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Fast die Hälfte aller Synergien gehen an den Verkäufer

(mih) Bei M&A-Transaktionen sind im Schnitt 43 Prozent der vom Käufer angestrebten Synergien im Kaufpreis bereits enthalten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von KPMG, für die 101 Führungskräfte in Unternehmen sowie 20 Beteiligungsgesellschaften befragt worden sind. KPMG sieht darin ein beunruhigendes Zeichen, denn nahezu zwei Drittel der Käufer hätten die gesetzten Synergieziele verfehlt. Die Prüfgesellschaft führt die hohe Bereitschaft, Synergien an den Verkäufer abzutreten, auf eine „radikale Professionalisierung“ des M&A-Marktes in den letzten Jahren zurück: Weil die Verkäufer heute immer öfter straff organisierte Auktionen mit knappen Terminvorgaben durchzögen, seien die Käufer gezwungen, innerhalb kurzer Zeit zu handeln. Dies führe häufig zu einer mangelhaften Integration: „Zwei von drei Unternehmen sagten aus, dass sie heute bei der Integration anders vorgehen würden, insbesondere bei der Beachtung der unterschiedlichen Organisationskulturen“, kommentierte Bryan DeBlanc von KPMG.

 

Quellen: KPMG, FINANCE

 

 

 

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