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Finanzinvestor OEP trennt sich von Hanauer Vacuumschmelze

(ank) Der Finanzinvestor OEP trennt sich von seinem Portfoliounternehmen Hanauer Vacuumschmelze. Das teilte der für die Investmentbank JPMorgan die Beteiligungen verwaltende Fonds am Dienstag mit. Der Hersteller von magnetischen Werkstoffen geht für 1 Milliarde US-Dollar (rund 700 Millionen Euro) an die OM Group, einen US-Produzenten von auf Metall basierenden Spezialchemikalien aus Cleveland. Damit wechselt die Hanauer Vacuumschmelze innerhalb von zwölf Jahren zum dritten Mal den Eigentümer.

 

OEP hatte die Vacuumschmelze 2005 für 529 Millionen Dollar vom Finanzinvestor Morgan Crucible gekauft. Siemens hatte sich 1999 für 185 Millionen Euro von der 1923 gegründeten Firma getrennt. Die Vacuumschmelze hat im vergangenen Jahr 346 Millionen Euro umgesetzt. In den ersten Monaten 2011 zog der Umsatz weiter an. Das Unternehmen erzielt zweistellige Renditen: Der operative Gewinn (Ebitda) lag 2010 bei 61 Millionen Euro.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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