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Balda beglückt Anleger mit TPK-Verkauf

(sap) Der angeschlagene Kunststoffteileproduzent Balda will nun endlich seine Anteile an dem taiwanesischen Touchscreenhersteller TPK verkaufen. Die Transaktion soll bis kommende Woche über die Bühne gehen. Der Anteilsverkauf war in der Vergangenheit schon mehrmals verschoben worden. Ein Teil des erwarteten Verkaufserlöses von rund 238 Millionen Euro soll als Sonderdividende an die jahrelang leer ausgegangenen Aktionäre ausgeschüttet werden, teilte Balda am Freitag mit. Zudem werde durch die Einnahmen 2012 ein deutlicher Konzerngewinn anfallen nach einem Verlust im vergangenen Jahr.

 

Balda hielt bislang knapp 18 Prozent an dem taiwanischen Touchscreenhersteller und reduziert nun durch den Verkauf von 20 Millionen Titeln sein Aktienpaket auf 7,6 Prozent. Die Transaktion wird den Angaben zufolge im Rahmen eines sogenannten Block Trades erfolgen, bei dem eine Investmentbank die TPK-Aktien übernimmt und dann an Anleger weiter verkauft. “Die Veräußerung der restlichen Anteile werden wir ohne Hast vornehmen, um für Balda ein bestmögliches Verkaufsergebnis zu erzielen”, kündigte Balda-Chef Dominik Müser weiter an.

 

Der im vergangenen Jahr mehrfach verschobene Verkauf der TPK-Aktien hatte Großaktionär Octavian auf den Plan gerufen. Der New Yorker Investor hatte dem Balda-Aufsichtsrat Interessenkonflikte vorgeworfen. Das Kontrollgremium habe sich von persönlichen Interessen des Balda-Hauptaktionärs und TPK-Anteilseigners Michael Chiang leiten lassen – zulasten der übrigen Aktionäre. Octavian scheiterte aber Anfang Februar auf einer außerordentlichen Hauptversammlung mit seinem Antrag auf Abberufung des Aufsichtsrates.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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