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Commerzbank will Deutsche Schiffsbank integrieren

(sap) Die Commerzbank plant, die Deutsche Schiffsbank zu integrieren. Vorgesehen ist die Verschmelzung der in Hamburg ansässigen Deutschen Schiffsbank auf die Commerzbank, teilte Deutschlands zweitgrößte Bank am Mittwoch mit. Das Geschäftsmodell der Deutschen Schiffsbank bleibe dabei jedoch unverändert. Auch an der Präsenz in den Kernmärkten ändere sich nichts. In den vergangenen zwei Jahren hat der Schiffsfinanzierer die Kreditportfolios und Schiffsfinanzierungsaktivitäten der drei Banken Deutsche Schiffsbank, Commerzbank und Dresdner Bank zusammengeführt. Zum 1. Oktober 2009 wechselte Stefan Otto aus leitender Funktion in der Mittelstandsbank der Commerzbank als Generalbevollmächtigter zur Deutschen Schiffsbank. Der 39-Jährige verantwortet dort derzeit die Abteilungen Markt Ausland, Debt Capital Markets & Transaction Management, Treasury sowie Unternehmensentwicklung. Mit Wirkung zum 1. April 2011 wurde Otto vom Aufsichtsrat der Deutschen Schiffsbank in den Vorstand der Gesellschaft berufen. Zum 1. Juli 2011 soll er Bereichsvorstand der Commerzbank für das Geschäftsfeld „Deutsche Schiffsbank“ werden.

Die Commerzbank hält 92 Prozent des Grundkapitals der Deutschen Schiffsbank. Die restlichen Anteile liegen bei der UniCredit. Beide Banken führen derzeit Gespräche über die Umsetzung der Verschmelzung. Diese steht aber noch unter dem Vorbehalt dieser Einigung und muss ebenfalls noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden.

 

Quellen: Commerzbank, FINANCE

 

 

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