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Deutsche Bank behält überraschend die BHF-Bank

(sap) Die Deutsche Bank behält die BHF-Bank nun doch. Der Verkauf der mit Sal. Oppenheim übernommenen Tochter an die liechtensteinische Fürstenbank LGT sei geplatzt, obwohl ein „unterschriftsreifer Vertrag“ vorgelegen habe, teilte die Deutsche Bank am Montag in Frankfurt mit. Als Grund nannte Deutschlands größtes Bankhaus den Widerstand der Aufsichtsbehörden. „Beide Institute hatten bereits Einigkeit über die Veräußerung der BHF-Bank erzielt“, erklärte die Bank.

 

Einen neuen Versuch, die BHF Bank zu verkaufen, wird es seitens der Deutschen Bank nicht geben. Stattdessen werde die Bank ihren alternativen Plan umsetzen und die BHF Bank noch stärker in den Konzern integrieren, heißt es weiter. Das Private Wealth- und Asset Management-Geschäft solle weiter gestärkt werden. Die BHF verwaltet Vermögen von mehr als 40 Milliarden Euro.

 

Der Verkaufsprozess hatte sich schon länger gedauert als geplant. Eigentlich wollte die Deutsche Bank die BHF-Bank schon im vergangenen Jahr komplett verkauft haben und damit einen Großteil des Kaufpreises von rund 1 Milliarde Euro für die Privatbank Sal. Oppenheim finanzieren.

 

Quellen: Deutsche Bank, Reuters, FINANCE

 

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