Die KfW nimmt bei den staatlichen Hilfen für Unternehmen eine zentrale Rolle ein.

KfW Bildarchiv/Rüdiger Nehmzow

FINANCE+ 08.05.20
Banking & Berater

KfW: (Wieder) die wichtigste Bank

Adidas, Tui und viele Mittelständler – sie bauen jetzt auf Kredite der KfW. Auf einmal steht die Staatsbank wieder im Rampenlicht wie zuletzt zu Zeiten der Finanzkrise. KfW-Chef Günther Bräunig ist krisenerprobt.

Wie schnell sich die Zeiten ändern: Noch vor wenigen Monaten musste die KfW gänzlich neue Wege einschlagen, um noch als relevant wahrgenommen zu werden. Die Staatsbank machte sich vergangenes Jahr daran, den Förderkredit zu revolutionieren, indem sie erstmals negative Einstiegszinssätze an Geschäftsbanken weiterreichte. In einem Umfeld mit überquellender Liquidität musste die Staatsbank unter ihrem Chef Günther Bräunig erfinderisch sein, um ihrem „Förderauftrag optimal nachkommen zu können“.

Der 13. März 2020 – ein Freitag – markiert das Datum, an dem sich die Rolle der KfW radikal ändern sollte. Die Bundesregierung kündigte an, Unternehmen in der Coronakrise mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen zu wollen, über einen drastisch erhöhten Garantierahmen könne die KfW insgesamt eine halbe Billion Euro bereitstellen. Die Regierung stellte der KfW in einem ersten Schritt zunächst 20 Milliarden Euro zur Verfügung. „Wir haben die finanzielle Kraft, diese Krise zu bewältigen“, betonte Bundesfinanzminister Olaf Scholz. „Es ist genug Geld da, und wir setzen es ein. Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um Beschäftigte und Unternehmen zu schützen.“

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