Continental wechselt seinen Abschlussprüfer Statt KPMG prüft bald PwC die Bilanzen des Unternehmens.

Continental AG

FINANCE+ 01.07.21
Banking & Berater

Audit & Tax-News: PwC, Ebner Stolz, BDO

PwC gewinnt zwei neue Dax-Mandate, Ebner Stolz legt seine Geschäftszahlen vor und BDO holt Expertinnen von Deloitte und KPMG: Die wichtigsten Meldungen aus Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung im FINANCE-Ticker.

PwC wird neuer Prüfer von Deutsche Börse und Conti

PwC konnte vor Kurzem zwei neue Erfolge im Wirtschaftsprüfungsgeschäft verbuchen: Das Big-Four-Haus wird ab diesem Geschäftsjahr neuer Konzernprüfer von Continental sowie von der Deutschen Börse. Bereits vor einem Jahr hatte Deutschlandchef Ulrich Störck verkündet, dass man sich um beide Mandate beworben habe – und zuversichtlich sei. Continental und Deutsche Börse hatten die Prüfmandate wegen der gesetzlich verpflichtenden Abschlussprüferrotation ausgeschrieben.

Um die Deutsche Börse hatte sich auch EY bemüht, ist aber nur Zweitplatzierter geworden. Zuvor wurden beide Unternehmen vom Wettbewerber KPMG geprüft. Damit muss KPMG nun zwei weitere Dax-Unternehmen als Prüfkunden gehen lassen. Das Big-Four-Haus hat in den vergangenen Jahren mehrere namhafte Mandate abgeben müssen, weil die erlaubte Prüfungsdauer erreicht war – unter anderem Fresenius oder Henkel – beide gingen an PwC.

Ebner Stolz wächst 2020 zweistellig

Ebner Stolz hat seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 vorgelegt. Mit einem Wachstum von 11 Prozent (Vorjahr: knapp 20 Prozent) hat das mittelständische Wirtschaftsprüfungs- und Beratungshaus einen Umsatz von 281,4 Millionen Euro erreicht. Alle Geschäftsfelder haben sich positiv entwickelt. Im Audit legte Ebner Stolz um knapp 8 Prozent auf 108 Millionen Euro zu und konnte neue Mandatsgewinne verbuchen, etwa bei dem Flughafen Hamburg oder der Maschinenfabrik Berthold Hermle.

Mit der Steuerberatung ist das Next-Ten-Haus um 7,3 Prozent auf knapp 105 Millionen Euro gewachsen. Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung machen somit jeweils rund 38 Prozent am Gesamtumsatz aus. Deutlich kleiner ist die Unternehmensberatung mit einem Umsatz von rund 34 Millionen Euro (+12 Prozent) und die Rechtsberatung mit über 34 Millionen Euro, die allerdings um starke 30 Prozent zugelegt hat. Neben Ebner Stolz haben in den vergangenen Wochen und Monaten Mazars, BDO, Rödl & Partner, Warth & Klein Grant Thornton, RSM und Baker Tilly ihre Zahlen für 2020 vorgelegt.

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