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Quelle: Wavebreak Media/Thinkstock / Getty Images

12.03.14
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Hoeneß erhält Jobangebot aus den USA

Der Hochfrequenzhändler KCG Holdings will dem Bayern-Aufsichtsrat ein Jobangebot unterbreiten. Von Hoeneß versprechen sich die Amerikaner eine deutliche Frequenzsteigerung im Börsenhandel.

Auch wenn es gerade nicht gut für Uli Hoeneß aussieht - um seine berufliche Zukunft muss er sich nicht sorgen. „Wir wollen Hoeneß um fast jeden Preis“, kündigte gestern Daniel Coleman, CEO und Chairman der US-amerikanischen KCG Holdings, an. KCG Holdings ist im Juli 2013 aus dem Zusammenschluss der beiden führenden HFT (High Frequency Trading)-Firmen Getco LLC und Knight Capital entstanden.

 

„Unsere teuersten Rechner schaffen rund 50.000 Börsentransaktionen am Tag“, schwärmt Coleman. „Uli hat dafür zwar rund zehn Jahre benötigt. Aber nebenbei managte Uli noch erfolgreich eine Wurstfabrik, Deutschlands Top-Fußballverein, eine Familie und trat in Talkshows auf – während unsere Rechner noch nicht mal eine Partie Dame nebenbei spielen können. Nicht auszumalen, welches HFT-Potential Uli freisetzen würde, wenn er sich nur auf einen Job konzentrieren würde!“

 

Von Hoeneß selbst gibt es noch keine Stellungnahme zu dem US-Jobangebot. Ein Vertrauter berichtet, dass sich Hoeneß gerade intensiv berät und Ende der Woche dazu an die Öffentlichkeit treten wird.

Mehr Satire finden Sie ab sofort unregelmäßig unter "Borkowski exclusiv". 

Mehr Hintergründiges aus der FINANCE-Redaktion finden Sie auch im Blog von Michael Hedtstück "Das ist doch Mist!".