Vor rund dreieinhalb Jahren holte Allen & Overy den Private-Equity-Anwalt Dominik Stühler vom Wettbewerber DLA Piper. Nun zieht Stühler wieder weiter zu Dechert, wo er die Praxisgruppe Corporate & Securities in München verstärken soll.
Stühler ist in der Private-Equity-Szene gut vernetzt: Er begleitete zuletzt unter anderem den Finanzinvestor Hg beim Verkauf der STP-Gruppe und beriet Apax Partners beim Erwerb von Buccolam für das Portfoliounternehmen Neuraxpharm. Summit Partners beriet der Jurist beim Börsengang von Westwing sowie dem IPO der Global Fashion Group. Für PAI Partners war Stühler unter anderem bei der Übernahme der Armacell-Gruppe von Blackstone tätig.
Allen & Overy findet Ersatz bei Weil
Stühler, der einen Doppelabschluss in Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaft von der Universität Regensburg sowie einen MBA von der Vlerick Business School im belgischen Leuven hält, sei ein „prominenter Neuzugang aus dem Markt“, freut sich Mark Thierfelder, der die Private-Equity-Praxis bei Dechert leitet. Stühler soll insbesondere seine Expertise bei Leveraged Buy-outs, M&A-Deals und Immobilientransaktionen einbringen. Mit Stühler wächst das Private-Equity-Team in München auf fünf Partner und fünf Associates.
Bei Allen & Overy steht ein Nachfolger für den nun scheidenden Stühler offenbar schon in den Startlöchern: Dem Fachportal „Juve“ zufolge steht Hendrik Röhricht, der bislang für Weil Gotshal & Manges tätig ist, vor dem Wechsel zu Allen & Overy. Er soll die Lücke im Partnerkreis schließen, sein genaues Eintrittsdatum ist noch nicht bekannt. Für Röhricht wäre es ein vergleichsweise kurzes Intermezzo bei Weil, er kam erst 2019 von White & Case zu der Kanzlei.
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