Wechselt von Russell Reynolds zum Erzrivalen Spencer Stuart: M&A-Headhunter Ron Weihe

Spencer Stuart

30.06.20
Banking & Berater

Headhunter Ron Weihe wechselt zu Spencer Stuart

Die Personalberatung Spencer Stuart hat dem Konkurrenten Russell Reynolds den Banking- und Corporate-Finance-Headhunter Ron Weihe abgeworben. Welche Pläne stecken dahinter?

Wechsel in der Corporate-Finance-Headhunter-Szene: Spencer Stuart hat dem Rivalen Russell Reynolds den Ex-Investmentbanker Ron Weihe abgeworben. Weihe wechselt als neuer Partner zu Spencer Stuart und soll dort ebenfalls vornehmlich Positionen im Banking und in der Private-Equity- und M&A-Szene besetzen.

Vor seinem Weggang war Ron Weihe knapp acht Jahre lang für Russell Reynolds in Frankfurt als Headhunter tätig. Davor leitete der ehemalige Investmentbanker unter anderem das deutsche M&A-Beratungsgeschäft der Berenberg Bank.

Ron Weihe verstärkt Frankfurter Büro

Ron Weihe bleibt in Frankfurt und stößt bei Spencer Stuart zum Financial-Services-Kernteam um Olaf Geretzki, Philippe Hoffmann, Armen Simon und Matthias Fritton. Insgesamt beschäftigt Spencer Stuart in seinem Financial-Services-Team weltweit mehr als 80 Mitarbeiter, aus Deutschland heraus arbeiten 20 von ihnen. Deutschlandchef ist seit Oktober 2019 Ralf Landmann.

Weihes Zielvorgabe lautet, die Marktposition von Spencer Stuart in der Corporate-Finance-Szene weiter auszubauen, verrät Landmann: „Unser Ziel ist es, in Deutschland und Europa in den nächsten Jahren stärker als der Markt zu wachsen. Und weil Financial Services eine zentrale Säule für unser Wachstum in Deutschland darstellt, wollen wir diesen Bereich weiter ausbauen“. Ob er dafür noch weitere Personalzugänge vorbereitet, wollte Landmann nicht beantworten.

Insgesamt findet Landmann, dass das Coronavirus nur einen geringen Einfluss auf das aktuelle Rekrutierungsgeschäft hat: „Auf der Top-Ebene ist nach wie vor Bewegung da.“ Trotzdem beobachtet er aber ebenso, dass „der Loyalitätsfaktor zu den eigenen Teams wächst, die man in der jetzigen Situation nicht im Stich lassen will“.

martin.barwitzki[at]finance-magazin.de