine Motorradmarke Ducati zum Verkauf. Der Kaufpreis wird voraussichtlich zwischen 0,9 und 1,2 Milliarden Euro liegen. Als größter Interessent gilt laut der Nachrichtenagentur Reuters bisher die italienische Unternehmerfamilie Benetton, aber auch die indischen Konzerne Eicher Motors und Bajaj Auto sowie der amerikanische Schneefahrzeughersteller Polaris sind interessiert. Möglich wäre auch, dass sich die Italiener mit einem Finanzinvestor zusammentun: Advent International, Bain Capital, CVC, PAI und der vorherige Ducati-Eigentümer Invest Industrial verfolgen den Verkauf offenbar auch, so Reuters. VW hat die Bank Evercore mit der Transaktion beauftragt.

Otto Bock verkauft seine Kunststoffsparte an die Schweizer Industriegruppe Conzzeta, die mit dem Kauf den eigenen Geschäftsbereich Foampartner erweitert. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Die in Niedersachsen ansässige Kunststoffsparte verzeichnete 2016 einen Nettoumsatz von rund 130 Millionen Euro. Die Transaktion soll voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Otto Bock wurde von Gleiss Lutz (Federführung: Cornelius Götze) beraten, Conzzeta von White & Case (Federführung: Markus Hauptmann).

Die Hochtief-Konzernmutter ACS prüft nach „Handelsblatt“-Informationen eine Offerte zum Kauf des spanischen Autobahnbetreibers Abertis. Auch der von der Benetton-Familie geführte Infrastrukturkonzern Atlantia ist an Abertis interessiert: Anfang Mai hatten die Italiener bereits ein Kaufangebot in Höhe von 16,3 Milliarden vorgelegt.

Das Bündnis in der Zugsparte zwischen Siemens und der kanadischen Firma Bombardier nimmt Gestalt an, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters: Zwei Gemeinschaftsunternehmen sollen entstehen, wobei Siemens wohl mit einer 80-Prozent-Mehrheit die Signaltechnik übernehmen wird, während Bombardier 51 Prozent der Anteile am Zuggeschäft erhält. Geld soll in der Transaktion nicht fließen. Das Bündnis könnte allerdings die Aufmerksamkeit der Brüsseler Wettbewerbsbehörde auf sich ziehen, denn gemeinsam setzen Siemens und Bombardier rund 18 Milliarden Euro im Zug-Geschäft um.

Sandpiper Digital, ein Anbieter digitaler Zahlungssysteme mit Sitz in der Schweiz, verkauft seine 100-Prozent-Beteiligung an Polyright. Polyright ist ebenfalls ein Anbieter kontaktloser Bezahlsysteme. Der neue Eigentümer ist nach Unternehmensangaben eine nahestehende Person. Sandpiper lässt sich die Möglichkeit zur Rückbeteiligung des Managements offen sowie die Option, durch die Mehrheitsbeteiligung Intercard im ersten Halbjahr 2018 52 Prozent der Anteile zurückzukaufen.

Die JAB Holding, eine Gesellschaft der deutschen Investorenfamilie Reimann, verkauft Schuhmarke Jimmy Choo an das Modeunternehmen Michael Kors. Die Schuhmarke wurde mit 17,5-fachen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bewertet und für 896 Millionen britische Pfund verkauft.

Der Merger von Mobilfunkanbieter Drillisch und United Internet schreitet weiter voran
. Die Drillisch-Aktionäre stimmten einer Sachkapitalerhöhung zu, sodass das Privatkundengeschäft von United Internet, 1&1 Telecommunications, in Drillisch aufgeht. Dadurch steigt die Beteiligung von United Internet an Drillisch auf über 73 Prozent. Im Mai war der erste Schritt der Übernahme eingeleitet worden, als Drillisch 7,75 Prozent der Anteile an 1&1 Telecommunications erworben und im Gegenzug 9 Millionen neue Drillisch-Aktien an United Internet übertragen hatte.

Audi kauft ABT Sportsline sämtliche Anteile an der ABT Formel E GmbH ab und übernimmt ABTs Startplatz in der Formel E. Damit ist Audi der erste deutsche Automobilkonzern, der an der Elektro-Rennserie Formel E teilnimmt. Beraten wurde ABT Sportsline von GSK Stockmann. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

julia.schmitt[at]finance-magazin.de

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