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Blackstone will offenbar doch Jack Wolfskin übernehmen

(akm) Der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin soll offenbar doch vor dem Verkauf an den Finanzinvestor Blackstone stehen. Wie die Nachrichtenagentur dapd unter Berufung auf Dow Jones meldet, seien sich Besitzer und Käufer einig geworden. Demnach sei Blackstone bereit, 700 Millionen Euro an Barclays Private Equity und Quadriga Capital zu zahlen. Bis Anfang kommender Woche soll die Einigung offiziell verkündet werden.

Ende April hatten die Eigentümer noch die Verkaufsverhandlungen mit der Begründung unterbrochen, die “sehr dynamische” Geschäftsentwicklung habe sie dazu veranlasst, “die ursprünglichen Bewertungsmaßstäbe zu überdenken”. Wie Dow Jones aus Finanzkreisen erfuhr, zielten sie auf einen Kaufpreis von 800 Millionen Euro ab.

Anfang 2011 hatten noch eine Handvoll Bieter um Jack Wolfskin gebuhlt. Neben Blackstone waren offenbar auch die Tchibo-Erben Günter und Daniela Herz sowie die Otto Gruppe und der US-Konzern VF Corp. interessiert. Den Amerikanern gehören unter anderem die Marken Wrangler und der direkte Konkurrent von Jack Wolfskin The North Face.

Der neue Besitzer wolle die Expansion der Marke Jack Wolfskin im Ausland vorantreiben, hieß es aus informierten Kreisen. Das 1981 im hessischen Idstein gegründete Unternehmen gehört in Europa mittlerweile zu den stärksten Marken im Geschäft mit Funktionskleidung und -ausrüstung.

 

Quellen: dapd, FINANCE

 

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