Viele Fintechs wollen sogenannte Unicorns werden. Gerade im B2B-Bereich tun sie sich schwer mit dem Anspruch.

Arndt Benedikt

FINANCE+ 28.01.19
Banking & Berater

Die Fintech-Falle: Große Herausforderungen für Finanz-Start-ups

Technologie-Start-ups wollen die Finanzwelt revolutionieren. Doch an den Firmenkunden beißen sich die Fintechs vielfach noch die Zähne aus. Woran liegt das?

Keine zwölf Monate sind vergangen, seit die Deutsche Telekom Beobachter mit einer ungewöhnlichen Transaktion überraschte. Die Bonner platzierten einen zehnjährigen Schuldschein über 50 Millionen Euro bei Versicherungsgesellschaften des Axa-Konzerns. Der Clou dabei: Die Telekom nutzte dafür eine bis dahin kaum bekannte Fintech-Plattform. „Credx hat die Emission von Schuldscheindarlehen endlich vereinfacht“, freute sich damals Markus Schäfer, Leiter Kapitalmarkt der Telekom.

Das Fintech will die Banken aus dem Schuldscheinprozess rausnehmen - da sie als Intermediäre wegfallen, könnten Emittenten im Vergleich zum traditionellen Emissionsweg typischerweise etwa 50 Prozent der Kosten sparen, heißt es bei dem Anbieter. „Erfahrene Emittenten begeben Anleihen oder Schuldscheine und wenden sich damit an institutionelle Investoren“, sagt Credx-CEO Ralf Kauter. „Da auf beiden Seiten Expertise vorhanden ist, braucht es eigentlich keine Bank.“

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