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Salans-Partner wechseln zu DLA Piper

Dietmar Schulz und Mike Danielewsky wechseln von der Rechtsanwaltskanzlei Salans LLP zu DLA Piper nach Frankfurt.
iStock / Thinkstock / Getty Images

Dietmar Schulz und Mike Danielewsky wechseln von der Rechtsanwaltskanzlei Salans LLP zu DLA Piper nach Frankfurt. Beide arbeiteten bislang bei Salans als Partner im Bereich Bank- und Finanzrecht, Restrukturierung und Insolvenz. Sie verlassen Salans nach dem der Zusammenschluss mit zwei weiteren Kanzleien, SNR Denton und FMC Fraser Milner Casgrain, der Anfang Dezember beschlossen wurde. Von dem Zusammenschluss, der im ersten Quartal 2013 erfolgen soll, profitiert nun DLA Piper personell.

Zum Jahreswechsel sollen Schulz und Danielewsky die deutsche Restrukturierungspraxis von DLA Piper in Frankfurt verstärken. Mit den Neuzugängen wird der Bereich von zwei auf vier Partner verdoppelt. DLA Piper erhofft sich davon laut Unternehmenssprecher eine stärkere Verknüpfung mit anderen Praxisgruppen der Kanzlei und einen weiteren Ausbaus des Standorts Frankfurt. „Mit den Zugängen von Dr. Dietmar Schulz und Mike Danielewsky schaffen wir gleichzeitig wichtige Schnittstellen zu unseren Praxisgruppen Finance & Projects sowie Real Estate“, sagt Jan Geert Meents, Managing Partner der Kanzlei in Deutschland.

Restrukturierung rückt in den Beratungsfokus

Der 41-jährige Schulz war vor seiner Zeit bei Salans für Kanzleien in London und München tätig. Laut Unternehmensmitteilung umfasst seine Expertise die grenzüberschreitende Restrukturierung von Kreditrisiken bei Banken, den Handel mit Krediten sowie die Beratung von Unternehmen in der Krise. Auch Danielewsky (40) sammelte bereits Erfahrungen bei Anwaltskanzleien in London, Köln und Düsseldorf. Sein Schwerpunkt ist die Beratung von Investmentgesellschaften und Investmentbanken beim Kauf und der Restrukturierung von Krediten, sowie die Finanzierung solcher Transaktionen.

Auch die Fusion von Salans mit SNR Denton und FMC setzt auf Neuzugänge. Laut Andreas Ziegenhagen, Managing Partner bei Salans, bedeutet der Kanzleizusammenschluss trotz der Abgänge von Schulz und Danielewsky keine Verkleinerung des globalen Teams. „Wir bauen damit das Beratungsangebot in den Bereichen Banking & Finance und Restrukturierung kurzfristig deutlich aus“, sagt Ziegenhagen. „Das macht uns auch für Neuzugänge interessant.“ 

anne-kathrin.meves[at]finance-magazin.de