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Bayerns Sparkassen wollen zu Deka-Großaktionär aufsteigen

Die bayerischen Sparkassen wollen nach dem Eigentümerwechsel bei der Dekabank rund 15,5 Prozent der Anteile an dem Fondshaus halten. Darüber sollen die einzelnen bayerischen Sparkassen in den kommenden ein bis zwei Monaten abstimmen, sagte ein Sprecher des bayerischen Sparkassenverbands. Bislang halten die Institute gut sechs Prozent der Anteile. Mit großen Widerständen der einzelnen Häuser rechnet der bayerische Dachverband nicht. Die geplante Übernahme sei eine “strategisch richtige und wichtige” Entscheidung, hieß es in einer Mitteilung. Mit der Aufstockung wären die bayerischen Sparkassen neben denen aus Baden-Württemberg (die ebenfalls 15,5 Prozent halten wollen) einer der wichtigsten Deka-Eigentümer. Derzeit gehört das Frankfurter Institut je zur Hälfte Landesbanken und Sparkassen. Viele Landesbanken wollen oder müssen sich jedoch von ihren Anteilen trennen. Künftig soll die Deka vollständig den Sparkassen gehören. Die regionale Aufteilung zwischen den einzelnen Verbänden richtet sich nach der Vertriebsstärke in der jeweiligen Region.

 

Quelle: Reuters

 

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