PwC Strategy&

04.07.18
Banking & Berater

Strategy& verstärkt Corporate-Banking-Beratung

Die PwC-Tochter Strategy& baut ihr Team im Bereich Corporate Banking aus. Robert Bischof stößt als Markt- und Digitalisierungsexperte dazu. Er bringt viel Erfahrung von der Konkurrenz mit.

Strategy&, die Strategieberatung von PwC, baut den Bereich Financial Services mit einem weiteren Partner aus. Ab Juli verstärkt Robert Bischof das Münchener Büro der PwC-Tochter, die seit vergangenem Herbst von Joachim Rotering geleitet wird. Der 36-Jährige wird Banken mit dem Schwerpunkt im Firmenkundengeschäft beraten. Hauptfeld seiner Expertise sind dabei Markt- und Digitalisierungsstrategien.

Nach einer ersten Welle im Retail Banking sei die Digitalisierung nun auch im Firmenkundengeschäft in vollem Gange, kommentiert Peter Gassmann, Europachef der Strategieberatung, den Neuzugang. Bischofs Aufgabe wird es sein, die Banken bei der Entwicklung neuer Strategien und Geschäftsmodelle zu unterstützen.

Strategy&-Neuzugang Bischof war lange bei Bain

Robert Bischof war rund acht Jahre lang bei der Konkurrenz tätig: Nach seinem Berufseinstieg im Vorstandsstab bei Siemens wechselte er 2007 zum Beratungshaus Bain & Company. Dort war er in der Praxisgruppe Banken angesiedelt und verantwortete das Kundengeschäft für europäische Institute in den Bereichen Corporate Banking sowie Wealth und Asset Management.

Nach seiner Zeit bei Bain folgte für den Mathematiker eine Station außerhalb der Beraterbranche. Er übernahm im Sommer 2016 die Position als Managing Director und Sprecher der Geschäftsführung der Max Planck Foundation. Die Förderstiftung stellt private Mittel für die Projekte der Max-Planck-Gesellschaft zur Verfügung.

Digitalisierungsexperten in Beratungsbranche umkämpft

Digitalisierungsexperten wie Robert Bischof sind in der Beratungsbrache derzeit besonders gefragt. Das bekommt auch Strategy& zu spüren: Im vergangenen Herbst hatte die PwC-Tochter die Telekom- und Digitalisierungsexpertin Christine Mareen Rupp an Deloitte verloren.

Der Wettbewerb um die Experten ist auch deshalb so hart, weil die Big Four die Beratung bei Digitalisierungsprojekten für sich als Wachstumsfeld auserkoren haben. Im vergangenen Geschäftsjahr, das Ende Juni 2017 ablief, setzte PwC erstmals mehr mit dem Beratungsgeschäft um als mit der Wirtschaftsprüfung. 2013 hatte der Konzern die Strategieberatung Strategy& übernommen, die damals noch unter dem Namen Booz & Company firmierte.

antonia.koegler[at]finance-magazin.de

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