Neue Generalbevollmächtigte: Christoph Demuth (rechts) und Kai Winkelmann steigen bei der Equinet Bank auf.

Equinet

28.05.15
Banking & Berater

Winkelmann und Demuth steigen bei Equinet auf

Die Equinet Bank stellt sich neu auf, die Bereiche Corporate Finance und Markets werden neu strukturiert. Das führt auch dazu, dass die Banker Kai Winkelmann und Christoph Demuth in das Top-Management aufsteigen.

Die Equinet Bank organisiert sich neu. Kai Winkelmann und Christoph Demuth gehören nun zusammen mit den Vorständen Vorstand Lutz Weiler und Anita Prattki zum erweiterten Führungskreis. Nach einer Mitteilung der Bank sind sie zu Generalbevollmächtigten ernannt worden.

Kai Winkelmann verantwortet den Bereich Markets, in dem ab sofort die Abteilungen Equities and Research sowie Trading zusammengefasst sind. Die Bank will mit dieser Organisation die Betreuung der institutionellen Kunden und die handelsseitigen Aktivitäten in einem Bereich verbinden. Winkelmann ist seit 2003 für Equinet tätig, zuvor war unter anderem bei N.M. Fleischhacker. Den Bereich Financial Markets leitet er seit 2013.

Christoph Demuth führt den Bereich Corporate Finance. Die neue Organisationsstruktur sieht vor, dass er dort die Abteilungen Capital Markets und M&A betreut. Die Abteilungen werden ergänzt durch eine Business-Development-Einheit. Demuth war bereits für die Dresdner Kleinwort und JP Morgan tätig. Vor seinem Wechsel zu Equinet war er Senior Vice President bei JP Morgan im Bereich Equity Capital Markets.

Equinet rüstet sich gegen Marktveränderung

Mit der neuen Struktur will sich die Investmentbank nach eigenem Bekunden auf die bevorstehenden Herausforderungen und Veränderungen an den Märkten vorbereiten, die unter anderem durch die Umsetzung der EU-Richtlinie MiFID 2 zu erwarten seien. Insgesamt ist das Firmenkundengeschäft stark umkämpft, und der Druck auf die Margen wächst weiter. Equinet hat dabei den Nachteil, dass die Bank nicht als großer Kreditgeber auftreten kann, sondern sich rein als Spezialist für Transaktionen positioniert. Das neue Konzept, mit dem die Bank in dem härter werdenden Umfeld bestehen will, wurde „mit externer Unterstützung“ im Rahmen des Projekts „Equinet 2020“ entwickelt.

Die Equinet Bank ist nicht das einzige Institut, das sich neu aufstellt. Erst vergangene Woche hatte die HSH Nordbank einen neuen Aufbau des Bereichs Unternehmenskunden bekanntgegeben. Auch die Baader Bank hat ihre Neuausrichtung im Zuge des Generationswechsels dazu genutzt, sich im Firmenkundengeschäft zu verstärken.

antonia.koegler[at]finance-magazin.de