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Arques kann sich Gigaset-Rückgabe an Siemens vorstellen

(sap) Die Beteiligungsgesellschaft Arques schließt nach monatelangen Querelen einem Pressebericht zufolge eine Rückgabe des Telefonherstellers Gigaset an Siemens nicht aus. “Wenn Siemens uns einen fairen Preis bietet, kann man ja darüber reden”, erklärte Arques-Vorstand Michael Hütten der Welt am Sonntag laut einem Vorabbericht. “Es geht aber nicht, dass Gigaset für null Euro an Siemens zurückgeht.”

 

Arques hält seit Oktober 2008 rund 80 Prozent an an dem Anbieter von schnurlosen Telefonen, den Rest hält immer noch die ehemalige Mutter Siemens. Die Beteiligungsgesellschaft hat zudem noch eine Option auf diese restlichen Anteile. Allerdings streiten sich der Dax-Konzern und die Beteiligungsgesellschaft seit längerem über den Kaufpreis und über Personalfragen. Erst vergangene Woche hatte der Finanzinvestor die Geschäftsführung von Gigaset neu besetzt und Siemens-Verbindungsmann Jose Costa e Silva vor die Tür gesetzt (mehr Infos unter: Arques empört Siemens mit Wechsel an Gigaset-Spitze).

 

Quellen: Welt am Sonntag, Reuters, FINANCE

 

Lesen Sie hierzu auch:

Zeitung: Siemens verklagt Arques wegen Gigaset vor Schiedsgericht

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