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ACS überschreitet 30 Prozent-Hürde bei Hochtief

(akm) Im Übernahmekampf um den Baukonzern Hochtief hat der spanische Angreifer ACS einen Etappensieg errungen. ACS kontrolliert nach eigenen Angaben 30,34 Prozent der Hochtief-Aktien. Mit einem Anteil von über 30 Prozent kann ACS über die Börse weitere Hochtief-Aktien zukaufen und sich so die anvisierte Mehrheit sichern. Bereits im Dezember hatten die Spanier angekündigt 27,7 Prozent der Hochtief-Aktien zu halten (Kleiner Fortschritt für ACS bei Hochtief-Übernahme). Nach Angaben des Handelsblatts setzt der Essener Baukonzern seine letzte Hoffnung darauf, dass das Übernahmeangebot der Spanier von der Börsenaufsicht BaFin für ungültig erklärt wird. Denn der US-Fonds Southeastern Asset Management (SEAM) und ACS hätten heimlich kooperiert. So hätten beide vor dem Start der Übernahmefrist abgesprochen, dass der Fonds einen beträchtlichen Teil seiner Hochtief-Aktien in ACS umwandelt. Nach den gesetzlichen Regelungen in Deutschland haben die Hochtief-Aktionäre nun noch zwei weitere Wochen Zeit, die ACS-Offerte für Hochtief anzunehmen. Diese Frist endet am 18. Januar. Danach gibt es noch eine siebentägige Rücktrittsfrist. Hochtief werde damit erst Ende Januar Klarheit haben, sagte ein Unternehmenssprecher. Bis dahin müsse der Konzern abwarten.

 

Quellen: Reuters, Handelsblatt, FINANCE

 

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