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Nico Helling wird Deutschlandchef von PE-Investor Ambienta

Nico Helling wechselt von Vorndran Mannheims zum PE-Investor Ambienta.
Vorndran Mannheims

Das Private-Equity-Haus Ambienta hat Nico Helling zum Partner und Deutschlandchef ernannt. Wie der Investor mitteilte, soll Helling vor allem die Tätigkeiten in der deutschsprachigen Region stärken. Ambienta mit Hauptsitz in Mailand investiert in Umwelttechnikunternehmen und konzentriert sich auf die Bereiche Energieeffizienz, Verminderung der Umweltverschmutzung, Recycling und Rohstoffmanagement.   

Mit Helling hat sich Ambienta einen erfahrenen PE-Partner ins Haus geholt. Er kommt vom europäischen Mid-Market-Investor Vorndran Mannheims Capital Advisory, wo er im Juni 2013 als Partner im Düsseldorfer Büro eingestiegen war. Davor war der studierte Betriebswirt zehn Jahre lang beim paneuropäischen PE-Investor Montagu tätig und verantwortete dort die PE-Aktivitäten in der DACH-Region, Polen und Osteuropa.

PE-Investor Ambienta managt 541 Millionen Euro

Parallel dazu saß Helling in  diversen Aufsichts- und  Beiräten von Montagu-Portfoliounternehmen wie Stabilus, Kalle sowie BSN Medical. Vor seiner Zeit bei Montagu war Helling bei UBS Capital und Ernst & Young im Bereich Corporate tätig. Helling hat eigenen Angaben zufolge bislang insgesamt Transaktionen im Wert von 4,5 Milliarden Euro verantwortet.

Mit der Verpflichtung von Helling zeigt Ambienta, dass die Wachstumspläne des italienischen PE-Hauses nun auch bis nach Deutschland reichen sollen. Erst im November hat Ambienta den neuen Fond Ambienta II aufgelegt, der ein Volumen von insgesamt 323,5 Millionen Euro Volumen hat. Der erste Fond Ambienta I hatte ein Volumen von 217,5 Millionen Euro.

Ambienta operiert aus Mailand, London und München. Der Investor konzentriert sich auf die Bereitstellung von Wachstumskapital und auf „Low-Leverage“-Buyouts. Die Equity-Tickets liegen zwischen 19 und 50 Millionen Euro je Unternehmen. Seit der Gründung im Jahr 2007 hat Ambienta 18 Investitionen getätigt, wobei dies nicht alles Primärinvestitionen waren, sondern auch Add-On-Akquisitionen für bestehende Portfoliounternehmen. Derzeit ist der Investor an acht Unternehmen aus Italien, Großbritannien und den USA beteiligt.

julia.becker[at]finance-magazin.de

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