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Deutsche Bank will Postbank-Deal offenbar nachverhandeln

(mco) Die Deutsche Bank versucht offenbar, die Konditionen der Postbank– Übernahme nachträglich zu verbessern. Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfahren haben will, sollen vor dem Hintergrund der verschärften Finanzkrise und des abgestürzten Börsenkurses der Postbank Details aus dem Übernahmevertrag geändert werden.

Zwei Möglichkeiten kommen in Frage: Über die Material-Adverse-Change- Klausel könnte die Deuba die total veränderte Ausgangslage einklagen. Die zweite Möglichkeit ist wahrscheinlicher und bezieht sich auf die zweite Etappe der Übernahme am Ende des ersten Quartals 2009 und setzt bei der Put-Option der Post an. Die Deuba könnte einen Nachlass für den vereinbarten Festverkaufspreis verlangen. Noch zeichne sich kein einvernehmliches Ergebnis ab, schreibt die Zeitung weiter. Bis zum Ende der Woche soll aber eine Lösung gefunden werden.

Der verabredete Deal sieht eine Übernahme in zwei Etappen vor. Zunächst übernimmt die Deutsche Bank 29,75 Prozent an der Postbank zu 57,25 Euro je Aktie. In der zweiten Phase hat die Deuba die Option innerhalb von drei Jahren 18 Prozent für 55 Euro je Aktie zu erwerben. Die Post ihrerseits kann im dritten Jahr 20,25 Prozent für 42,80 Euro je Aktie verkaufen. Zuletzt notierte die Postbank-Aktie unter 13 Euro.

 

Quellen: Handelsblatt, FINANCE

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