Hochkarätiger Neuzugang für die Kanzlei Ashurst: Es kommt der Ex-Rechtschef der Deutschen Bank, Florian Drinhausen.

Ashurst

20.05.21
Banking & Berater

Ashurst holt Ex-Rechtschef der Deutschen Bank

Ein Jahr nach seinem Aussscheiden bei der Deutschen Bank heuert der bekannte Konzernjurist Florian Drinhausen als Partner bei der Kanzlei Ashurst an. Dort wird er im Corporate-Team von M&A-Spezialist Thomas Sacher arbeiten.

Die Kanzlei Ashurst holt sich prominente Verstärkung: Florian Drinhausen, vormals Rechtschef der Deutschen Bank, wird im Juni in Frankfurt zu der internationalen Großkanzlei stoßen. Er stößt zu dem Team des M&A-Spezialisten Thomas Sacher, der die deutsche Corporate-Praxis von Ashurst leitet. Sacher, der in Drinhausens Zugang einen „starken Impuls“ für Ashurst in Deutschland sieht, kam 2015 von der Kanzlei Beiten Burkhardt zu Ashurst.

Drinhausen soll nach Angaben des Fachmagazins „Juve“ Ashurst-Mandaten nicht transaktionsbezogen, sondern eher zu Fragen des klassischen Konzern- und Aktienrechts beraten wie etwa Corporate Governance und Geldwäschebekämpfung. Dort dürfte er eng mit dem Frankfurter Partner Reinhard Eyring zusammenarbeiten. Insgesamt umfasst die gesellschaftsrechtliche Praxisgruppe von Ashurst in Deutschland 18 Spezialisten. Drinhausen soll dabei mitwirken, den Corporate-Bereich von Ashurst „strategisch weiterzuentwickeln“, schreibt die Kanzlei in einer Mitteilung.

Ashurst bejubelt Neuzugang

„Florian Drinhausen bringt ein tiefes Verständnis des Finanzsektors und weiterer Branchen in Deutschland mit, was für den Erfolg unserer Kanzlei von unschätzbarem Wert ist. Er wird die Partnerschaft in großartiger Weise ergänzen“, lässt sich der Managing Partner von Ashurst in Deutschland, Derk Opitz, zitieren.

Jason Radford, der globale Chef des Corporate-Teams, glaubt: „Das Wachstum der Kanzlei in ganz Kontinentaleuropa wird durch die Qualität unserer deutschen Corporate-Gruppe unterstrichen. Mit Florian Drinhausen bauen wir unser Angebot weiter aus.“

Florian Drinhausen: Sechs Jahre Deutsche Bank

Drinhausen war von 2014 bis Mai 2020 General Counsel der Deutschen Bank. Er verließ die Bank, nachdem sie mit Stefan Simon einen neuen Rechtsvorstand bekam. Vor seinem Aufstieg zum General Counsel des Konzerns leitete Drinhausen die Rechtsabteilung der Deutschen Bank für Deutschland, Mittel- und Osteuropa.

Seine Karriere startete der 52-jährige im Jahr 1997 bei Hengeler Mueller. Von 2001 bis 2014 arbeitete er für Linklaters, wo er 2004 zum Partner ernannt wurde und zum Schluss auch die Corporate-Praxis leitete. Er ist zudem Honorarprofessor an der European Business School (EBS).

michael.hedtstueck[at]finance-magazin.de

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