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Düngemittelkonzern K+S will seine Aktionäre kennen

Eine Übernahme durch die Hintertür wird beim Düngemittelkonzern K+S möglicherweise bald nicht mehr möglich sein. Das Unternehmen erwäge, seine Inhaberaktien auf Namensaktien umzustellen, erklärte ein Sprecher am Montag und bestätigte damit einen Bericht der Financial Times Deutschland. “Wir prüfen, inwieweit das für uns Sinn macht”, sagte er. Die Kosten-Nutzen-Analyse laufe, eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Bei Namensaktien wissen Unternehmen genau, wer ihre Anteilseigner sind. Das K+S-Management könnte somit frühzeitig erkennen, wenn einzelne Investoren größere Stimmrechtspakete anhäufen und so eine Übernahmeangebot für das Unternehmen aus Kassel vorbereiten.

 

Mit der Umstellung auf Namensaktien würde K+S dem Beispiel anderer Dax-Konzerne folgen. In diesem Jahr haben bereits BASF und Adidas auf Namensaktien umgestellt. Da neben Vorstand und Aufsichtsrat auch die Aktionäre zustimmen müssen, wäre bei K+S ein solcher Schritt allerdings frühestens nach der Hauptversammlung im Mai 2011 möglich.

An der Börse ist K+S aktuell etwa 9,5 Milliarden Euro wert.

 

Quelle: Reuters

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