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Conergy will Akquisitionstempo beschleunigen

(mih) Das Solarunternehmen Conergy plant für die nächsten Monate eine Reihe von Zukäufen. „Wir haben in Europa noch einige weiße Flecken, die wir mit guten Unternehmen füllen werden“, sagte Vorstand und Firmengründer Hans-Martin Rüter (Bild) am Rande der Bilanzpräsentation in Frankfurt. Als Zielmärkte nannte er Großbritannien, die Benelux-Staaten und Skandinavien. Parallel will Rüter vertriebsorientierte Unternehmen in Südamerika und Südostasien übernehmen, auch die Technologieseite soll über M&A-Deals gestärkt werden. Auf Conergys sechsköpfiges M&A-Team um den früheren 3i-Mann Andreas Denkmann kommt somit eine Menge Arbeit zu.

An der Finanzierung werde Rüters aggressive Wachstumsstrategie nicht scheitern, erklärte Finanzvorstand Heiko Piossek. Abzüglich der Finanzschulden verfüge Conergy über eine Nettoliquidität von 121 Millionen Euro, und auch der Free Cashflow ist trotz des enormen Umsatzwachstums positiv. Für 2006 planen die Hamburger ein „im wesentlichen organisches“ Wachstum von mindestens 50 Prozent. „Unsere Liquidität steht für Akquisitionen zur Verfügung“, sagte Piossek. Es ist aber davon auszugehen, dass Conergy anstelle eines großen Zukaufs, wie ihn zuletzt Solarworld mit dem Erwerb der Solarsparte von Shell gewagt hatte, eher auf eine Reihe kleinerer Deals setzen wird. „Sehr große Übernahmen im Solarmarkt sehe ich in den nächsten zwölf Monaten keine“, sagte Rüter. Danach sieht er aber eine „Übernahmewelle“ auf die Solarbranche zurollen: „Ende 2007 oder Anfang 2008 wird die Konsolidierung vermutlich losgehen.“

 

Quelle: FINANCE

 

 

 

 

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