Matthias Schmitz (links) übernimmt den CFO-Posten von Ludger Heuberg bei H.C. Starck.

H.C. Starck, FINANCE

20.06.14
CFO

Matthias Schmitz wird neuer CFO bei H.C. Starck

CFO-Wechsel bei H.C. Starck: Matthias Schmitz wird ab Juli 2014 das Amt des CFO von Ludger Heuberg beim Private Equity-geführten Konzern übernehmen. Mit Schmitz kommt ein Mann mit Erfahrung mit PE-Investoren an Bord.

H.C. Starck bekommt einen neuen CFO: Bei dem Münchner Hersteller von Metallpulvern für hochschmelzende Technologie-Metalle und technische Keramik übernimmt im Juli ein neuer Finanzchef das Ruder.

Der bisherige CFO, Ludger Heuberg, scheidet aus eigenem Wunsch aus, wie H.C. Starck mitteilte. Die PE-Investoren Advent und Carlyle hatten Heuberg im November 2010 als CFO zu H.C. Starck gehört. Heuberg will dem Unternehmen sowie den Private Equity Investoren weiterhin beratend zur Verfügung stehen. Die PE-Investoren hatten H.C. Starck 2006 von Bayer gekauft.

Heubergs Nachfolge wird ab Juli 2014 Matthias Schmitz antreten. Mit Schmitz wird die CFO Position durch jemanden besetzt, der bereits langjährige Private Equity-Erfahrung hat. Von 2007 bis  Dezember 2013 war der 50-Jährige kaufmännischer Geschäftsführer bei der Linde Material Handling GmbH, die zur Kion-Gruppe gehört. Er verließ das Unternehmen kurz nach dem ersten Börsengang von Kion im Juni 2013. In der Zeit unter den PE-Investoren Goldman Sachs und KKR war er für die Bereiche Finance, Leasing, Cash Management, Recht, IT sowie Controlling und externes Rechnungswesen verantwortlich.

PE-Investoren Advent und Carlyle holen Schmitz als neuen CFO

Bereits im Dezember 2013 hatten Advent und Carlyle als neuen Geschäftsführer Edmar Allitsch für die Bereiche Wolfram, Surface Technology sowie keramische Pulver verpflichtet. Im Geschäftsjahr 2013 brach der Umsatz von H.C. Starck von 863 Millionen Euro auf 704 Millionen Euro ein. 2011 erreichte der Umsatz 883 Millionen Euro. Zur Profitabilität macht H.C. Starck keine Angaben.

Zu Schmitz‘ Aufgaben dürften Kostenmaßnahmen und die Verbesserung der Auslastung der Kapazitäten stehen, aber auch – zumindest mittelfristig – die Vorbereitung eines möglichen Exits. Nach acht Jahren im Portfolio ist die übliche Haltedauer von PE-Investoren bereits deutlich überschritten. Insofern signalisiert die lange Haltedauer bereits, dass bei der Transaktion, die in die Vorkrisenzeit fiel, nicht alles wunschgemäß verlief. Im Mai hatte Advent den PVC-Hersteller Vinnolit nach 14 Jahren Haltedauer verkauft.

antonia.koegler[at]finance-magazin.de