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Allianz Deutschland findet neue CFO

Leitet künftig das Ressort Finanzen bei Allianz Deutschland: Katja de la Viña.
Allianz Deutschland

Erst vor gut drei Wochen kündigte CFO Burkhard Keese seinen Wechsel von der Allianz Deutschland zum britischen Versicherungsriesen Lloyd’s of London an. Nun kann der deutsche Versicherungskonzern die Nachfolgerin des 53-Jährigen verkünden: Katja de la Viña übernimmt zum 1. April die Leitung des Ressorts Finanzen. Die 39-Jährige leitete bisher bei der Allianz SE die Einheit Global Reward & Performance. In dieser Funktion verantwortete sie den Aufbau einer globalen HR-Organisation.

De la Viña erst seit drei Jahren bei Allianz Deutschland

Für de la Viña ist es ein rasanter Aufstieg, die Betriebswirtin wechselte erst 2016 zur Allianz. Bei ihrem Einstieg arbeitete sie zunächst eineinhalb Jahre im Risikomanagement des Konzerns. Anschließend folgte die Leitung der Einheit Global Reward & Performance.

Ihre Karriere begann de la Viña 2004 nach ihrem Studium an der Universität Mannheim bei KPMG. Bei dem Big-Four-Haus war sie zwei Jahre in der IT-Beratung tätig. Anschließend wechselte sie in den Prüfungsbereich, wo sie unter anderem auch für die Konzernabschlussprüfung der Allianz SE zuständig war. Bis 2013 arbeitete de la Viña als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin für KPMG. Dann wechselte sie in die Beratungssparte des Konkurrenten PwC.

De la Viña erbt gesunde Allianz-Deutschland-Finanzen

In den Finanzen von Allianz Deutschland dürfte Katja de la Viña keine bösen Überraschungen vorfinden. Der Versicherer hat das Geschäftsjahr eigenen Angaben zufolge mit einem Umsatz von 36,4 Milliarden Euro abgeschlossen – ein Zuwachs von 5,5 Prozent. Im Vorjahr lag der Umsatz noch bei 34,6 Milliarden Euro.

Auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) konnte ein ähnliches Wachstum verzeichnen. Hier legte der Versicherer um 5,7 Prozent auf gut 2,4 Milliarden Euro zu. 2017 lag das Ebit noch bei rund 2,3 Milliarden Euro.

andreas.mehring[at]finance-magazin.de