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Austrian Airlines vor Mehrheitsverkauf?

(jok) Nachdem in der vergangenen Woche die Verhandlungen von Austrian Airlines (AUA) mit dem saudi-arabischen Investor Mohammes al Jaber über eine Minderheitsbeteiligung gescheitert sind, ist auch ein Mehrheitsverkauf der österreichischen Fluglinie wieder denkbar. Allerdings käme eine Mehrheitsverkauf nur dann infrage, wenn die AUA alleine nicht in der Lage sein sollte, „Gewinne zu schreiben“, sagt Alfred Ötsch, CEO der Fluggesellschaft, gegenüber dem Handelsblatt. Im ersten Quartal 2008 hatte die AUA rund 60 Millionen Euro Verlust eingeflogen. Kritisch beobachtet man die Verkaufüberlegungen im österreichischen Finanzministerium. Werner Faymann, Finanzminister von Österreich, erläuterte vergangene Woche, dass trotz aller Sanierungsüberlegungen die AUA österreichisch bleiben müsse. Der Staat Österreich ist an Austrian Airlines zurzeit mit 42 Prozent beteiligt. Die Deutsche Lufthansa hat seit längerem Interesse an der Airline bekundet.

 

Quelle: Handelsblatt, FINANCE

 

 

 

 

 

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