Strategie & Effizienz
04.03.10 11:58

Sal. Oppenheim schließt Rest-Investmentbank

Von Sabine Reifenberger

Die Privatbank *Sal. Oppenheim*, deren Übernahme durch die *Deutsche Bank* in diesem Monat abgeschlossen werden soll, sieht keine Möglichkeit mehr, das verbliebene Investmentbanking-Geschäft noch zu verkaufen.

Kommentare
Sal. Oppenheim schließt Rest-Investmentbank

(sar) Die Privatbank Sal. Oppenheim, deren Übernahme durch die Deutsche Bank in diesem Monat abgeschlossen werden soll, sieht keine Möglichkeit mehr, das verbliebene Investmentbanking-Geschäft noch zu verkaufen. Ein Sprecher sagte, ein Käufer sei nicht in Sicht. Sal. Oppenheim wird die restlichen Bereiche mit 200 Mitarbeitern selbst nicht weiterführen. Vor einigen Wochen hatte die australische Bank Macquarie Teile des Investmentbankings übernommen (mehr dazu: Macquarie übernimmt Aktienhandel und Research von Sal. Oppenheim). Angaben aus Finanzkreisen zufolge gibt es keine Frist für die Abwicklung des Restgeschäfts, betriebsbedingte Kündigungen seien nicht geplant. Die Bank suche nach individuellen Lösungen für die Mitarbeiter. Wie die FTD berichtet, sollen die Alteigentümer aus dem Kreis der Familie Oppenheim die Kosten der Abwicklung tragen. Die Deutsche Bank hatte im Herbst mehr als 1 Milliarde Euro für die Privatbank geboten, wollte das Investmentbanking aber nicht mit übernehmen.

 

Quellen: dpa-AFX, FTD, FINANCE

 

Lesen Sie hierzu auch:

Oppenheim-Investmentbanker gehen zu Hauck & Aufhäuser

Kreise: Sal. Oppenheim vor Verkauf der Rest-Investmentbank

Kreise – Macquarie Favorit für Sal. Oppenheims Rest-Investmentbank

Macquarie übernimmt Sal. Oppenheims Derivategeschäft

Deutsche Bank übernimmt Privatbank Sal. Oppenheim