24.08.18
Banking & Berater

Deutsche Bank steigt bei Zahlungsverkehrs-Fintech ein

Die Deutsche Bank will die Abwicklung mobiler Zahlungen nicht kampflos den Fintechs überlassen. Deshalb beteiligt sich die Bank an dem Start-up Modo Payments.

Die Deutsche Bank steigt bei dem Fintech Modo Payments ein. Das US-Start-up hat sich auf die Abwicklung mobiler Zahlungen spezialisiert – ein Bereich, in dem viele Banken hohen Nachholbedarf haben.

Denn um Zahlungen durchführen zu können, braucht es längst keine Bankkonten mehr – zumindest nicht in Asien oder Afrika. Dort haben digitale Geldbörsen wie Alipay und WeChat, M-Pesa oder Paypal Bankkonten ersetzt. Auch die Abwicklung dieser Zahlungen übernehmen – zumindest im letzten Schritt – die Fintechs. Banken braucht es dieser Welt nur noch im Hintergrund. 

Deutsche Bank will Geschäft von Fintechs zurückerobern

Die Technologie von Modo Payments soll es der Deutschen Bank künftig ermöglichen, Zahlungen an mobile Geldbörsen direkt auszuführen. Finanzkreisen zufolge war der Bank der Einstieg bei dem Fintech daher einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag wert. Dafür soll sich das Geldhaus einen Anteil von knapp zehn Prozent an Modo gesichert haben.

Warum die Bank mit der Fintech-Beteiligung auch um Cash-Management-Mandate deutscher Unternehmen buhlt und wie andere Häuser auf das Aufkommen von Wallet-Zahlungen reagieren, erfahren Sie bei der FINANCE-Schwesterpublikation DerTreasurer.

desiree.backhaus[at]finance-magazin.de

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