Er liebt Fußball und pflegt auf seinem Schreibtisch ein ganz eigenes Ablagesystem: 50Hertz-CFO Marco Nix gibt einen Einblick in seinen Alltag.

50Hertz/FINANCE

12.01.18
CFO

CFO vor der Wahl: Marco Nix, 50Hertz

Bei dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat er die größte Finanzierung der Firmengeschichte begleitet. Im FINANCE-Fragebogen verrät CFO Marco Nix, wie er zu seinem Arbeitsplatz kommt und zu welcher Uhrzeit er dort lieber nicht sein möchte.

Kopfrechnen oder Taschenrechner?
Taschenrechner: hat eine ziemliche Wirkung auf das Gegenüber, selbst wenn ich das Ergebnis im Kopf bereits überschlagen habe.

Soziale Online-Netzwerke: Nutzen oder lieber nicht?
Dafür fehlen mir die Zeit und das Mitteilungsbedürfnis. Menschen, die mir wichtig sind, begegne ich zudem lieber persönlich.

Das Ordnungssystem auf dem Schreibtisch: verstehen nur Sie oder verstehen auch andere?
Ganz klar: „Nur das Genie beherrscht das Chaos.“ Clean Desk gibt es zweimal im Jahr. Dann wird radikal ausgemistet.

Gourmetmenu oder Currywurst?
Dann wohl eher Currywurst, obwohl ich gutes Essen sehr schätze und genieße.

Überstunden: Früher anfangen oder länger bleiben?
Definitiv Letzteres. Ich bin ein absoluter „Morgenmuffel“. Früh anfangen lässt sich aber leider selten vermeiden.

Wie fährt es sich besser: Taxi oder eigenes Auto?
Ich fahre nicht gerne Auto. Ob das Taxi in Berlin eine gute Alternative ist, nun ja... Dann steige ich lieber in die S-Bahn.

Reisen: Bungee-Jumping oder Strandkorb?
Aktiv und abwechslungsreich sollte es sein. Bungee-Jumping erfüllt diese Kriterien aber auch nicht.

Fußball: Schauen oder spielen?
Die Vernunft gebietet mittlerweile eher die Tribüne; wenngleich ich große Leidenschaft für das Spiel empfinde und sehr gerne gespielt habe.

Für Notizen: Zettel und Stift oder Tablet und Smartphone?
Doch eher old-fashioned. Geht bei mir einfach schneller.

Kaffee oder Tee?
Kaffee. Tolles Getränk mit Sofortwirkung!

Der CFO: Stratege oder Spezialist?
Von beidem etwas. Letztlich sehe ich meine Aufgabe unter anderem darin, dieses Spezialistenwissen gewinnbringend in die strategischen Überlegungen des Unternehmens einzubringen.

Controlling: Bottom-up oder Top-down?
Lieber Top-Down. Der Aufwand zur Detailsuche ist in der Regel nicht zu rechtfertigen. Ich verstehe aber, dass Bottom-up ein höheres Committment erzeugt, was mitunter nachhaltigere und dadurch bessere Ergebnisse bringt.

Mails checken im Urlaub: ja oder nein?
Ja, ich bin gern gut informiert. Das entspannt mich. Und der Erholungseffekt nach dem Urlaub wäre andernfalls auch schnell verflogen. Mit meinen E-Mails bin ich bisher tagesaktuell; zumindest in der Kenntnisnahme.

sabine.reifenberger[at]finance-magazin.de

Zur Person: Marco Nix

Der Diplom-Kaufmann startete seine seine Karriere 2001 im Vorstandsbüro des Berliner Energieversorgers Bewag. Nach Stationen im Risikomanagement und Rechnungswesen bei Vattenfall Europe wechselt er 2009 zu dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, dessen CFO er 2015 wird. Welche Transaktionen er seitdem in der Unternehmensfinanzierung gestemmt hat und wofür er sich in seiner Freizeit engagiert, lesen Sie im FINANCE-Köpfe-Profil von Marco Nix.