Roboter statt Mensch: Finanzexperten haben verraten, welche Jobs ihrer Meinung nach durch die Automatisierung gefährdet sind.

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03.02.17
CFO

Diese Finanzjobs könnten bald Roboter machen

Welche Stellen in der Finanzabteilung fallen am ehesten der Automatisierung zum Opfer? In einer Umfrage haben Manager einen Blick in die Glaskugel geworfen.

Durch Robotics lassen sich heutzutage viele Routineaufgaben automatisiert erledigen – und wohl kaum ein Finanzer ist wirklich traurig darüber, wenn Standardprozesse wie die Rechnungserfassung auf diese Weise von seinem Schreibtisch verschwinden. Die zweite Generation der Roboter kann dank künstlicher Intelligenz zunehmend komplexere Aufgaben erledigen. Bringt dies Jobs in der Finanzabteilung in Gefahr?

Einige Betroffene rechnen durchaus damit, ergab eine Befragung der New Yorker Abteilung des Berufsverbands Financial Executives International, an der sich 83 leitende Finanzmitarbeiter beteiligt haben. Jeder zehnte Teilnehmer glaubt demnach, dass auch Senior-Positionen im Finanzbereich durch technische Lösungen wie Roboter ersetzt werden können. Weitere 25 Prozent halten dies zumindest für möglich. Zwei Drittel der Befragten sind dagegen entspannt und glauben, dass hervorgehobene Stellen nicht durch Roboter zu ersetzen sind.

Controlling und Finanzplanung sind gefährdet

Danach befragt, welcher Posten in der Finanzabteilung am ehesten durch technologische Neuerungen ersetzt werden könnte, nannten die Befragten am häufigsten den Bereich Finanzplanung und –analyse. Der Vice President oder Director of Financial Planning and Analysis, so der im englischen Sprachraum übliche Rang, ist für 19 Prozent der Befragten der größte Streichkandidat.

Auch im Controlling könnte die Digitalisierung für personelle Umbrüche sorgen: 12 Prozent glauben, dass der Controller oder Chief Accounting Officer gehen muss. 10 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass als erstes der Tax Director durch technische Hilfsmittel ersetzt wird.

Aufatmen können dagegen zunächst einmal die CFOs: Ihre Position wurde nicht genannt.

sabine.reifenberger[at]finance-magazin.de