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Balda will TPK-Anteile 2012 verkaufen

(akm) Der Medizintechnik-Produzent Balda will den immer wieder verschobenen Verkauf von Anteilen am taiwanischen Touchscreen-Hersteller TPK 2012 über die Bühne bringen. Auf einen genauen Zeitpunkt wollte sich Aufsichtsratschef Michael Naschke am Freitag im Reuters-Interview nicht festlegen. “Es wird ein überraschender Verkauf sein, damit kein Druck auf den Aktienkurs der TPK entsteht.” Der Verkaufserlös solle zum Teil an die seit Jahren leer ausgegangenen Aktionäre ausgeschüttet und für Zukäufe verwendet werden.

 

Der bereits 2011 angekündigte und immer wieder verschobene Verkauf von 9,5 Millionen TPK-Aktien hatte Mitte Dezember Großaktionär Octavian Advisors auf den Plan gerufen. Er warf dem Aufsichtsrat Interessenkonflikte vor und beantragte, auf einer außerordentlichen Hauptversammlung das Kontrollgremium abzuwählen. Die Absage des Verkaufs der TPK-Anteile habe die Balda-Aktionäre 350 Millionen Euro gekostet, monierte Octavian-Chef Richard Hurowitz. Der Aufsichtsrat habe sich von persönlichen Interessen des Hauptaktionärs Michael Chiang leiten lassen. TPK gehört zu 25 Prozent der Familie Chiang.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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