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Neuer CFO: Frank Lutz soll Bayer Material Sciences an die Börse bringen

Wieder im CFO-Sattel: Frank Lutz soll Bayer Material Sciences an die Börse bringen.
MAN

Frank Lutz ist zurück auf der großen Konzernbühne – und bald wahrscheinlich auch am Kapitalmarkt: Ab Oktober soll der 45-Jährige als CFO dazu beitragen, dass Bayers Kunststoffsparte Material Science wie geplant 2015 erfolgreich an die Börse kommt.  Der derzeitige CFO der Konzernsparte Axel Steiger- Bagel wird ab November neuer Landessprecher der Region Benelux.

Bayer-CFO Werner Baumann dankt Steiger-Bagel für seine Arbeit als Bereichsvorstand in den vergangenen sieben Jahren. Der promovierte Jurist habe großen Anteil daran gehabt, dass „sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren gut und effizient aufgestellt hat“, lobt Baumann. Steiger-Bagel war für Verwaltung und Services zuständig, wozu Controlling, Organisation und IT, Recht und Patente sowie Supply Chain Centers gehören. Darüber hinaus war Steiger-Bagel für die Regionen Europa, Afrika und Naher Osten zuständig. Diese Bereiche wird Lutz nun übernehmen.

CFO Frank Lutz: Investmentbank-Erfahrung für den Kapitalmarkt

Der ebenfalls in Kürze in eine andere Funktion wechselnde Bayer-CFO Baumann bezeichnet Lutz als „ausgewiesenen Finanzfachmann“, der Bayer Material Science – ein neuer Konzernname wird noch gesucht – mit seiner Expertise beim geplanten IPO helfen soll. Der Volks- und Betriebswirt Lutz begann seine Karriere 1995 nach dem Studium in St. Gallen bei Goldman Sachs, von wo er kurz zur Deutschen Bank wechselte.

Im November 2006 kam er dann zu MAN, zunächst als Senior Vice President Finance, ab 2009 dann als CFO der MAN SE. Den Lkw-Bauer steuerte er durch die tiefe Krise 2008/2009. Nach der Mehrheitsübernahme durch VW verließ er den Lkw-Bauer  im Februar 2013 und wechselte im Mai 2013 in den Koordinierungsrat von Aldi Süd. Bei dem verschwiegenen Familienunternehmen wurde er jedoch offenbar nicht glücklich. Nun ist er zurück in der Industrie.

marc-christian.ollrog[at]finance-magazin.de