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Ebner Stolz holt drei Anwälte von Quinn Emanuel

Die Partner Carsten Witzke und Benjamin Fritz verstärken ab 1. September das Team von Ebner Stolz in Hamburg. Foto: Quelle Ebner Stolz

Ebner Stolz baut in Hamburg eine eigene Litigation-Praxis auf. Dafür hat sich die Kanzlei mit den Juristen Carsten Witzke, Benjamin Fritz und Victor Klene ein Team vom Konkurrenten Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan geschnappt. Die drei Anwälte nehmen ihre Tätigkeit bei Ebner Stolz kommende Woche am 1. September auf, wie das Unternehmen mitteilte.

„Wir freuen uns, mit Dr. Witzke, Dr. Fritz und Dr. Klene drei hochkarätige Neuzugänge für unsere neue Litigation-Praxis in Hamburg gewinnen zu können“, sagt Ebner-Stolz-Partner Klaus Krink. Die Neuzugänge sollen das bisherige Beratungsangebot ergänzen. „Dies ist umso bedeutsamer als Litigation ein wachsender Markt ist und für eine Full-Service-Kanzlei wie Ebner Stolz zum Beratungsangebot selbstverständlich dazugehört“, betont Krink.

Im Bereich Prozessrecht ist Ebner Stolz bislang in Hamburg nicht vertreten. Der Branchenpublikation „Juve“ zufolge umfasst das dortige Büro Beratungen rund um M&A-Transaktionen, gesellschaftsrechtliche Umstrukturierungen und Nachfolge. Derzeit bestehe das Team in der Elbmetropole aus fünf Equity-Partnern, fünf Salary-Partnern, neun Counseln und fünf Associates.

Carsten Witzke wird Chef der Hamburger Litigation-Praxis

Dazu stoßen nun die drei Anwälte von Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan. Der 41-jährige Prozessrechtsspezialist Carsten Witzke wird die neue Litigation-Praxis in Hamburg als Partner leiten. Mit Benjamin Fritz arbeitete er bereits vor dem Wechsel zu Quinn Emanuel im Jahr 2018 zusammen. Der 38-Jährige wechselt ebenfalls als Partner zu Ebner Stolz. Beide hatten ihre berufliche Laufbahn zunächst in der Litigation-Praxis von Latham & Watkins in Hamburg gestartet und waren vor drei Jahren gemeinsam zu Quinn gewechselt. Mit Witzke und Fritz kommt der 31-jährige Victor Klene als Senior Associates zu Ebner Stolz.

Seinen Schwerpunkt hat das Team in handels-, gesellschafts- und insolvenzrechtlichen Streitigkeiten. Vor allem ihre Expertise rund um Insolvenzen sollen die Juristen bei Ebner Stolz einbringen. Zudem haben die beiden Partner der Kanzlei zufolge Erfahrung im kollektiven Rechtsschutz sowie in der Betreuung von Massenverfahren. So berieten sie zuletzt etwa den Automobilkonzern Daimler im Streit um mögliche Manipulationen in Bezug auf die Abgasreinigung bei Dieselfahrzeugen.  

Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan verliert damit erneut drei Juristen. Bereits im August hatte die Kanzlei den Partner Volker Rosengarten an Mitbewerber Noerr verloren. Nach den jüngsten Abgängen zählt das Team von Quinn Emanuel nach  Informationen des Portals „Juve“ aktuell noch fünf Equity-Partner, drei Counsel und rund 40 Associates.

thomas.holzamer[at]finance-magazin.de


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Thomas Holzamer ist Redakteur bei FINANCE und verfolgt schwerpunktmäßig die aktuellen Entwicklungen im Banken-Sektor, speziell das Firmenkundengeschäft. Er hat Politikwissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt studiert. Vor FINANCE arbeitete Thomas Holzamer mehr als 12 Jahre in den Redaktionen der Mediengruppe Offenbach-Post, zunächst als verantwortlicher Redakteur für Sonderpublikationen, später im Lokalen.

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