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Brasilien nennt Mindestgebote für Flughafenprivatisierung

(sap) Brasiliens Regierung hat die Mindestgebote für die geplante Privatisierung von drei Großflughäfen veröffentlicht, bei denen auch die deutsche Fraport AG mitbieten will. Danach muss der künftige Betreiber für 51 Prozent der Anteile am größten Airport Brasiliens, dem Guarulhos-Flughafen von São Paulo, mindestens 2,3 Milliarden Reais (umgerechnet rund 946 Millionen Euro) in die Hand nehmen. Für den Viracopos-Flughafen in Campinas bei São Paulo ist ein Mindestgebot von umgerechnet 214 Millionen Euro und für den von Brasília von 30,8 Millionen Euro vorgesehen. Es ist geplant, die Flughäfen für die Fußball-WM 2014 zu modernisieren und zu erweitern. 49 Prozent der Anteile bleiben beim staatlichen Unternehmen Infraero.

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will sich für das Bieterrennen mit dem Infrastruktur- und Logistikkonzern EcoRodovias zusammenschließen. Lesen Sie hierzu auch: Fraport und EcoRodovias bieten gemeinsam für brasilianische Flughäfen.

 

Quellen: dpa-AFX, FINANCE

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