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Secondary Buyouts: Transaktionsvolumina steigen auf Sieben-Jahres-Hoch

Springer Science

Die PE-Investoren haben sich 2013 in Deutschland besonders aktiv gezeigt. Das durch Secondary Buyouts umgesetzte Dealvolumen beträgt im laufenden Geschäftsjahr nach Zahlen des Datenanbieters Dealogic 5,2 Milliarden US-Dollar und ist damit bereits um 98 Prozent höher als im letzten Jahr. Nur 2007 wurde mit  9,8 Milliarden Dollar ein größerer Wert erreicht. Das Tief von 2009 konnte damit überwunden werden. Im Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Nordafrika (EMEA) beträgt der Anteil Deutschlands an den Secondary Buyouts 35 Prozent und übertrifft dabei sogar den Höchstwert von 29 Prozent im Jahr 2012.

Die hohen Volumina sind primär auf den erst Mitte Juni verabredeten M&A-Deal zwischen den PE-Investoren BC Partners und EQT sowie dem Staatsfonds GIC um Springer Science  zurückzuführen. Der einen Gesamtwert von 4,4 Milliarden Dollar umfassende M&A Deal ist der erste Secondary Buy-out, bei dem ein deutsches Verlags- und Medienunternehmen akquiriert wurde. In Deutschland hält BC Partners unter anderem Anteile am Healthcare-Unternehmen Aenova und dem Labordienstleister Synlab. Der Trend hin zu inzestuösen Deals ist ein Anzeichen eines zunehmend reifenden deutschen Beteiligungsmarktes. „Secondaries zeugen nicht von mangelnder Kreativität. Am Ende des Investitionszyklus sind sie sinnvoll“, sagt Jeremy Golding, Chef des Private Equity-Investmanagers Golding Capital Partners zu FINANCE. „SBOs sind besser als ihr Ruf. Es kommt darauf an, den nächsten Value Add zu liefern.“

 timur.cetin[at]finance-magazin.de

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