Jutta Menninger verstärkt als Managing Partner die Beratungsgesellschaft WTS.

WTS

02.08.19
Banking & Berater

WTS schafft neue Führungsspitze im Financial Advisory

Das Beratungshaus WTS hat seinen Managing-Partner-Kreis mit Jutta Menninger verstärkt. Sie übernimmt zusammen mit FAS-Gründer Ingo Weber die Doppelspitze des Financial Advisory.

Neuzugang bei WTS: Jutta Menninger ist als Managing Partner bei dem Steuerberatungs- und Financial-Advisory-Haus eingestiegen. Damit ist sie die zwölfte Managing-Partnerin in dem Unternehmen.

Zuvor war sie bei dem Automobilzulieferer Brose tätig, wo sie die vergangenen fünf Jahre die Konzernsteuerabteilung geleitet hat. Davor arbeitete die Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin 20 Jahre bei dem Big-Four-Haus PwC. Unter anderem war sie bei PwC Partnerin für Verrechnungspreise und Bewertungen sowie Leiterin der Financial Advisory Services in München.

Zudem ist Menninger Autorin einiger Fachpublikationen und Mitglied des EU Joint Transfer Pricing Forums, des Arbeitskreises Steuern des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und der Stiftung Familienunternehmen.

Jutta Menninger arbeitet bei WTS mit Ingo Weber

Bei ihrem neuen Arbeitgeber WTS bildet Menninger nun gemeinsam mit Ingo Weber die Doppelspitze für das Financial-Advisory-Geschäft. Zusätzlich wird Menninger noch in der Implementierung von internen steuerlichen Kontrollsystemen, im Automotive-Sektor und in der steuerlichen Beratung von familiengeführten Unternehmen tätig sein.

Mit dem Neuzugang will WTS den Financial-Advisory-Bereich weiter ausbauen. Dieser ist seit dem Zusammenschluss mit der Beratung FAS im Sommer 2017, die von Ingo Weber gegründet wurde, ein wichtiger Teil der WTS. Trotz der Fusion vertreten WTS und FAS eine Zwei-Marken-Strategie, bei der die FAS für Financial-Advisory-Leistungen steht, während die WTS die Steuerberatung übernimmt.

WTS ist nach KPMG, PwC, Deloitte und EY die fünftgrößte Steuerberatungsgesellschaft in Deutschland. Im Gegensatz zu den Big Four schließt die Beratungsgesellschaft aber bewusst Wirtschaftsprüfung aus, um nicht in Konflikt mit der Unabhängigkeit zu geraten, wie Ingo Weber und WTS-Chef Fritz Esterer im Interview mit FINANCE erklärten.

WTS mit mehreren renommierten Zugängen

Der Zusammenschluss zeigt sich in den aktuellen Geschäftszahlen: Im Geschäftsjahr 2017/2018 hat sich der Umsatz um insgesamt 132 Millionen Euro erhöht – das entspricht einem Wachstum von 23 Prozent zum Vorjahreszeitraum. WTS hat in diesem Jahr zudem den zehnten Standort in Deutschland eröffnet.

Auch personell ist das Beratungshaus zuletzt deutlich in die Offensive gegangen: Erst im Januar hat die WTS den Ex-Sparkassenchef Georg Fahrenschon als neuen Director und Generalbevollmächtigten ins Boot geholt. 2018 warb das Unternehmen zudem mit Gabriele Rautenstrauch und Franz Prinz zu Hohenlohe zwei renommierte Steuerrechtler von dem Big-Four-Wettbewerber KPMG ab. Zu Hohenlohe ist seitdem zweiter Vorstand neben Fritz Esterer.

sina.osterholt[at]finance-magazin.de